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Dorfen. (H.Findelsberger/tf) Die Dorfener Eispiraten haben ihr Minimalziel an diesem Wochenende geschafft. Vier Punkte stehen auf der Haben-Seite und aktuell der 3. Platz mit... Dorfen: Siegesserie ausgebaut und erster Shutout für Torhüter Endres

#5 „C“ Christian Göttlicher vs. #35 TW Nicola Henseleit – ↕4 T. Fengler

Dorfen. (H.Findelsberger/tf) Die Dorfener Eispiraten haben ihr Minimalziel an diesem Wochenende geschafft. Vier Punkte stehen auf der Haben-Seite und aktuell der 3. Platz mit aber noch einigen Spielen im Rückstand gegenüber dem Zweitplatzierten. Da ist noch Luft nach oben und bei dem derzeitigen Lauf…

Seriensieg Nummer Vier in dieser Bayernliga-Abstiegsrunde und das mit einem glatten 6:0 (1:0, 2:0, 3:0) gegen den EC Pfaffenhofen. Für den ESC Dorfen läuft’s derzeit!

Die Eispiraten gaben vom ersten Bully weg Vollgas und erarbeiteten sich unzählige gute Tormöglichkeiten. Mit die hochkarätigste war die von Tomas Vrba bereits nach einer halben Minute.
Mutterseelenallein konnte er auf das Gästetor zusteuern, schoss aber drüber. Ein paar Nadelstiche kamen von den 13 Feldspielern von der Ilm, aber die 18 Feldspieler starke ESC-Kapelle bestimmte die Marschrichtung.Einen gewaltigen Chancenwucher betrieben sie aber auch. Dies hätten die Eishogs durch Jakub Felsöci und Topscorer Nick Endress bei einem der seltenen Entlastungsangriffe fast bestraft. Machtlos war der starke Nicola Henseleit im ECP-Tor, als Josef Folger nach Klassezuspiel von Philipp Schuhmann zum 1:0 einlochen konnte. Eine Überzahlspiel war den Eispiraten vor dem Treffer nicht besonders gelungen. Umso beindruckender und auch bezeich-nend für die Einstellung, wie sich bei einer Strafzeit Verteidiger Gaspr Susanj in die Schüsse von Daniel Hanlon warf. 38 gespielte Sekunden hatte die Uhr angezeigt, als Vrba seine erste Torchance vergeben hatte.

Just dieselbe Zeit war nach Wiederbeginn gespielt, da machte es der 34-jährige besser und es stand 2:0. Eine Strafzeit gegen Folger ergab etwas Schonzeit für die Gäste. Mehr aber auch nicht und wieder komplett zog Urban Sodja ganz trocken ab zum 3:0. Großes Kino dann zur Halbzeit dieses Spielabschnitts. Sodja kann eine Topchance nach Klassezuspiel von Susanj nicht verwerten und im Gegenzug die „Mutter aller Torchancen“ für die Gäste. Der „eine Endreß“ scheitert allein davonziehend an dem „anderen Endres“ im ESC-Tor. Ab da wurden die letzten zehn Minuten dieses Drittels sogar zu einem offenen Schlagabtausch. Da musste sogar auf der Torlinie ESC-Kapitän Christian Göttlicher einen Schuss für seinen geschlagenen Torhüter blocken.

In den letzten Durchgang startete Pfaffenhofen recht forsch, aber Dorfens Schlussmann war auf dem Posten. Dann wurde es für lange Zeit ruhig vor ihm, denn seine Vorderleute nagelten die Eishogs in deren Drittel sprichwörtlich fest. Maximilian Steiner und Verteidiger Simon Franz münzten diese drückende Überlegenheit zu Treffern um. Die Eispiraten spielten nun wie aus einem Guss und hatten Torchancen für ein Schützenfest. In doppelter Überzahl machte Verteidiger Florian Fischer dann das halbe Dutzend voll. In Unterzahl musste dann Keeper Endres für seinen Shutout noch was tun!

