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Bruneck. (PM Dolomiten Cup / Eisbären) Das Finale bei der 15. Auflage des DolomitenCup steht: Der EHC Biel-Bienne folgt bei seiner ersten Teilnahme in... Dolomiten Cup: Biel kämpft die Eisbären Berlin nieder und sichert sich das zweite Finalticket

Joren Van Pottberghe, Gaetan Haas und Marcel Noebels – © Max Pattis

Bruneck. (PM Dolomiten Cup / Eisbären) Das Finale bei der 15. Auflage des DolomitenCup steht: Der EHC Biel-Bienne folgt bei seiner ersten Teilnahme in Neumarkt den Augsburger Panther ins Endspiel um die prestigeträchtige Vorbereitungs-Trophäe.

Der Schweizer Topklub zwang am Samstagabend die Eisbären Berlin in einem hart umkämpften Spiel mit 2:0 in die Knie. Das Endspiel steigt am Sonntag um 20 Uhr.

Der dreifache Schweizer Meister da, der achtfache und amtierende deutsche Meister dort: Die Ausgangslage vor dem zweiten Halbfinalmatch zwischen Biel und Berlin war hochinteressant. Und in der Tat lieferten sich die beiden Topklubs vor gut 400 Zuschauern – die unter strengen Corona-Auflagen in die Würth-Arena gekommen sind – ein intensives, umkämpftes Duell, das erst im Schlussdrittel entschieden wurde.

Biel erwischte den besseren Start. Die Eidgenossen, die auf einige verletzte Stammkräfte verzichten mussten (unter anderem fehlte der letztjährige Topscorer Luca Cunti), wirkten insgesamt etwas spritziger, vor allem die Paradelinie um den ehemaligen Edmonton-Oilers-Crack Gaëtan Haas brachte Berlin-Goalie Mathias Niederberger immer wieder ins Schwitzen. Die Eisbären kamen ihrerseits erst gegen Ende des Startdrittels zu dicken Möglichkeiten, doch Giovanni Fiore (alleine vor Biel-Goalie Joren van Pottelberghe) und Mark Zengerle (knapp daneben) hatten das Glück nicht gepachtet.

Tino Kessler landet den Lucky Punsh

Diesen Schwung nahm der achtfache deutsche Meister ins Mitteldrittel mit, denn dort waren es zunächst die Berliner, die sich ein leichtes Übergewicht erspielten. Besonders während der Powerplay-Situation nach einer halben Stunde musste Biels Schlussmann van Pottelberghe gegen Berlin-Käptn Frank Hördler und Matt White mehrmals rettend eingreifen. Anschließend boten sich beide Teams ein umkämpftes, intensives Match, in dem es zwar immer wieder Mal an der Pre-Season-typischen Feinabstimmung hakte, dafür wurde mit den nötigen Härteeinlagen nicht gespart – sehr zur Freude der Zuschauer. Das einzige was fehlte, war ein Tor.

Im Schlussabschnitt war das Spiel schließlich auf des Messers Schneide, wobei man das Gefühl hatte: Wer hier das erste Tor schießt, der holt sich den Sieg und das Finalticket. Und so sollte es auch sein. In der 48. Minute spielte Noah Delémont während einer Bieler Druckphase quer in die Mitte, wo Tino Kessler goldrichtig postiert war und die Scheibe irgendwie an Niederberger vorbei im Kasten unterbrachte – 1:0. Nun waren die Berliner zum Handeln gezwungen. Superstar Marcel Noebels & Co. starteten nun Angriff um Angriff, doch als man auch während einer Überzahlsituation kurz vor Schluss am überragenden van Pottelberghe mehrmals scheiterte, war das Spiel gelaufen. Luca Hischier machte per Empty Net schließlich alles klar.

Nicholas B. Jensen (links) und Keeper Mathias Niederberger – © Max Pattis

Am Sonntag ist der große Finaltag

Der EHC Biel steht somit bei seiner ersten Teilnahme am DolomitenCup gleich im Finale. Dort wartet kein Geringerer als der Rekordsieger Augsburg, der sich schon am Freitag mit 4:1 gegen Italiens Nationalmannschaft durchsetzen konnte und nach seinem sechsten Titel in Neumarkt greift. Das Endspiel steigt um 20 Uhr in der Würth-Arena, bereits um 16 Uhr treffen die Eisbären Berlin im Kampf um Platz 3 auf das Blue Team.

EHC Biel-Bienne – Eisbären Berlin 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)

EHC Biel: Van Pottelberghe (Paupe); Grossmann-Yakovenko, Lööv-Rathgeb, Forster-Stampfli, Delemont-Bärtschi; Kessler-Haas-Hischier, Hügli-Garessus-Hofer, Künzle-Froidevaux-Kohler, Tanner-Schläpfer-Karaffa.
Coach: Antti Törmänen

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka); Després-Ellis, Müller-Jensen, Mik-Wissmann, Hördler-Geibel; Noebels-Boychuk-Pföderl, White-Zengerle-Clark, Veilleux-Streu-Fiore, Roßmy-Wiederer-Reiner.
Coach: Serge Aubin

Tore: 1:0 Tino Kessler (47.52), 2:0 Luca Hischier (59.40)-

Best Player Biel: Van Pottelberghe
Best Player Berlin: Fiore

Schiedsrichter: Turo Samuel Virta, Andrea Benvegnù

Zuschauer: 400

Stimmen zum Spiel

Serge Aubin: „Im ersten Drittel hat man gesehen, dass es heute unser erstes Vorbereitungsspiel war. Im Mitteldrittel waren wir deutlich besser. Wir haben das Tempo angenommen und haben uns auch Chancen erarbeitet. Ich habe aber einiges Positives für unser erstes Spiel gesehen, der Einsatz hat gestimmt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, dessen waren wir uns aber schon im Vorfeld bewusst. Morgen wollen wir besser auftreten.“

Frank Hördler: „Das Startdrittel war nicht so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir haben nicht gut angefangen und haben etwas Zeit gebraucht, ins Spiel zu kommen. Da hat man gemerkt, dass Biel bereits eine Vorbereitungspartie gespielt hat. Wir sind dann aber gut ins Spiel zurückgekommen und hatten auch einige Chancen. Auch im letzten Drittel haben wir nicht aufgegeben und weiter alles gegeben. Gegen Italien müssen wir morgen so auftreten, wie wir zum Mitteldrittel aus der Kabine gekommen sind.“

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