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Düsseldorf. (MR) Düsseldorf verabschiedet auch die DNL-Mannschaft in die Sommerpause! Nach einem fulminanten 11:3 im ersten Heimspiel konnte das Team von „Schorsch“ Holzmann beim...
Marvin Schägger bejubelt seinen Treffer - © by Eishockey-Magazin (DR)

Marvin Schägger bejubelt seinen Treffer – © by Eishockey-Magazin (DR)

Düsseldorf. (MR) Düsseldorf verabschiedet auch die DNL-Mannschaft in die Sommerpause! Nach einem fulminanten 11:3 im ersten Heimspiel konnte das Team von „Schorsch“ Holzmann beim Doppelspielwochenende in Rosenheim daran nicht anknüpfen und verlor beide Vergleiche. An diesem Wochenende kamen dann die Oberbayern mit zwei Matchbällen im Gepäck an den Rhein – und konnten in sprichwörtlich letzter Sekunde alles klarmachen und ins Halbfinale einziehen.

Nach dem gestrigen Sieg der Heimmannschaft, musste heute „nur noch“ nachgelegt werden, doch wie bereits am Samstag lief auch hier der erste Abschnitt zäh und ohne zählbaren Erfolg für eines der beiden Teams. Und bereits nach 10 Spielminuten musste der geneigte Zuschauer erkennen, dass Rosenheim spielte, die DEG dagegen Eishockey arbeitete. Das allerdings mit viel Herz. Es sollte jedoch bis zur Spielmitte dauern, dass die Fans einen Treffer bejubeln konnten: nachdem Krämer die Scheibe im Bandenzweikampf hatte behaupten können und auf Pfohl gespielt hatte, zog dieser zur blauen Linie und guckte sich die Ecke aus. Wahrscheinlich ist der Puck dann von Krämer noch ein wenig abgefälscht worden (30.). Und im Anschluss hätten Fischbuch, Stephan oder Tim Brazda nachlegen können und müssen. Im weiteren Verlauf drückte Düsseldorf, doch weder Pfohl, noch Schwittek oder Steck konnten ihre Chancen unterbringen.

Mit einer fast kompletten Strafzeit gegen die Gastgeber ging es in den vermeintlichen Schlussabschnitt, die aber gut verteidigt werden konnte. Kurz darauf kombinierten sich Fischbuch, Neugebauer und Tim Brazda vor das gegnerische Tor, setzten aber das Spielgerät neben den Kasten. Die Strafe folgte auf dem Fuße, und im direkten Gegenzug verzögerte Daxlberger lange und ließ somit Patrick Klein im DEG-Kasten keine Chance (45.). Jetzt waren wieder die Gäste am Zug, auch wenn es zum Ende der normalen Spielzeit merklich ruhiger und langsamer wurde. Vor allem die Landeshauptstädter schienen keine Reserven mehr zu haben und verlegten sich hauptsächlich aufs Halten des Spielstandes. Nach einer Auszeit drehte zwar die erste Reihe um Kapitän Neugebauer nochmals auf, auch Fröhlich hatte zwei gute Möglichkeiten. Auf der anderen Seite musste Klein gegen Nowak und in der Schlussminute Hillinger retten.

Es ging wie bereits am Vortag in die Verlängerung, und heute sollten die kompletten 10 Minuten ausgespielt werden. Rosenheim kombinierte sich noch immer ins Angriffsdrittel, doch Daxlberger, Lidl, Nowak, Hilger konnten Klein nicht wirklich überwinden. Düsseldorf dagegen versuchte es meist mit Gewaltschüssen aus der Distanz, doch Neugebauer, Fischbuch, Pfohl und Schwittek kamen auch damit nicht an Timo Herden vorbei und zum Lucky Punch. Somit musste der letzte Teilnehmer am diesjährigen Playoff-Halbfinale im Penaltyschießen ermittelt werden. Im ersten Durchgang traf für die Gäste, die anfingen, nur Dominik Daxlberger, auf Seiten der DEG einzig Daniel Fischbuch. Weiter ging es eins gegen eins, wobei die DEG begann. Pfohl traf, aber auch Daxlberger. Dann wechselten die Gäste den Goalie, und es gab zwei „Fahrkarten“, ehe Fröhlich vergab und Schägger gegen Klein der Sieger blieb. Der Jubel der Oberbayern kannte kein Halten mehr; sie treffen dann bereits am Mittwoch im Halbfinale auf Ligaprimus Heilbronn / Mannheim. Für die Rot-Gelben ist nun auch in dieser Liga die Saison beendet.

Das Spiel DEG Eishockey – Starbulls Rosenheim 1:2 (0:0 / 1:0 / 0:1 / 0:0 / 0:1)

Tore: 1:0 (29:28) Krämer (Pfohl, Steck); 1:1 (44:11) Daxlberger (Pauker, Schägger); 1:2 (70:00) Schägger GWG

Schüsse: 21:31 (2:13/ 12:2/ 2:8/ 5:8/ 0:1)

Strafen: DEG – 10; SBR – 8 + Diszi Zientek

Schiedsrichter: Elvis Melia / Ramin Yazdi

Zuschauer: 366

Es spielten: DEG – Patrick Klein (Benedict Roßberg) – Jonas Noske, Eric Stephan; Tilo Schwittek, Dominic Steck; Hagen Kaisler, Rick van Haren; Alexander Richter, Lamin Soumaré – Tim Brazda, Daniel Fischbuch, Jari Neugebauer; Cornelius Krämer, Fabio Pfohl, Stephan Fröhlich; Erik Keresztury, Tobias Brazda, Leon Niederberger; Alexander Schneider, Philipp Felföldy, Levin Markus

SBR – Timo Herden (Hannibal Weitzmann) – Tobias Thalhammer, Andreas Nowak; Marvin Schägger, Gustav Veisert; Martin Lidl, Christoph Gottwald; Daniel Costa – Raimund Hilger, Florian Gaschke, Tobias Flach; Dominik Daxlberger, Manuel Hillinger, Benjamin Zientek; Tom Pauker, Julian Karadakic, Max Schädler; Simon Heidenreich

Best Players:

Dominik Daxlberger / SBR

Tilo Schwittek / DEG

 

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