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Köln. (MR) Ein rasantes Spiel am Samstag brachte den Kölner Junghaien keine Punkte; trotz großem Arbeitsaufwand trafen sie erst spät in der Partie gegen... DNL: Wachere Eisbären Juniors setzen sich mit 2:1 bei den Junghaien durch
Rihards Babulis schnappt gegen die Junghaie zu – © Sportfoto-Sale (DR)

Rihards Babulis schnappt gegen die Junghaie zu – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Ein rasantes Spiel am Samstag brachte den Kölner Junghaien keine Punkte; trotz großem Arbeitsaufwand trafen sie erst spät in der Partie gegen die Eisbären Juniors Berlin.

Es fiel gleich auf, dass die Gäste mehr Spieler des älteren Jahrgangs aufgeboten hatten als Köln – auch wenn nicht jeder Spieler gleich an seinem 18. Geburtstag den Käfig ablegt. Und viele Junghaie waren auch einfach kleiner als ihre Gegenspieler. Zunächst ging es zügig hin und her mit den ersten Chancen auf beiden Seiten. Nachdem Kölns Lasse Bach den Puck hatte um den Pfosten drücken wollen, ging es sehr schnell wieder in die andere Richtung, Robin Drothen zog um das Tor, legte zurück auf seinen Zwilling Marvin, der sich die Ecke frei aussuchen konnte (15.). Zum Ende des Drittels konnte Köln das Spielgerät oftmals nur (noch) aus dem eigene Drittel schlagen.


Eisbären Juniors mit mehr Spielwitz

Im zweiten Durchgang gehörten die ersten 1 – 2 Versuche den Junghaien, danach konnten sich die Hauptstädter lange Zeit im Angriffsdrittel festsetzen. Die „Streuung“ war aber zu groß, als dass hier Zählbares zu verzeichnen gewesen wäre. Von den Hausherren kamen ein paar eher Einzelaktionen als Entlastungsangriff. Kölns Tom Chetik hatte in der 33. Spielminute die beste Möglichkeit auf den Ausgleich, doch er traf nur das Gestänge. Als es zum Drittelende hin die allererste Strafzeit im Spiel gab, konnten die Rheinländer diese Überzahl aber nicht nutzen. Im Schlussabschnitt verstärkte Köln die Bemühungen und brachte auf Seiten der Junghaie etwas mehr Spielfluss aufs Eis, doch selbst „100% ige“ ließ man liegen. In eine kleine Drangphase hinein brachte Eric Hördler das Spielgerät nach schönem Move hinter Kölns Keeper Niklas Lunemann unter (51.). Zwar kamen die Gastgeber in Überzahl noch heran (Sandro Mayr, 55.), doch am Ende verhinderte vielleicht eine Strafzeit und daher eigenes Unterzahlspiel die Chance auf einen späten Ausgleich. Mit leerem Tor und wenigen Sekunden auf der Uhr setzte Kölns Trainer Patrick Strauch alles auf eine Karte, doch dann wurde das Spiel unterbrochen, weil ein Spieler im Torraum stand. Es stand nur noch 1 Sekunde auf der Uhr, und die Unparteiischen beendeten das Spiel, was noch zu Diskussionen führte: die Kölner Bank hatte noch 4 Sekunden auf der Uhr gesehen und sah sich ihrer allerletzten Chance beraubt.

Am Sonntag hat Köln die Chance, ein positives Ergebnis einzuspielen.

Michaela-Ross

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