Bonn. (PM MagentaSport) Die Haie sind doch verwundbar! Mannheim entschlüsselt Köln und siegt im Topspiel deutlich mit 5:1!
„Diese Leistung und die Bereitschaft zu unserem Matchplan war toll! Ich bin stolz auf die Mannschaft”, lobt Adler-Coach Dallas Eakins. Trotz des deutlichen Sieges tritt er schnell auf die Euphorie-Bremse: „Wenn es dann in die Playoffs geht, wird dieses Spiel lange vergessen sein.” Die Haie verpassen durch die Niederlage vorerst den Rekord für die meisten Hauptrundenpunkte einer DEL-Mannschaft. „Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren, zu langsam gespielt, haben nicht unser normales Niveau gefunden”, erklärt Frederik Storm die deutliche Niederlage.
Die Eisbären profitieren von Bremerhavens Ausrutscher! Durch den 5:4-Sieg in Nürnberg springen die Berliner auf Platz 6. „Wir haben die eigene Chance dazubleiben, wo wir jetzt sind. Wir haben jetzt drei Gegner, die wir, wenn wir im April noch spielen wollen, auf jeden Fall sehen werden”, erklärt Marcel Noebels. Das Berliner Restprogramm bestehend aus Köln, Mannheim und München hat es in sich: „Es wird nichts leichter! Umso schöner wird die Zeit, wenn es draußen wärmer wird. Dann weiß man, dass man einiges richtig gemacht hat”, fügt Noebels hinzu. Nürnberg muss nach der 3. Niederlage in Folge noch um Playoff-Platz 10 bangen. Der Vorsprung auf Augsburg beträgt nur noch drei Punkte. Beim 6:3 der Panther gegen Dresden erzielt Donald D.J. Busdeker selbst 3 Treffer, ist darüber hinaus an allen 6 Toren der Hausherren beteiligt – und schrammt damit nur knapp am DEL-Rekord von 7 Punkten eines Spielers in einer Partie vorbei. „Ich hatte noch nie ein 6-Punkte-Spiel in meinem Leben. All der Dank gebührt meinen Mitspielern, sie haben es für mich sehr leicht gemacht”, freut sich der Mann des Spiels.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen vom 49. Spieltag der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht es mit dem 50. Spieltag – am Sonntag ab 13.45 Uhr, u.a. mit dem Spitzenspiel Kölner Haie gegen Eisbären Berlin.
Adler Mannheim – Kölner Haie 5:1
Mannheim siegt im Spitzenspiel und feiert dabei den 7. Sieg aus den letzten 9 Partien. Köln bleibt somit der Hauptrundenpunkte-Rekord vorerst verwehrt. Nach zuletzt 4 Siegen in Folge gibt es mal wieder eine Niederlage für den unangefochtenen Tabellenführer.
Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt 2:3
Bremerhaven kassiert die 5. Niederlage aus den letzten 6 Spielen und rutscht damit aus den Top 6. Ingolstadt zeigt die passende Reaktion auf das 1:4 in Wolfsburg. Trotzdem bleibt der Rückstand auf Platz 4 bei 4 Punkten.
Nino Kinder, Pinguins Bremerhaven: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und trotzdem haben wir am Ende des Tages wieder weniger Tore geschossen.”
… über den Verlust von Platz 6: „Daran denken wir noch nicht. Es sind noch drei Spiele zu spielen, es kann alles passieren. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, dann bin ich guter Dinge, dass wir 9 Punkte holen in den nächsten drei Spielen. Es ist unser Ziel, unter die Top 6 zu kommen. Wenn wir drei Siege in der Hauptrunde holen, haben wir einen guten Schwung, um die Playoffs anzufangen.”
Riley Barber, ERC Ingolstadt: „Es ist ein sehr wichtiger Sieg! Wir haben schon am Mittwoch ein gutes Spiel gezeigt, konnten den Job aber nicht zu Ende bringen. Es hat sich gut angefühlt heute diesen Sieg einzufahren.”
EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 4:1

Nach überstandener Verletzung ist Chris DeSousa erstmals seit dem 6. Januar wieder bei den Münchnern dabei und steuert im Schlussdrittel sofort das Tor zum 4:1 bei. Durch den 4. Sieg aus den letzten 5 Spielen steht München mit 95 Punkten auf Platz 4, Wolfsburg bleibt mit 68 Punkten auf Rang 8.
