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Krefeld. (MR) In der DNL Hauptrunde Gruppe B startete der Krefelder EV’81 gegen den ERC Ingolstadt, den man bereits aus der Evaluierungsrunde kannte. Diesmal... DNL: ERC Ingolstadt überrollt den Krefelder EV’81 am Samstag
ERC Ingolstadt jubelt in Krefeld – © Sportfoto-Sale (DR)

ERC Ingolstadt jubelt in Krefeld – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) In der DNL Hauptrunde Gruppe B startete der Krefelder EV’81 gegen den ERC Ingolstadt, den man bereits aus der Evaluierungsrunde kannte. Diesmal ging der KEV sang- und klanglos 2:6 unter.

Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass die Hausherren Zugriff auf das Spiel bekamen, ja oftmals nicht einmal auf den Puck. Auch wenn die Gäste nicht wirklich überragend spielten und nicht unbedingt zwingende Torchancen kreierten, kamen sie doch zumindest zu mehr Abschlüssen. So ging es im Startabschnitt viel hin und noch mehr her, ohne dass Zählbares auf der Uhr erschien. Bei einer nicht so oft gesehenen Strafe wegen eines „falschen Anspiels“ hatte Ingolstadt in dieser Unterzahl die erste Konterchance. Im Gegenzug scheiterte zunächst Krefelds Piskowazkow, Kontseus aber konnte anschließend zur Führung einnetzen, wenige Sekunden vor der ersten Pause. Die Audistädter legten im zweiten Durchgang wieder los wie die Feuerwehr und waren bei viel Verkehr vor dem Tor durch Ullmann mit dem Ausgleich erfolgreich, da waren gerade 51 Sekunden gespielt. Es blieb weiterhin dabei, dass die Hausherren zu selten im Puckbesitz waren und diesen dann auch noch sinnvoll ausnutzen konnten. Allzu oft landete bereits der erste Pass in einer „falschen“ Kelle, und es ging wieder in die andere Richtung. Nochmals eine Überzahl für Krefeld brachte zunächst einen Gästekonter, doch dann zappelte die Scheibe zum 2:1 hinter Gästegoalie Eder. Diesmal dauerte es 72 Sekunden, bis der erneute Ausgleich hergestellt war. Und kurz vor Drittelende waren es diesmal die Schanzer, die den Treffer erzielten (Grams, 39.).

Kurioser Treffer und ein Shorthander

Nach der Sirene zur zweiten Pause gab es noch Diskussionen zwischen den Schiedsrichtern und beiden Trainern. Offenbar hatten die Ingolstädter einen weiteren Treffer gesehen, der zunächst vom Hauptschiedsrichter ausgewunken worden war. Da aber einer der Linespersons besser gestanden und die Linienquerung gesehen hatte, wurde dem Protest der Gästebank stattgegeben und der Treffer zum 2:4 nachträglich anerkannt (Hofmann, 40.). Die danach verbliebenen 59 Sekunden wurden im Schlussabschnitt wiederholt. Hier gab es eine weitere Strafe gegen die Gäste, doch Konze für den KEV verzog seinen Schuss. Dann war das Drittel zu Ende, und die Seiten wurden gewechselt. Die Strafe lief noch, Ingolstadts Riedl fuhr den Konter und setzte seinen eigenen Rebound in den Knick zum inzwischen 2:5. Wenig später waren die Gäste in Überzahl, und erneut klingelte es. Die Hausherren konnten auch eine weitere 5 gegen 3 Überzahl nicht nutzen. Danach verzockten sich aber auch die Gäste, und es sollte kein weiterer Treffer mehr fallen. Damit endete das Spiel mit einer deutlichen 2:6 Niederlage für die Niederrheiner.

Die Tore erzielten:
1:0 (19:44) Deniss Kontseus (Carl Konze) PP1
1:1 (20:51) Lukas Ullmann (Lukas Heß, Mathias Binder)
2:1 (30:23) Carl Konze (Deniss Kontseus, Dorian Kielbasa) PP1
2:2 (31:34) Nils Wegner (Lukas Heß, Lukas Ullmann)
2:3 (38:20) Philipp Grams (Lukas Heß, Nils Wegner)
2:4 (39:01) Joel Hofmann (Nicolas Schindler, Marco Riedl)
2:5 (41:05) Marco Riedl (Nicolas Schindler, Joel Hofmann) SH1
2:6 (42:53) Nicolas Schindler (Marco Riedl, Arvid Meyn) PP1

Schiedsrichter: Denis Kyei-Nimako (Jan Deckert, Robin Schott)

Strafen: KEV – 16 Min.; ERCI – 18 Min.

Michaela-Ross

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