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Düsseldorf. (MR) Die Eisbären Juniors ließen drei Punkte an der Brehmstrasse liegen, als sie dort am Samstag vor allem gegen einen starken Hendrik Hane... DNL: DEG klaut jungen Eisbären die ersten Punkte
Eng ging es zwischen der DEG und den Eisbären Juniors zu - © by EH-Mag. (DR)

Eng ging es zwischen der DEG und den Eisbären Juniors zu – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Die Eisbären Juniors ließen drei Punkte an der Brehmstrasse liegen, als sie dort am Samstag vor allem gegen einen starken Hendrik Hane im Tor fast nicht ankamen.

Trotz einiger Ausfälle zeigten sich die Hausherren an der Düsseldorfer Brehmstrasse kampfbereit und wild entschlossen, an diesem Wochenende weitere Punkte einzufahren auf dem Weg, mindestens den vierten Tabellenplatz der Vorrunde zu festigen. Zwar ging mancher Pass daneben, Pucks schienen verloren, doch immer wieder fanden die Mannen von Schorsch Holzmann den Weg ins Drittel der Berliner. Mit einem Doppelschlag zur Mitte des ersten Drittels setzten sie schon einmal ein Ausrufezeichen gegen die bis dahin stets siegreichen Gäste. Ebenfalls zur Drittelmitte im zweiten Durchgang erhöhten die Hausherren auf 3:0 im direkten Gegenzug, nachdem die Eisbären eigentlich den Anschluss auf der Kelle hatten, aber an Hane gescheitert waren. Und nach dem erneuten Seitenwechsel waren es wieder die Rheinländer, die etwas Zählbares auf die Uhr brachten, diesmal in Überzahl. Berlin benötigte einen Schnitzer in der Düsseldorfer Verteidigung, um Hane doch noch den Shut Out zu vermiesen (53.), doch postwendend stellte Fomin mit seinem zweiten Treffer des Abends den alten Abstand wieder her. Dieses 5:1 war auch der Endstand eines unterhaltsamen Spiels. Am Sonntag hatten die Hauptstädter nach vier Gegentreffern genug und ließen ab der 25. Spielminute nichts mehr zu, kamen im Gegenteil nach einem 1:4 Rückstand auf 3:4 heran, erzwangen mit dem Ausgleich 100 Sekunden vor dem Ende die Verlängerung und konnten kurz darauf ebenfalls den Zusatzpunkt einstreichen (4:5 n.V.). Berlin hat damit trotz des ersten Punktverlustes der Saison die spielfreien Jungadler in der Tabelle vom Spitzenplatz verdrängt.

In Gruppe A gab es nur eine weitere Begegnung. So trafen der ESV Kaufbeuren und der Augsburger EV im direkten Hin- und Rückspiel aufeinander. Bereits am Freitag schlug der AEV auswärts gewaltig zu; Kaufbeuren konnte das Spiel trotz fünf geschossener Toren nicht nach hause bringen – trotz der frühen Führung (Wohlgemuth nach 38 Sekunden) des ESVK kamen sie anschließend nur noch auf 4:5 heran und verloren schließlich 5:13. Am Sonntag traf man sich in Augsburg, und hier fiel das Ergebnis mit 7:1 ähnlich deutlich aus.

Krefeld neuer Tabellenführer der Gruppe B

Die Gruppe B hatte einen kompletten Spieltag. Der EV Landshut besiegte den ESC Dresden mit 8:2 und konnte am Sonntag nach wechselnden Führungen kurz vor knapp ausgleichen, die Verlängerung erzwingen und hier zum 6:5 Siegtreffer einnetzen.

Der Krefelder EV’81 hatte den SB Rosenheim zu Gast und konnte samstags mit 4:1 schon einmal drei weitere Punkte aufs Konto buchen. Am Sonntag legte das Team von Elmar Schmitz nach, und beim 5:3 erzielte Pato Demetz an seinem Geburtstag den Gamewinner. Krefeld grüßt damit aktuell von der Tabellenspitze!

Der EV Regensburg war in Schwenningen zu Gast. Hier konnte der Schwenninger ERC nach dem Führungstreffer in eigener Unterzahl die Führung nicht lange halten – der Ausgleich fiel noch in derselben Strafzeit – kam aber immer wieder auf ein Tor heran. Doch am Ende stand ein 3:6 auf der Tafel. Auch am Sonntag zogen die Schwarzwälder den kürzeren, als die Oberpfälzer im Mitteldrittel binnen 5 ½ Minuten fünf Treffer erzielten. Das waren auch die einzigen Tore der Partie und ging entsprechend mit 5:0 an die Gäste.

Spannend ging es bei den beiden Partien an der Tabellenspitze zu – der Kölner EC hatte den EC Bad Tölz zu Gast. Am Samstag ging das enge Spiel hin und her, 10 Minuten vor Schluss führten die Gäste 3:2, ehe Dani Bindels erst den Ausgleich schoss und damit sein Team in die Overtime brachte, um dann in dieser auch noch den Zusatzpunkt perfekt zu machen. Hätte er nur 1 ½ Minuten früher getroffen, hätte der KEC abends noch auf dem 2. Tabellenplatz gestanden. So aber wurden die Junghaie vorübergehend von den Jungpinguinen überholt. Auch sonntags war es lange Zeit ein enges Match mit Führung – Ausgleich – Führung bis zur 52. Spielminute. Dann erwies Timo Gams seinem Team einen Bärendienst, denn für einen Kniecheck bekam er 5+10 Minuten. Diese Strafe erwies sich für Bad Tölz als sehr sehr lang, denn die Hausherren wussten die fünfminütige Überzahl zu ganzen vier Treffern auszunutzen und machten aus einem 3:3 in dieser Zeit ein 7:3. Trotz des Endstands von 8:3 verbleibt Köln aber hinter Krefeld und Bad Tölz auf dem dritten Tabellenplatz.

Michaela-Ross

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