
Düsseldorf. (MR) Die DEG trat zunächst besser auf als in den Spielen davor, doch der EC Bad Tölz kam immer besser in Fahrt und hatte am Ende mit 3:2 die Nase vorn und die volle Punktzahl „eingesackt“.
Da hatte die Düsseldorfer EG gut angefangen, das erste Powerplay schnell zum Führungstreffer genutzt und wenig später nachgelegt, dass es nach fünf Minuten bereits 2:0 stand. Doch sie versäumten es, weiter nachzulegen. Immer mehr ging der Spielfluss verloren, da beide Teams sich aufs Forechecking eingespielt hatten, sich viel im Mitteleis abspielte und kaum Torszenen produziert wurden. Powerplay gab es in diesem fairen Spiel selten, und es dauerte bis zur 38. Spielminute, dass sich wieder etwas änderte auf der Anzeigetafel. DEG-Goalie Leon Frensel hatte die Scheibe vermeintlich sicher, doch noch vor dem Abpfiff rutschte das Spielgerät über die Linie. Das brachte den Gästen aus Oberbayern das Quäntchen mehr Energie, und sie schnürten das Team von Georg Holzmann regelrecht im Drittel ein. Die Reihe um Julian Lautenschlager konnte zwar einmal vielversprechend ausbrechen und eine schöne Passstafette vorlegen, scheiterte jedoch im Abschluss, der eine beruhigendere Führung hätte bedeuten können. Im direkten Gegenzug machten die jungen Isarwinkler es besser und zeigten, wie es geht – und hatten innerhalb von nur 93 Sekunden die Düsseldorfer Führung pulverisiert, das ganze zum psychlogischen Knackpunkt kurz vor der zweiten Pause.
Aus dieser kamen die Gäste noch stärker wieder, während die Hausherren immer mehr das Heft aus der Hand gaben, vor allem da sie ihren Kapitän und Abwehrchef Niklas Mannes bereits verletzt verloren hatten. Es kam, wie es kommen musste: nach fünf gespielten Minuten im Schlussabschnitt waren es erneut die Gäste, die zuschlugen. Zwar hielt Frensel sein Team weiterhin im Spiel, sein Gegenüber Michael Boehm blieb jedoch im Schlussabschnitt fehlerfrei. Auf DEG-Seite kam nun auch noch ein wenig Pech hinzu; es wollte jedenfalls kein Treffer mehr gelingen, selbst in der Schlussminute und ohne Goalie. Damit lässt sich festhalten: lieber 3 Tore in 7 ½ Minuten als 2 in 5 Minuten…
Für Düsseldorf geht es am Sonntag im Straßenbahn-Derby gegen den KEV’81 weiter, während Bad Tölz zum anderen rheinischen DNL-Team fährt, wo beim Tabellenzweiten Kölner Junghaie ein wahrscheinlich umkämpfteres Spiel erwartet wird.



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