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Köln. (MR) Knapp eine Woche nach dem Start des Eistrainings testete das DEG-Nachwuchsteam zum ersten Mal und zwar in Köln gegen die Altersgenossen, die...

Köln. (MR) Knapp eine Woche nach dem Start des Eistrainings testete das DEG-Nachwuchsteam zum ersten Mal und zwar in Köln gegen die Altersgenossen, die nach dem Abstieg aus der DNL in dieser Saison in der Junioren-Bundesliga antreten müssen. Dass hier keine Glanzleistungen erwartet werden konnten, war wohl jedem klar und zeigte sich auch recht schnell. So stand ein quasi runderneuertes Düsseldorfer Team auf dem Eis mit neuem Trainergespann an der Bande, aber auch Köln hatte einige Neuzugänge zu verzeichnen.

DEG Stürmer Cornelius Krämer scheitert an KEC keeper Marvin Haenelt – © by Eishockey-Magazin (DR)

Es ging abtastend los mit mehr Anteilen für die Gastgeber, die auch folgerichtig in der 11. Spielminute in Führung gingen, als Nikolic die Scheibe nicht festhalten konnte und Dockx erfolgreich nachsetzte. Ein paar schöne Ansätze der Düsseldorfer verpufften zu schnell in Fehlpässen und noch mangelnder Zuordnung (so fehlt Nationalspieler Fabio Pfohl definitiv sein Sturmpartner Parker Tuomie). Eine frühe Strafzeit im mittleren Abschnitt verhalf den Gästen zum Ausgleich (Neugebauer, 23.), die aber anschließend in weiteren sich bietenden Überzahlsituationen zu harmlos blieben. Ab etwa Spielmitte – die DEG hatte inzwischen auch planmäßig den Goalie gewechselt (nun Benedict Roßberg, der aus der eigenen Schülermannschaft altersmäßig auf- und nachgerückt ist) – nahm das Spiel an Intensität zu, was sich in einigen Rangeleien und vermehrten Strafen niederschlug. Da aber meist beide Kontrahenten abkühlen durften, kam es kaum zu Überzahlsituationen. Kurz vor der zweiten Sirene hatten die Gäste Glück, dass sie das Unentschieden in die Pause retten konnten, denn gerade standen drei Gegenspieler frei um den Torkreis – und zirkelten das Spielgerät neben das Gehäuse. Das Schlussdrittel brachte zwar auch einige Chancen für die DEG, das Tor erzielten aber die Gastgeber: als Steck an der gegnerischen blauen Linie ausrutschte und dadurch die Scheibe verlor, schaltete der Hai Valentin schnell um, und es kam zum 2 auf 1, an dessen Ende Lukes DEG Goalie Roßberg düpierte (55.). Jener Dominik Steck schoss zum Ende den Goalie ab, dass es erneut zu Rangeleien kam und sich die Strafbank in der Schlussminute nochmals erwärmte. Obwohl es jetzt Düsseldorf mit einer Strafe mehr getroffen hatte, nahm Coach Holzmann den Goalie für die restlichen 39 Sekunden vom Eis, doch ein Tor wollte auf keiner Seite mehr fallen.

So bleibt ein verdienter Sieg in der KA2 – die Junghaie scheinen schon etwas eingespielter und daher auch abgeklärter zu sein. Für Düsseldorf gilt – es muss noch viel zusammenwachsen, da ist noch viel Luft nach oben. Positiv (weil abgeklärter und gereifter) fielen die Brazda-Zwillinge auf, die im Vorjahr ein wenig im sportlichen Niemandsland verschwunden waren, auch Neuzugang Johannes Matzken stach ins Auge. Man darf gespannt sein, was die nächsten Tests und dann die Saison bringen wird.

Michaela-Ross

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