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Selb. (PM Wölfe) Vorstand und Trainer des VER Selb basteln weiter mit hoher Intensität am Kader der kommenden Saison. Dabei legen alle Beteiligten ein... Dritter echter Selber für die Wölfe-Defensive

Mauriz Silbermann – © Mario Wiedel

Selb. (PM Wölfe) Vorstand und Trainer des VER Selb basteln weiter mit hoher Intensität am Kader der kommenden Saison.

Dabei legen alle Beteiligten ein großes Augenmerk auf die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die dem VERein in besonderer Weise verbunden und mit Herzblut bei der Sache sind. Einer aus dieser Riege ist Mauriz Silbermann, mit dem man sich für ein weiteres Jahr einigen konnte. Gemeinsam mit ihm und Trainer Herbert Hohenberger haben wir sowohl einen Rück- als auch Ausblick gewagt.

19-jähriges Verteidigertalent geht in seine vierte Saison

„Wir hatten gehofft, dass er bleibt und ich bin sehr froh, dass Mauriz sich für Selb entschieden hat“, so ein sichtlich zufriedener Trainer Herbert Hohenberger. Mit dem 19-Jährigen hat der VERein mittlerweile den fünften Spieler, der in Selb das Eishockeyspielen erlernt hat, unter Vertrag. „Ich freue mich auf die einheimischen Spieler und arbeite gerne mit ihnen. Sie zeigen eine ganz besondere Motivation. Der hohe Anteil an Eigengewächsen zeichnet Selb aus – das ist in der Oberliga nicht selbstverständlich“, blickt Hohenberger auf die kommende Saison voraus. Mit Silbermann steht ihm ein blutjunges Talent zur Verfügung, das trotz seines jungen Alters schon einiges an Erfahrung sammeln konnte.

Erster Torerfolg im letzten Saisonspiel

Silbermann, der in den letzten Jahren unter anderem viel an der Seite vom Florian Ondruschka lernen durfte und dort immer den defensiven Part erfüllte. Auch wenn man ihn eher als Tore-Verhinderer anstelle als Torschützen sieht: Sein erster Oberliga-Treffer zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2 im letzten Saisonspiel beim 3:2 Overtime-Sieg gegen den Deggendorfer SC dürfte ihm in freudiger Erinnerung geblieben sein.

Der nächste Schritt in der Entwicklung steht an

Im Laufe der vergangenen Saison bekam Silbermann unter Trainer Hohenberger dann auch mehr Eiszeit in den Special-Teams, vor allem beim Penalty-Killing. Und das soll nun auch fortgesetzt werden: „Wir werden mit Mauriz viel arbeiten, ihm viel Vertrauen in Form von Eiszeit schenken und schauen, dass er zu guten Spielen kommt. Seine Einstellung stimmt zu 100 %, auch wenn ich mir wünschen würde, dass er im Spiel mal ein wenig mehr Emotionen zeigt, mehr aus sich herausgeht. Auch daran werden wir arbeiten. Aber Mauriz ist einfach ein ruhiger Typ. Das Wichtigste ist, dass er gute Leistungen zeigt und gewillt ist, zu lernen. Und davon bin ich überzeugt“, blickt Hohenberger optimistisch in die Zukunft. Bis es wieder aufs Eis geht, sitzt Mauriz viel auf dem Rad oder geht laufen, um die Grundlagenausdauer für die kommende Spielzeit aufzubauen. „Dass die Fitnessstudios aktuell noch geschlossen haben, ist natürlich nicht so toll. Aber dafür probiert man jetzt mal neue Dinge aus, die man sonst nicht gemacht hätte“, nimmt Mauriz die aktuelle Situation gelassen und erwartet schon sehnlichst den Winter: „Ich hoffe natürlich in erster Linie, dass die Saison, in welcher Form auch immer, durchgeführt werden kann. Die Vorfreude ist auf jeden Fall schon da und ein Winter ohne Eishockey wäre für mich nur schwer vorstellbar.“ Ein solches Szenario möchten sich sicher auch die vielen Eishockeyanhänger nicht vorstellen, denen Silbermann noch die besten Wünsche mit auf den Weg gibt: „Bleibt gesund und genießt den Sommer, so gut wie es geht! Wir sehen uns im Winter in der NETZSCHArena!“

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