Chris DeSousa, Torschütze des EHC Red Bull München zum 4:1, über seine Rückkehr nach zweimonatiger Verletzungspause: „Es war großartig! Es war eine lange Zeit, ein hartes Jahr. Es war ein großartiges Gefühl, mit einem Sieg gegen mein altes Team zurück zu sein. Ich habe viele Spiele mit meinem Sohn gesehen. Er hat wohl schon vergessen, dass ich in dem Team bin. Er hat schon gesagt: ‚Daddy ist jeden Tag verletzt, kann nicht spielen.‘ Es hat sich gut angefühlt, wieder vor ihm zu spielen. Vor meiner neuen Tochter auch, die acht Tage alt ist. Sie ist für ihr erstes Spiel überhaupt hier.“
Luis Schinko, Stürmer Grizzlys Wolfsburg: „Man beißt sich brutal in den Arsch! Wir haben das Tor sogar noch gemacht und gleich im direkten Gegenzug das 1:1 zu kassieren, ist schon sehr bitter. Dann legen die nochmal eins nach, das hat das Momentum zu denen rumgeschwommen. Das killt den Plan. Das ist das zweite Spiel mit dem neuen Trainer, wir müssen noch ein paar Sachen verbessern. Dann sind wir stark.“
Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings 5:3
Straubing baut seine Siegesserie auf 8 Spiele aus und steht mit dem eingestellten Vereinsrekord von 98 Punkten auf dem 2. Platz. Schwenningen ist als Neunter weiterhin auf Kurs 1. Playoff-Runde.
Stefan Loibl, Torschütze der Straubing Tigers zum 4:3: „Es war gar nicht mal so gut von uns. Wir waren ganz weit weg von dem Spiel, das wir eigentlich können. Obwohl wir gewonnen haben, war das nicht unser bestes Spiel. Nichtsdestotrotz: Gute Mannschaften finden Wege, um Spiele zu gewinnen. Wir haben einen Weg gefunden.“
Alex Trivellato, Schwenninger Torschütze zum 2:3: „Das 4. Tor hat den Unterscheid gemacht, total unglücklich von meinem Schlittschuh abgeprallt. Die Mannschaft hat hervorragend gespielt, wir hatten sicherlich mehr verdient. Wenn wir die Beine bewegen und jeder in eine Richtung rennt, können wir mit jedem Team in der Liga mithalten.“
Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 4:5
Wichtiger Auswärtssieg für die Eisbären! Berlin zieht an Bremerhaven vorbei und nimmt drei Spieltage vor Schluss Platz 6 ein. Es war der 3. Sieg aus den letzten 4 Spielen. Nürnberg muss nach der 3. Niederlage in Folge noch um Playoff-Platz 10 bangen. Der Vorsprung auf Augsburg beträgt nur noch 3 Punkte.
Augsburger Panther – Dresdner Eislöwen 6:3
Beim 9-Tore-Spektakel drehen die Panther eine 0:2-Führung und fahren nach 3 Niederlagen wieder einen Sieg ein. Augsburgs Donald D.J. Busdeker erzielt selbst 3 Treffer, ist darüber hinaus an allen 6 Toren der Hausherren beteiligt und schrammt damit nur knapp am DEL-Rekord von 7 Punkten eines Spielers in einer Partie vorbei. Als Elfter liegen die Panther 3 Punkte hinter Nürnberg auf dem 10. Rang, der für den Einzug in die 1. Playoff-Runde berechtigen würde.
Donald D.J. Busdeker, dreifacher Torschütze und sechsfacher Punktelieferant der Augsburger Panther: „Ich hatte noch nie ein 6-Punkte-Spiel in meinem Leben. All der Dank gebührt meinen Mitspielern, sie haben es für mich sehr leicht gemacht. Ich bin einfach um das Netz herum aktiv gewesen und die Jungs haben mich gefunden. Das Spiel hatte sehr viel Geschwindigkeit. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wir konnten daraus Kapital schlagen.“
Dresdens Verteidiger Oliver Granz: „In Unterzahl haben wir das Spiel verloren. Wir waren 2:0 vorne und dann machen wir so viele dumme Strafen. Den Stecker haben wir uns mit den Strafen selber gezogen.“
Löwen Frankfurt – Iserlohn Roosters 4:5 (OT)
Beide Teams sind durch den feststehenden Abstieg von Dresden im Abstiegskampf auf den Plätzen 12 (Iserlohn) und 13 (Frankfurt) schon gesichert, liefern sich im direkten Duell aber einen offenen Schlagabtausch. Die Roosters drehen die 2:0-Führung der Löwen nach dem 1. Abschnitt auf 4:2, wonach die Gastgeber noch einmal zurückkommen und auf 4:4 stellen. In der Overtime sorgt Iserlohns Christian Thomas bereits nach 13 Sekunden für die Entscheidung.
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PENNY DEL | 50. Spieltag
Sonntag, 08.03.2026
ab 13.45 Uhr: Kölner Haie – Eisbären Berlin, EHC Red Bull München – Löwen Frankfurt, Iserlohn Roosters – Pinguins Bremerhaven
ab 16.15 Uhr: Dresdner Eislöwen – Straubing Tigers, ERC Ingolstadt – Adler Mannheim, Grizzlys Wolfsburg – Nürnberg Ice Tigers
ab 19.15 Uhr: Schwenninger Wild Wings – Augsburger Panther
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