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Krefeld. (MR) In einem zunächst ganz normalen Spiel sah der Krefelder EV’81 lange Zeit wie der sichere Sieger aus und hätte 3 Punkte einfahren... DNL: Augsburg dreht verrücktes Spiel in Krefeld in knapp 4 Minuten
Christian Hanke trifft für den AEV – © Sportfoto-Sale (DR)

Christian Hanke trifft für den AEV – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) In einem zunächst ganz normalen Spiel sah der Krefelder EV’81 lange Zeit wie der sichere Sieger aus und hätte 3 Punkte einfahren können, wären da nicht diese 3:15 Min Mitte des Schlussabschnittes gewesen…

Gegen den Augsburger EV begann das Spiel zunächst mit einer Verspätung – nicht weil die Gäste im Stau steckten sondern weil das vorherige Spiel in der Rheinlandhalle zu spät beendet werden konnte. Doch dann legten die Gäste zügig los, und Krefelds Verteidigung wurde direkt warmgespielt. Hinzu kam eine frühe Unterzahl, die man aber noch torlos überstehen konnte. Doch wenig später war das erste Gegentor gefallen (Hanke, 6.). Aber kein Problem, denn obwohl beim Schuss sein Schläger brach, brachte Kardas nur gut eine Minute später seinerseits die Scheibe im Gästetor unter. Es ging hin und her, doch mit 1:1 ging es in die erste Pause. Daraus kamen die Gäste wieder mit viel Schwung. In diese Druckphase hinein verwandelte Schönfeld die Hauf-Vorlage aus dem Office zur erstmaligen Krefelder Führung (24.). Erneut wurde ein Spieler der Hausherren in die Kühlbox geschickt – bis dahin hatte Augsburg noch nicht eine Strafzeit absitzen müssen – und in Überzahl traf Fabian zum 2:2 Ausgleich (34.). Dann geriet Augsburg durch zwei Strafen kurz nacheinander in doppelte Unterzahl, und die Reihe um Rutkowski und Hauf ließ die Scheibe gut kreiseln. Sie verluden den Goalie, und Hauf traf zur erneuten Krefelder Führung just in dem Moment, als die erste Strafe abgelaufen war. Hauf wurde zum Drittelende hin in der Bandenecke niedergestreckt, dass der Sani aufs Eis kommen musste. Nach einigen Diskussionen wurde der Übeltäter Fabian unter die Dusche geschickt.

Das Verhängnis nimmt seinen Lauf

Viereinhalb Minuten der Spieldauerstrafzeit stand zu Beginn des dritten Durchgangs noch auf der Uhr, doch die Hausherren konnten die Strafe nicht ausnutzen, zumal man sich durch eine eigene Strafe selbst um den Vorteil brachte. Vermeintlich. Denn bei dem vermehrten Platz von 4 gegen 4 hatte Hauf die Mischmaschine angeworfen, und Rutkowski versenkte zum 4:2 (44.). Das sah doch ganz gut aus für die jungen Seidenstädter, dachte man, auch wenn es noch lange Zeit war, die dieser Vorsprung verteidigt werden musste. Doch es sollte anders kommen: nachdem Fleischer in der 49. Minute von der Blauen abgezogen hatte und Bittner den Schuss hatte passieren lassen müssen, da er ohne Sicht gewesen war, erhöhten die Fuggerstädter den Druck und setzten konsequent nach. Im Nachsetzen brachten sie das Spielgerät über Bittners Schulter zum Ausgleich (51.). Als es direkt darauf auch noch am Metall geklingelt hatte, nahm KEV-Trainer Beckers die Auszeit, doch es half nichts, Augsburg hatte das Momentum und den nächsten Treffer parat. Aber das war noch nicht genug, ihnen gelang gar noch der vierte Treffer in kurzer Folge – und in diesen gerade einmal 3 ¼ Minuten hatten die Gäste aus einem 4:2 ein 4:6 gemacht! Zwar konnte Rutkowski den KEV nochmals heranbringen, doch deren Schlussoffensive überstand Augsburg trotz eigener Unterzahl und dem sechsten Feldspieler bei Krefeld und konnte so mit 6:5 am Samstag schon einmal 3 Punkte aus dem Rheinland einsacken.

Die Tore erzielten:
0:1 (05:37) Christian Hanke (Marco Niewollik, Pascal Dopatka)
1:1 (06:57) Nick Kardas (Dorian Kielbasa, Artjom Piskowazkow)
2:1 (23:55) Giovanni Schönfeld (Luca Hauf, Daniel Becker)
2:2 (33:14) Paul Fabian (Christian Hanke, Pascal Dopatka) PP1
3:2 (37:26) Luca Hauf (Marcel Marten, Nick Kardas) PP1
4:2 (43:49) Maciej Rutkowski (Luca Hauf, Marcel Marten) 4-4
4:3 (48:55) Felix Fleischer (Veeti Koivunen, Quirin Spies)
4:4 (50:23) Olli Österman (Till Michel, Lennard Nieleck)
4:5 (50:49) Robin Veber (Marco Niewollik, Felix Fleischer)
4:6 (52:10) Marco Niewollik (Olli Österman, Philipp Faulhaber)
5:6 (55:44) Maciej Rutkowski (Luca Hauf, Nick Kardas)

Schiedsrichter: Marvin Schrörs – Tom Giesen, Sascha Küper

Strafen: KEV – 10 Min; AEV – 11 Min + Spieldauer Fabian

Michaela-Ross

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