DNL: Iserlohn Young Roosters erarbeiten sich zwei wichtige Punkte bei der Düsseldorfer EG
Aktuell Ticker 1AllgemeinDNL 29. September 2024 Michaela-Ross 0
Düsseldorf. (MR) Nachdem die DEG am Vortag 3:0 in Iserlohn gewonnen hatte, konnte man heute zuhause nicht nachlegen. Nach Roosters Druckphase reichte es nur zu einem Punkt für den Brehmstraßenclub.
Die Düsseldorfer EG begann stark, mit gutem und starkem Zweikampfverhalten erarbeitete man sich die ersten Möglichkeiten. Eine Top-Chance bekam man, als ein junger Rooster auf die Strafbank musste, im zweiten Versuch konnte Kronhardt für seine Rot-Gelben den ersten Zähler verbuchen (6.). Es ging hin und her, doch mit Fortdauer des Spiels wanderte Düsseldorf immer wieder auf der Strafbank. Es waren die ersten Minuten des zweiten Durchgang gespielt, als bei angezeigter Strafe die Young Roosters jubelten. Nach Diskussionen wurde der Treffer wegen Torhüterbehinderung nicht gegeben, sehr zum Unmut des Gästetrainers Frank Fischöder. Es kam aber bald die nächste Strafe gegen die Hausherren, und der dann fallende Treffer fand die Anerkennung (29.). Die Sauerländer wurden stärker und dominierten fortan über weite Strecken das Spiel. Ein schneller Vorstoß, der Abpraller fiel Benner genau in die Kelle, und trotz Hechtsprungs des Düsseldorfer Schlussmannes Sean Kuklok brachte Benner das Spielgerät unter, sodass esn mit der knappen 2:1 Führung der Young Roosters in die Kabinen ging.
Auf der Strafbank…
Die Gäste blieben spielbestimmend mit gutem Forecheck. Düsseldorf mit wenigen Ideen, dafür weiterhin mit regelmäßigen Besuchen auf der Strafbank. Ein Ausrutscher im eigenen Drittel – der Iserlohner trat auf den Puck – brachte die Gastgeber wieder zurück ins Spiel. Samigulin hatte sich den so frei gewordenen Puck geschnappt (52.). In der Schlussphase erkannten die Schiedsrichter nun auch bei einem vermeintlichen DEG-Treffer auf Torhüterbehinderung und verweigerten die Anerkennung. So ging es in die Verlängerung. Hier hatten die Landeshauptstädter die Nase vorn und mehr Scheibenbesitz. Allein ein Treffer wollte nicht fallen. Im Penaltyschießen war das Glück dann wieder auf der anderen Seite: Bußmann versenkte seinen Versuch, während alle drei Düsseldorfer Spieler scheiterten. So bewahrheitet sich wieder einmal die alte Binsenweisheit, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt. Für beide Mannschaften bleibt es in dieser engen Gruppe bei noch verbleibenden vier Spielen ein harter Kampf um den „Strich“, also den vierten Platz der Findungsgruppe, der die Berechtigung beinhaltet, die weitere Saison in der Div. 1 zu spielen.
Die Tore erzielten:
1:0 (05:48) Stanislav Kronhardt (Daniil Afonin, Leon Kreps) PP1
1:1 (28:27) Leon Bußmann (Marian Bauer, Maximilian Benner) PP1
1:2 (36:36) Maximilian Benner (Daniel Geiger, Nikita Morasch)
2:2 (51:10) Richard Samigulin (David Galfinger, Alexander Chodorowski)
2:3 (65:00) Leon Bußmann GWS
Schiedsrichter: Tijana Haack (Przemek Iwaniec, Julian Rieneck)
Strafen: DEG – 14 Min.; IYR – 2 Min.
Fotostrecke zum Spiel
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