Home Deutschland DEL Dresdner Eislöwen Drei Premieren-Tore bei Heim-Niederlage gegen Frankfurt – Andres bleibt bis 2030 ein Eislöwe
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Drei Premieren-Tore bei Heim-Niederlage gegen Frankfurt – Andres bleibt bis 2030 ein Eislöwe

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Tomas Andres von Dresdner Eislöwen - © Marco Leipold / City-Press
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Dresden. (PM Eislöwen) Zum letzten Heimspiel in der Saison empfingen die Dresdner Eislöwen die Löwen Frankfurt.

Dabei kam es im Line-up zu keinen Veränderungen, im Tor stand Janick Schwendener. Beide erspielten sich im ersten Drittel Möglichkeiten, aber ein Tor fiel lange Zeit nicht. Als die 19. Minute lief, nutzten dann die Hessen ihre Chance und Matthew Wedman netzte die Scheibe ein. Mit dieser knappen Gästeführung ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt baute Fabio Kose (25.) für Frankfurt die Führung aus. Die Eislöwen gaben sich nicht auf und Connor Korte traf in der 32. Minute zum Anschluss – sein erster DEL-Treffer. Kurz darauf folgte die erste Strafe und bei den Gästen pausierte Noah Dunham wegen Beinstellens. Die Dresdner nutzten das Powerplay und Simon Karlsson (34.) traf mit seinem ersten DEL-Tor zum Ausgleich. Die Mainstädter antworten mit dem erneuten Führungstreffer durch Dennis Lobach (36.) – dies war gleichzeitig der Pausenstand.

In der 43. Minute erhielt Frankfurts Cameron Brace eine Strafe wegen Hakens, das Powerplay konnte aber nicht genutzt werden. Nach einem Stockschlag musste Eislöwe Karlsson in die Kühlbox, das Unterzahlspiel überstanden die Sachsen problemlos. Kurz darauf folgte die nächste Strafe gegen Dresden, Grund waren zu viele Spieler auf dem Eis. Die Hessen nutzten das Powerplay und Nathan Burns (55.) netzte die Scheibe ein. Die Eislöwen versuchten noch einmal alles und Austin Ortega (56.) traf zum Anschluss. Dresden nahm zugunsten eines weiteren Feldspielers Goalie Schwendener vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzten Wedman (59.) sowie Brace (60.). Kurz darauf verkürzte noch Matthias Pischoff, sein erster Treffer in der PENNY DEL. Am Ende gewann Frankfurt mit 6:4.

Gerry Fleming: „Die Jungs haben bis zum Ende gekämpft, aber am Ende hat es nicht gereicht. Aber sie haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Ich möchte mich für den großartigen Support heute und während der gesamten Saison bei unseren Fans bedanken. Das war und ist einfach unglaublich, das habe ich in meiner Karriere so noch nicht erlebt. Dafür können wir nur den Hut ziehen.“

Treue zum Standort: Tomas Andres bleibt bis 2030 in Dresden

Die Dresdner Eislöwen setzen ein starkes Zeichen für Kontinuität und Identifikation: Stürmer Tomas Andres hat seinen ursprünglich noch für die kommende Spielzeit gültigen Vertrag vorzeitig verlängert und bleibt den Blau-Weißen nun bis 2030 erhalten.

Der deutsch-tschechische Angreifer steht seit Jahren für Verlässlichkeit, Spielintelligenz und großen Einsatz im Trikot der Eislöwen. In bislang 283 Pflichtspielen sammelte der Center 58 Tore und 161 Assists (Stand 12.03.2026).

Seine Loyalität bewies der 29-Jährige zuletzt einmal mehr: Trotz einer Gesichtsverletzung stand er am Wochenende wieder auf dem Eis und stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Der Angreifer befindet sich im besten Eishockeyalter und hat sich in Dresden zu einer festen Größe entwickelt – sportlich wie auch als Persönlichkeit. Seine bodenständige Art und sein pflichtbewusstes Auftreten machen ihn zudem zu einer wichtigen Identifikationsfigur innerhalb des Teams.

Jens Baxmann, Sportdirektor Dresdner Eislöwen: „Tomas ist für uns ein extrem wichtiger Spieler. Deutsche Center, die Rechtsschützen sind, dazu mit seiner Spielintelligenz und seinem Verantwortungsbewusstsein, sind im deutschen Eishockey ein rares Gut. Er verkörpert genau die Werte, für die wir als Eislöwen stehen: Einsatz, Bodenständigkeit und absolute Identifikation mit dem Standort. Dass er sich trotz anderer Angebote klar für Dresden entschieden hat, zeigt, welche Bedeutung dieser Standort für ihn hat – und das macht uns sehr stolz.“

Tomas Andres: „Ich fühle mich bei den Dresdner Eislöwen wohl. Der Club, die Mannschaft und unsere Fans sind mir in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich meinen Weg hier weitergehen möchte. Ich bin dankbar für das Vertrauen und freue mich darauf, weiterhin alles für die Eislöwen zu geben und gemeinsam mit dem Team noch viel zu erreichen, denn unsere Reise ist noch nicht zu Ende.“

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