Bonn. (PM MagentaSport) Der Vorletzte Iserlohn gewinnt den Kellergipfel in Dresden mit 6:1 und setzen sich um 5 Punkte vom Schlusslicht ab.
Durchschnaufen im Sauerland, Ratlosigkeit bei den Eislöwen. „Unter dem Strich war die Maßgabe nach der Deutschland-Cup-Pause, dass wir aus den 6 Spielen 3 Siege holen. Das haben wir bei Weitem nicht geschafft. Es sind 2 Punkte geworden. Das ist unter dem Strich nicht gut genug und nicht das, was wir uns vorgenommen haben“, konstatiert Sportdirektor Matthias Roos. Nicht nur Trainer Niklas Sundblad sei an er sportlichen Misere Schuld. „Jetzt werden uns irgendwo die Grenzen aufgezeigt. Da trägt Niklas genauso wie ich oder auch die Mannschaft die Schuld dran.“ Auch mögliche Neuverpflichtungen gestalten sich Roos zufolge schwierig: „Wir haben die 10. Import-Lizenz an einen Torhüter übergeben und die 11. an einen Mittelstürmer. Optionen gibt es jetzt nicht mehr viele.“
Einen „Turning-Point“ sieht Iserlohns Colin Ugbekile nach torlosen Partien in dem Kantersieg: „Es war sehr frustrierend. Aber wir haben den Knoten jetzt gelöst. Es gibt uns unglaublich viel Selbstvertrauen und Momentum.“
5:2-Heimsieg gegen Titelverteidiger Berlin und mit 9 DEL-Siegen in Serie einen neuen Vereinsrekord aufgestellt: Beim neuen Tabellenführer in Ingolstadt könnte es aktuell nicht besser laufen. „Letztes Jahr waren wir zweimal nah dran, heute hat es geklappt. Natürlich sind solche Rekorde schon schön, aber darauf fokussieren wir uns nicht zu sehr“, sagt Philipp Krauß. Die verletzungsgeplagten Eisbären werden den Ansprüchen mit der 3. Niederlage im 6. Spiel nicht gerecht: Platz 8 ist untypisch für den Meister. Jonas Müller kritisiert: „Wir haben im 3. Drittel so gespielt, wie wir es von Anfang an hätten tun sollen. Wir haben einfach zu wenig Zweikämpfe gewonnen.“
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zur DEL am Mittwoch präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht’s mit der DEL am Freitag ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr als Einzelspiel, u.a. mit dem Spitzenspiel zwischen den Straubing Tigers und den Kölner Haien – live bei MagentaSport.
Dresdner Eislöwen – Iserlohn Roosters 1:6
Im Abstiegsduell legen die Roosters mit der 3:0-Führung nach dem 1. Drittel den Grundstein für den Kantersieg und lassen Aufsteiger Dresden auch in der Folge keine Chance. Nach einem Torverhältnis von 0:10 aus den vergangenen 3 Partien zeigt Iserlohn eine beeindruckende Reaktion und setzt sich um 5 Punkte von Schlusslicht Dresden ab. Die Eislöwen warten seit nunmehr 3 Spielen auf einen Sieg.
Alle Tore und Stimmen des Siels
ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin 5:2
Im Duell des vergangenen Hauptrundensiegers gegen den DEL-Titelverteidiger geht es hart zu. Der ERC kann seinen Kampfgeist in Tore umwandeln und geht nach 2 Dritteln bereits mit 3:0 in Führung, Berlins Aufholjagd im Schlussdrittel reicht nicht für die Wende. Durch den 9. Ligasieg in Serie stellt Ingolstadt einen neuen Vereinsrekord auf und ergreift mit 46 Punkten die Tabellenspitze. Mit 10 Punkten weniger auf dem Konto treten die Eisbären auf Platz 8 weiter auf der Stelle.
Philipp Krauß, Spieler Ingolstadt, über den Rekord von 9 Siegen in Folge: „Letztes Jahr waren wir zweimal nah dran, heute hat es geklappt. Natürlich sind solche Rekorde schon schön, aber darauf fokussieren wir uns nicht zu sehr.“
Jonas Müller, Spieler Berlin: „Wir haben im 3. Drittel so gespielt, wie wir es von Anfang an hätten tun sollen. Wir haben einfach zu wenig Zweikämpfe gewonnen. Wir sind einfach in die Konter reingelaufen und waren vorne nicht hart am Mann. Die letzten 20 Minuten waren gut, das müssen wir am Freitag in Wolfsburg über 60 Minuten machen.“
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg 0:4
Wolfsburg liefert ein gnadenlos effizientes Auswärtsspiel ab. Nach 4 Niederlagen in Folge finden die Grizzlys nach dem Sieg in Dresden auch in Bremerhaven wieder in die Spur und springen auf Platz 9. Damit trennen sie nur 4 Punkte von den Pinguins auf Platz 7, die ihrerseits die 4. Pleite in Serie hinnehmen müssen
Alexander Sulzer, Trainer Bremerhaven: „Am Ende haben wir gegen sehr effiziente Wolfsburger verloren. Es hilft nichts, wenn du die ganze Zeit Scheibenbesitz hast und du dann einen blöden Break und ein Gegentor kassierst. Meine Mannschaft hat aufopferungsvoll gespielt, alles probiert und bis zum Ende hart gekämpft. Es hat nicht sein sollen. Wir müssen das sehr schnell abhaken.“
Robert Lynch, Spieler Grizzlys Wolfsburg: „Es ist groß für uns. Wir haben ein paar Spiele in Serie verloren. Wir hatten ein großes Treffen mit dem Team und haben überlegt, wie wir eine Wende herbeiführen können. Jeder hat sehr gut zugehört. Diese Richtung wollen wir jetzt weiter einschlagen.“
Eishockey Live bei MagentaSport
PENNY DEL, 23. Spieltag
Freitag, 28.11.2025
ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr im Einzelspiel: Pinguins Bremerhaven – Löwen Frankfurt, Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers, ERC Ingolstadt – Dresdner Eislöwen, Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin, Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München, Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim, Straubing Tigers – Kölner Haie
PENNY DEL, 24. Spieltag
Sonntag, 30.11.2025
ab 13.45 Uhr: Eisbären Berlin – Kölner Haie, Löwen Frankfurt – Straubing Tigers, Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt
ab 16.15 Uhr: Adler Mannheim – Pinguins Bremerhaven, Iserlohn Roosters – Augsburger Panther, Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg
ab 18.45 Uhr: Dresdner Eislöwen – EHC Red Bull München
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