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Krefeld / Düsseldorf. (MR) Am letzten Spieltagswochenende vor den Playoffs ging es in den beiden DNL Gruppen „Rot“ und „Blau“ um zwei wichtige Platzierungen,... DNL: „Platzierungsspiele“ am letzten Wochenende
KEV´81 gewann beide Spiele gegen Landshut - © by EH-Mag. (DR)

KEV´81 gewann beide Spiele gegen Landshut – © by EH-Mag. (DR)

Krefeld / Düsseldorf. (MR) Am letzten Spieltagswochenende vor den Playoffs ging es in den beiden DNL Gruppen „Rot“ und „Blau“ um zwei wichtige Platzierungen, die über die Zusammensetzung der nächsten und letzten Runde entscheiden: Playoffs bei den Roten, Entscheidungsspiel zum Verbleib in der DNL bei den Blauen.

Krefeld maß sich mit dem EV Landshut; hier ging es nur noch um eine Positionierung für die Runde um den Klassenerhalt: EVL und der KEV ’81 stehen auf den beiden hinteren Plätzen in Gruppe rot. Entsprechend war das Samstagsspiel nicht wirklich ansehnlich, zumal Elmar Schmitz auf die komplette erste Sturmreihe des KEV ’81 verzichten musste. Und dahinter hapert es mit dem Toreschießen. Landshut kam insgesamt etwas erfahrener daher, man merkte, dass hier zwei Overager mitwirkten statt wie beim Gastgeber zwei Einstiegsjahrgänge. Nach einem frühen Treffer der Hausherren übernahmen die Gäste mehr und mehr Spielanteile, und Krefelds Goalie Ennio Albrecht hatte viel zu tun. Auf den Shorthander der Seidenstädter zur Spielmitte antworteten die Niederbayern noch in derselben Strafzeit mit dem Anschluss. Auch im Schlussabschnitt blieb es über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor, Krefeld versuchte sich in Einzelaktionen und Kontern. Doch das rechte Zielwasser fehlte auf beiden Seiten. Erst als Landshut den Goalie gezogen hatte, fiel noch ein weiterer Treffer, doch nicht so, wie erhofft. Als Befreiung aus der Umklammerung der Quasi-Überzahl drosch Patrick Demetz das Spielgerät aus der Neutralen ins verwaiste Tor zum Endstand von 3:1. Am Sonntag konnte Krefeld trotz zwischenzeitlichem 0:1 und 1:2 Rückstand das Spiel ebenso für sich entscheiden – Endstand 4:2.

Hin- und Rück-Derby

Die Teams des Kölner EC und der DEG trafen sich zunächst in der Domstadt, wo der DEG ein frühes Tor gelang, dann aber nur noch Junghaie trafen. Am Ende stand ein 5:1 auf der Uhr. Am Sonntag an der Brehmstraße ging es zügig zur Sache und die Hausherren erneut das erste Tor vorlegten. Kurz vor Drittelende glichen die Domstädter aus. Es wurde etwas ruppiger, doch die Schiedsrichter hatten alles im Griff. Zur Spielmitte gingen die Gäste in Überzahl in Führung, und auch der dritte Treffer für Köln entsprang einem schönen Spielzug. Im Schlussabschnitt jedoch waren die Landeshauptstädter das erfolgreichere Team, erst Volkmann mit dem Anschluss, dann Judt, der in der Schlussminute die Verlängerung erzwang. Hier überstand die DEG eine eigene Strafzeit, ehe Schulz nach 3:47 zum umjubelten Siegtreffer einschoss.

Die weiteren Begegnungen

Die Eisbären Juniors mussten sich beide Male den Jungadlern aus Mannheim geschlagen geben (2:3 / 0:3). Wichtig war das Back-to-back Spiel zwischen dem Augsburger EV und dem EC Bad Tölz: während Augsburg zuhause das von vielen Strafen geprägte Spiel mit 8:4 für sich entscheiden konnte, lag sonntags Bad Tölz im Rückspiel auf eigenem Eis im Fernduell mit der DEG lange mit 1:4 hinten und kam in einem ebenfalls durch Strafzeiten geprägten Spiel (3 große Strafen!) nur noch auf 3:4 heran. In der „blauen Gruppe“ verlor der ESV Kaufbeuren in Schwenningen 1:4 und 4:2. Iserlohn und Füssen teilten die Punkte und trennten sich 6:4 bzw. 4:1. Der EV Regensburg überholte am Samstag den spielfreien SB Rosenheim mit dem 5:3 Sieg über den ESC Dresden. Am Sonntag reichte es nur zu einem Punkt beim 3:4 SO. Am Sonntag mussten dann auch Rosenheim und der ERC Ingolstadt das letzte Spiel absolvieren; hier hatte Ingolstadt mit 4:6 die Nase vorn.

Die Platzierungen

>Mannheim, Köln, Berlin und Düsseldorf spielen ab dem kommenden Wochenende die Playoffs. Dahinter folgen auf den Plätzen 5-8 (rot) bzw. 1-4 (blau) Bad Tölz, Augsburg, Krefeld, Landshut, Regensburg, Rosenheim, Dresden, Iserlohn. Diese spielen in zwei Gruppen die restlichen vier Teilnehmer für die DNL(1) in der kommenden Saison aus.

Michaela-Ross

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