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Iserlohn. (MK) Das waren im Abstiegskampf drei ganz wichtige Punkte für die Iserlohn Roosters! Mit 5:2 gewannen die Sauerländer am Freitagabend gegen die Löwen... Doug Shedden: „Haben uns für die gute Leistung belohnt“ – Iserlohn Roosters schöpfen neue Hoffnung im Abstiegskampf

Kevin Reich von den Iserlohn Roosters – © City-Press

Iserlohn. (MK) Das waren im Abstiegskampf drei ganz wichtige Punkte für die Iserlohn Roosters!

Mit 5:2 gewannen die Sauerländer am Freitagabend gegen die Löwen Frankfurt und feierten damit den zweiten Sieg in dieser Saison gegen die Hessen.

Starker Beginn der Roosters, nur die Chancenverwertung war ausbaufähig

Iserlohn legte ein druckvolles Anfangsdrittel aufs Eis. Einziges Manko war wieder einmal die Chancenverwertung der Roosters. Aus dem für Iserlohner Verhältnisse Füllhorn an Chancen sind unter anderem zu nennen: Thomas, Labrie (beide 3.), Shinkaruk, Cornel (beide 6.), Thomas von der blauen Linie nach klugem Shinkaruk-Pass (11.), Eliot (12.), Schiemenz (15.) und erneut Shinkaruk (16.), der mit einem Konter an Frankfurts Keeper Cannata scheiterte. Dazwischen lag eine gute Schusschance von Frankfurts Lajunen (6.) und der Iserlohner Führungstreffer (13.) durch Jentzsch, der von Dal Colle angespielt Löwen-Goalie Cannata zum hochverdienten 1:0 umspielen konnte.

Schnelle Antwort auf den Frankfurter Ausgleich

Eine Reststrafe (69 Sekunden) gegen Jentzsch konnten die Gäste zu Beginn des zweiten Drittels nicht nutzen. Shinkaruk verpasste am langen Pfosten ein Zuspiel (23.) und damit den zweiten Treffer der Hausherren. Broda (24.) scheiterte ebenso an Cannata, wie im Gegenzug Löwe Brace an Iserlohns Torsteher Reich. Als die Streithähne Rutkowski (Iserlohn) und Brace (Löwen) gerade auf der Strafbank Platz genommen hatten, konnte Kunyk einen Konter sehenswert zum 1:1 Ausgleich (25.) einnetzen. Es war bereits der neunte Saisontreffer für Kunyk. Frankfurt danach kurz im Aufwind, aber keine zwei Minuten später lenkte „Oldie but Goldie“ Drew LeBlanc einen Schuss von Kapitän Labrie zur 2:1 Führung ins Frankfurter Tor. Schiemenz (30.) verpasste es für die Roosters nachzulegen. In der Phase nach dem Powerbreak sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit den allerdings besseren Chancen für die Frankfurter Brace (33.) und Bokk (34.), die aber am souveränen Reich scheiterten. Dann schlugen die Gastgeber nochmals zu: Mit dem dritten Torschussversuch konnte Boland aus dem Slot unbedrängt auf 3:1 erhöhen, nachdem Cornel und Shinkaruk noch an der vielbeinigen Löwen-Abwehr vor Cannata scheiterten, die Löwen den Puck aber nicht aus der Gefahrenzone befördern konnten. Matushkins Strafe (37.) nutzten die Sauerländer sogar zum 4:1. Benders verdeckter Schuss sprang von Cannatas Körper über die Linie zu einer am Seilersee kaum noch gekannten Führung mit drei Toren Vorsprung. Pause!

Cody Kunyk von den Löwen Frankfurt – © Mathias Renner / City-Press


Kapitän Labrie bändigt Löwe Blood, Turbulente Schlussphase

Nach knapp zweieinhalb Minuten ließen fast schon abseits des eigentlichen Geschehens Iserlohns Labrie und Löwe Blood die Handschuhe fallen. Punktsieger war der Iserlohner Kapitän, der sich auch entsprechend vor den eigenen Fans zelebrierte. Die Referees bedachten beide „Fighter“ mit je fünf Strafminuten. Frankfurt versuchte sich gegen die drohende Pleite zu stemmen, während das Team von Iserlohns Headcoach Shedden in Spiellaune, aber kontrolliert, immer wieder Nadelstiche setzte. Kevin Reich musste allerdings noch einmal hinter sich greifen. Kunyk konnte mit seinem zweiten Treffer des Abends in der 55. Minute zum 4:2 verkürzen. Seboks Strafe (56.) brachte nochmals richtig Spannung in die Schlussphase des Spiels. 65 Sekunden später beendete Bokk mit seiner Strafe allerdings das Frankfurter Powerplay auch schon wieder. Die Löwen opferten dennoch nach 56:25 Minuten Keeper Cannata für einen weiteren Feldspieler. Jentzsch´ Konter stoppte Burns unsanft durch einen Stockschlag, wodurch Iserlohn urplötzlich ein doppeltes Überzahlspiel bekam. Ugbekile beendete 130 Sekunden vor dem Ende alle Hoffnungen der Gäste mit seinem Schlagschuss-Treffer von der blauen Linie zum 5:2 Endstand.

Schwere Aufgaben am Sonntag für beide Teams

Am Sonntag treten die Iserlohner in Straubing an. Frankfurt empfängt die Düsseldorfer EG.
Für die Schützlinge von Doug Shedden heißt es weiter zu punkten, denn die direkten Konkurrenten aus Nürnberg und Düsseldorf feierten ebenfalls Siege. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt also weiterhin fünf Zähler. Für das Selbstvertrauen der Iserlohner dürfte der Sieg dennoch sehr wichtig sein.
Aus den letzten sieben Partien unter dem neuen Headcoach Doug Shedden holten die Roosters zehn von 21 Punkten.

Stimmen zum Spiel





Statistik

Tore: 1:0 (12:37) Jentzsch (Dal Colle/LeBlanc), 1:1 (24:45) Kunyk (Cramarossa/Bokk), 2:1 (26:34) LeBlanc (Labrie/Thomas), 3:1 (35:19) Boland (Shinkaruk/Cornel), 4:1 (36:41) Bender (Sebok) 5-4PP, 4:2 (54:53) Kunyk (Bokk), 5:2 (57:50) Ugbekile (Boland/Dal Colle) 5-3pp
Strafen: 13-17
Torschüsse: 28 – 23
Schiedsrichter: Rohatsch /Schadewaldt (Tanko/Giesen)
Zuschauer: 3876

Iserlohn: Reich – Thomas, Labrie; Eliot, Ugbekile; Bender, Quaas; Rausch – Boland, Cornel, Shinkaruk; Jentzsch, LeBlanc, Dal Colle; Ziegler, Sebok, Schiemenz; Rutkowski, Jahnke, Broda
Frankfurt: Cannata – Lajunen, Matushkin; Wirt, McNeil; Schmitz, Blood; Gnyp – Brace, Rowney, Napravnik; Bokk, Kunyk, Cramarossa; Alanov, Burns, Schweiger; Nehring, Schwartz, Bicker


7064
Welches Team belegt am Ende der DEL Hauptrunde den letzten Platz in der Tabelle?




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