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Krefeld. (MR) Der KEV81 stand im zweiten Spiel des Wochenendes gegen die Düsseldorfer EG besser als am Vortag und hätte daher den einen oder...
KEV´81 Coach Elmar Schmitz hinter seinen Schützlingen © by Eishockey-Magazin (DR)

KEV´81 Coach Elmar Schmitz hinter seinen Schützlingen © by Eishockey-Magazin (DR)

Krefeld. (MR) Der KEV81 stand im zweiten Spiel des Wochenendes gegen die Düsseldorfer EG besser als am Vortag und hätte daher den einen oder anderen Punkt sicher verdient gehabt, ein last-minute-Treffer verhinderte dies.

 
Wie schon erwartet mussten beide Trainer heute wieder die Mannschaften umstellen, da auf beiden Seiten mehrere Spieler für andere Teams eingeplant waren. Doch auch so entwickelte sich ein munteres Spiel. Statt Toren allerdings gab es den ersten Aufreger in der 7. Spielminute, als Düsseldorfs Alexander Korolev seinen Gegenspieler Mike Schmitz von hinten durch das Krefelder Tornetz prügeln wollte – ob es dafür eine Spieldauer hatte geben müssen, sei dahingestellt. Krefeld konnte in dieser langen Überzahl zwar einigen Druck aufbauen aber keinen Treffer bejubeln. Das gelang Düsseldorf wenig später bei gleicher Spielerzahl, als sich Alexander Schneider aus dem eigenen Drittel durchtankte, zwar eigentlich zu eigensinnig nicht den mitgelaufenen Mitspieler sah, dann selbst abschloss (16.). Düsseldorf setzte direkt nach (Schneider, Keresztury), auch Krefelds Gregor Kubail, Balazs Peter und Manuel Todam in der letzten Minute vor der Sirene wollten den Pausenstand noch ändern, was nicht gelang.

 
In die Druckphase der Gastgeber zu Drittelbeginn fielen zwei übermotivierte Strafen, die ihnen etwas den Schwung nahmen, doch auch das Team von Georg Holzmann dezimierte sich (Quirin Stocker mit dem harten Check gegen die Bande, der Johannes Feuerpfeil zunächst zu Boden streckte, wobei Stocker mit nur 2 Minuten gut bedient war) und nahm sich etwas den Vorteil. Zur Spielmitte zeigten die Seidenstädter, dass ihr Powerplay heute besser funktionierte als am Vortag – aus spitzem Winkel war Niklas Cremer mit dem Ausgleich zur Stelle (30.). Und Krefeld konnte gerade weitermachen, mit weiteren Undiszipliniertheiten spielten die Gäste ihnen in die Powerplay-Karten, viel ging von der blauen Linie aus (Mike Schmitz, Niklas Cremer, Marcel Pfänder waren hier sehr aktiv, und im Slot immer wieder Balazs Peter, doch DEG Goalie Benedict Roßberg ließ sich nicht überwinden. Unentschieden ging es zum zweiten Pausentee.

 
Krefeld hatte noch eine Reststrafe auf der Uhr stehen, mit Ablauf dieser – die Strafbanktür ging gerade auf, und Gregor Kubail hatte noch nicht das Eis betreten – traf Tim Brazda genau in den Knick zur erneuten Führung der Gäste (42.). Erneut gelang es aber nicht, ein weiteres Tor nachzulegen, ehe Krefeld in der zweiten Drittelhälfte noch einen Zahn zulegte und die Gäste immer wieder im eigenen Drittel einschnürten. Stocker zog in der Schlussphase seinem Gegenspieler die Beine weg, was aus Düsseldorfer Sicht in dieser Druckphase kontraproduktiv war. Mit nur noch 65 Sekunden auf der Uhr nahm Elmar Schmitz die Auszeit und seinen Goalie vom Eis, was sich auszahlen sollte, denn Peter fälschte einen Schuss von Kevin Neumüller in die Maschen zum umjubelten und verdienten Ausgleich (60.). Der Punktgewinn lag in der Luft, doch wie schnell es gehen kann, zeigte der Gegenzug – Jari Neugebauer tankte sich durch, musste bedrängt die Scheibe liegen lassen, und Tim Brazda sagte artig danke. Der DEG-Kapitän machte damit 34 Sekunden vor der finalen Sirene die kurzfristige Krefelder Hoffnung auf eine Punktmitnahme zunichte, die aufgrund der Spielanteile durchaus verdient gewesen wäre.

 
Das Spiel Krefelder EV 81 – Düsseldorfer EG 2:3 (0:1 / 1:0 / 1:2)
Tore: 0:1 (15:10) Schneider (Tim Brazda, Neugebauer); 1:1 (29:23) Cremer (Pfänder, Peter) 5-4; 1:2 (41:37) Tim Brazda (Neugebauer, Tobias Brazda); 2:2 (59:05) Peter (Neumüller, Pfänder) 5-4 / 6. Feldspieler; 2:3 (59:24) Tim Brazda (Neugebauer, Markus)
Schüsse: 37: 26 (7:6/15:8/15:12)
Strafen: KEV – 12; DEG – 19 + SD Korolev
Schiedsrichter: Elvis Melia
Zuschauer: 35

 

Es spielten:

KEV – Friedrich Hartung (Lucas De Berado) – Tom Schmitz, Mike Schmitz; Niklas Cremer, Kevin Neumüller; Adrian Jaworski, Marcel Pfänder – Johannes Feuerpfeil, Julius Bauermeister, Maximilian van Hees; Gregor Kubail, Balazs Peter, Manuel Todam; Tobias Esch, Kai Laux, Tristan Möbius; Mátyás Kovacs, Sven Rutsatz, Philipp Kunekath
DEG – Benedict Roßberg (Niko Stark) – Rick van Haren, Eric Stephan; Quirin Stocker, Alexander Eckl; Paul Gebel, Levin Markus – Tim Brazda, Tobias Brazda, Jari Neugebauer; Erik Keresztury, Alexander Schneider, Julian Lautenschlager; Gereon Erpenbach, Nils Lingscheid, Simon Klemmer; Johannes Matzken, Alexander Korolev, Max Brittig

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