Statistik:
Tore/Vorlagen: 1:0 (13.) Folger (Schuhmann), 2:0 (21.) Vrba (Sodja, Susanj), 3:0 (26.), Sodja (Susanj, Vrba), 4:0 (42.) Steiner (Folger), 5:0 (44.) Franz (Schroepfer), 6:0 (58.) Fischer (Sodja, Göttlicher / 5-3);
Hauptschiedsrichter: Stefan Velkoski;
Strafminuten: ESC 8/ECP 10;
Zuschauer: 125


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Minimalziel „Ein Punkt“ haben die Eispiraten erreicht
Mit 3:4 nach Verlängerung muss sich der ESC Dorfen in Königsbrunn geschlagen geben

Nach vier Siegen ist die Erfolgsserie gerissen. Mit leeren Händen fuhr der ESC Dorfen aber nicht nach Hause. Mit 3:4 (0:1, 3:2, 0:0, 0:1) nach Verlängerung mussten sie sich dem EHC Königsbrunn geschlagen geben, aber ein Punkt war’s auch!

Mit kleinerer Kapelle mussten die Eispiraten zum Rückspiel bei den Pinguinen antreten. Verteidiger Maximilian Huber wegen einer Verletzung am Freitag, Florian Hartl, Maximilian Steiner (beide mit der U20 im Einsatz) sowie Dario Braun (krank) fehlten. Neun Angreifer und fünf Verteidiger waren es somit. „Dann muss Gaspr Susanj in der Abwehr Doppel-schichten fahren“ mutmaßte Eishockeychef Manfred Detterbeck.

„Für Königsbrunn geht’s schon um alles, die werden gewaltig drücken“, so die Einschätzung Detterbecks. Die Hausherren bestürmten mit Vollgas das ESC-Heiligtum, in dem Luca Endres wieder eine starke Leistung bot. „Das Spiel war aber nicht so einseitig wie in Dorfen“ befand Detterbeck zur Pause. Er sah gute Torchancen von Sandro Schroepfer, Urban Sodja und Florian Fischer. Die Strafzeiten des ESC waren nur etwas zu viel.

Eine doppelte Unterzahl wurde sogar schadlos überstanden. Als die Faustkämpfer Linus Voit von Königsbrunn und Erik Walter vom ESC und für einen Bandencheck dessen Teamkamerad Benedikt Dietrich raus mussten, war’s passiert. Gustav Veisert traf zum Königs-brunner 1:0-Pausenstand.

Hatte Dorfen bis zur ersten Pause mit acht Strafminuten doppelt so viele wie Königsbrunn, so sollte sich das nach Wiederbeginn gewaltig ändern. Die Pinguine legten sich oft mit Schiedsrichter Michael Fischer an. „Zum Glück für uns“ musste Manfred Detterbeck zugeben. Dominik Zimmermann traf zum 2:0 kurz vor Halbzeit dieses Spielabschnitts. Dann wur-den die Eispiraten dominanter, mussten aber dennoch mit einem Mann mehr den dritten Gegentreffer durch Philipp Sander schlucken.

Die Überzahl münzte Tomas Vrba doch noch zum ersten Treffer um. Es ging nach demselben Muster weiter. Kassierte ein Dorfner eine Strafzeit, gab es für Königsbrunn, das dop-pelte. So gelang Lukas Kirsch bei 4 gegen 4 der Anschlusstreffer und wieder komplett münzte Susanj mit einem gewaltigen Hammer die Überzahl zum 3:3-Pausenstand um.

„Einen Punkt wollen wir auf alle Fälle mitnehmen“ – Manfred Detterbecks Minimalziel war nach einem geradezu ereignislosen Schlussdrittel erreicht. Tore und Strafminuten gab’s keine mehr, aber Torchancen in einem offenen Schlagabtausch auf beiden Seiten durch-aus. 98 Sekunden dauerte die Overtime mit drei gegen drei, dann traf David Farny zum 4:3 für Königsbrunn.

Statistik:
Tore/Vorl.: 1:O (Rudolph, Bitomsky / 5-4), 2:0 (30.) Zimmermann (Trupp), 3:0 (33.) Sander (Miettinen / 4-5), 3:1 (33.) Vrba (Sodja, Franz / 5-4), 3:2 (36.) Kirsch (Fisher, Sodja / 4-4), 3:3 (39.) Susanj (Franz / 5-4), 4:3 (62.) Farny (Bullnheimer);
Hauptschiedsrichter: Fischer;
Strafminuten: EHC 14/ESC 12;
Zuschauer: 167

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