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Krefeld.(RS) Nachdem die Pinguine in dieser Saison bereits zweimal in Dresden angetreten sind, stand heute das erste Gastspiel der Eislöwen in Krefeld an. Die... Dresden nimmt drei Punkte aus Krefeld mit – Boris Blank ist zurück im Trainerteam

Alexander Weiß – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld.(RS) Nachdem die Pinguine in dieser Saison bereits zweimal in Dresden angetreten sind, stand heute das erste Gastspiel der Eislöwen in Krefeld an.

Die Seidenstädter mussten mit Dobryskin und Trinkberger auf zwei Verteidiger verzichten, außerdem fehlte Sergei Belov im Tor. Die Eislöwen reisten mit einem vollen Line-Up an, in dem sich einige Spieler befanden, die auch schon bei den Pinguinen oder beim KEV81 gespielt haben.

Die Gäste waren über weite Strecken das drückendere Team und hatten mit 17-4 Torschüssen auch in dieser Statistik die Nase vorne. Lediglich auf der Anzeigetafel stand nach dem ersten Abschnitt ein 1-0 für die Spieler von Peter Draisaitl. Müller und Weiß erarbeiteten sich in der neutralen Zone die Scheibe und ermöglichten Alex Weiß einen Alleingang, den er mit der Rückhand zur Führung abschließen konnte (17.).

Der Mittelabschnitt war geprägt von hartem Kampf auf beiden Seiten und Gästen, die weiterhin die besseren Chancen hatten aber am gut spielenden Matthias Bittner scheiterten. Der Krefelder Goalie war es jedoch auch, der den Gästen den Ausgleich quasi ins eigene Netz legte. Der Dresdner Suvanto hatte abgezogen und Bittner mehr als Reflex seine Fanghand nach oben schnellen lassen, in der er die Scheibe auch fangen konnte, jedoch realisierte er dies zu spät und mit der Handbewegung nach unten beförderte er die Scheibe ins eigene Tor (32.).

Wenig später wurde Miller während eines Angriffs mit einem Schläger im Gesicht getroffen, das jedoch keiner der Unparteiischen gesehen haben wollte und es keine Strafe gab. Kurz darauf leistete Dennis Miller mit einem Revanchefoul seiner Mannschaft einen Bärendienst. Er wurde für einen Check gegen Kopf- und Nacken mit einer großen Strafe belegt und die Pinguine mussten 5 Minuten in Unterzahl agieren. Niklas Postel, einer der Ex-Pinguine, wusste dies zu nutzen und brachte Dresden mit 1-2 in Führung (39.).

Im Schlussdrittel wurde die Begegnung ausgeglichener, eine Strafe gegen Dresden nutzte Niederberger nach toller Kombination über Weiss und Koch zum 2-2 Ausgleichstreffer (52.). Doch der Jubel auf der Tribüne hielt nur kurz an. Tomas Andres wackelte mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler aus und bediente Kuhnekath, der als weiterer Ex-Pinguin den Siegtreffer für die Dresdner Eislöwen erzielen konnte.

Krefeld bekam zwar noch eine Gelegenheit in Überzahl zu agieren, diese wurde jedoch nicht genutzt und so nahmen die Gäste drei Punkte mit zurück nach Sachsen.

Für die Krefeld Pinguine geht nach einigen Reisestrapazen in den letzten Wochen in eine erholsamere Woche, erst am Freitag steht das nächste Spiel, dann zu Hause gegen Regensburg an. Die Dresdner Eislöwen erwarten am Sonntag den EHC Freiburg.

Die Trainerstimmen zum Spiel


Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Dresdner Eislöwen 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Bittner (Weser) – Zerressen, Riefers; Tiffels, Bappert; Mayr, Söll – Magwood, Mouillierat, Shatsky; Weiß, Koch, Müller; Niederberger, Fischer, Miller; Krymskiy, Lewandowski, van der Ven.
Trainer: Peter Draisaitl
Dresdner Eislöwen: Schwendener (Neffin) – Suvanto, Uplegger; Mannes, Karlsson; Kolb, Schmitz; Hendreschke – Postel, Knackstedt, Porsberger; Mrazek, Andres, Kuhnekath; Filin, Rundqvist, Petersen; Kiedewicz, Knobloch, Drews.
Trainer: Andreas Brockmann

Statistik:
Tore:
1:0 (16:08) Weiß (Müller), 1:1 (31:37) Suvanto (Petersen/Filin), 1:2 (38:20) Postel (Porsberger/Karlsson) PP5-4, 2:2 (51:15) Niederberger (Koch/Weiss) PP5-4, 2:3 (53:37) Kuhnekath (Andres/Mannes)
Strafminuten: Pinguine 4+ 5+Matchstrafe, Eislöwen 10
Schiedsrichter: Klein/Engelmann
Zuschauer: 3.334

Pinguine verpflichten Boris Blank als Co-Trainer

Trainer Boris Blank – © ISPFD
Foto: ISPFD

Die Krefeld Pinguine freuen sich, verkünden zu dürfen, dass Boris Blank als Co-Trainer an die Bande der Krefeld Pinguine zurückkehrt.

Darauf einigten sich die Clubführung und der 44-Jährige, der noch in der vergangenen Saison neben Clark Donatelli und später Igor Zakharkin in gleicher Position tätig war, im Laufe der Woche.

Krefeld Pinguine Geschäftsführer Peer Schopp: „Wir freuen uns, mit Boris einen Co-Trainer zum Trainerteam hinzugewinnen zu können, der unseren Verein, einige Spieler und die Fans kennt und sich voll mit den Krefeld Pinguinen identifiziert. Sein Fachwissen auf und neben dem Eis ist unbestritten. Er verkörpert die Professionalität, die wir im gesamten Verein weiter fördern und forcieren möchten. Wir sind überzeugt, dass Boris‘ Verpflichtung ab sofort eine Verbesserung unserer Strukturen im gesamten Club darstellt.“

Boris Blank: „Ich freue mich, wieder Teil der Krefeld Pinguine zu sein. Ich habe die Entwicklung und die Leistungen der Mannschaft in dieser Saison genau verfolgt und blicke gespannt auf die Arbeit mit Peter Draisaitl und dem restlichen Trainerteam. Ich möchte der Mannschaft dabei helfen, ihr Potenzial zu erreichen und die Saison erfolgreich zu absolvieren.“

Pinguine-Fans kennen den in Karaganda, Kasachstan geborenen Blank bereits aus seiner aktiven Zeit als KEV-Stürmer. Zwischen 2005 und 2014 absolvierte Publikumsliebling Blank insgesamt acht Spielzeiten für den KEV und rangiert auf dem dritten Platz der ewigen Scorer-, Torschützen- und Vorlagen-Listen.

Blank war am Freitagabend beim Spiel der Pinguine gegen die Dresdner Eislöwen in der YAYLA Arena zu Gast und wird seine Arbeit mit dem bisherigen Trainer-Team in den nächsten Tagen aufnehmen.

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