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Dinslaken. (PM Kobras) Auch in der zweiten Begegnung gegen einen Oberligisten mussten die Dinslakener Giftschlangen die Qualität des Klassenhöheren anerkennen; dennoch kamen die Zuschauer... Dinslaken: Torfestival beim Test gegen die Rockets

Dinslaken. (PM Kobras) Auch in der zweiten Begegnung gegen einen Oberligisten mussten die Dinslakener Giftschlangen die Qualität des Klassenhöheren anerkennen; dennoch kamen die Zuschauer bei den insgesamt 17! Treffern voll auf ihre Kosten, auch wenn sich die Kobra – Fans sicherlich einen anderen Sieger gewünscht hätten.

Dennoch konnte ihre Mannschaft beim 6:11 (1:3; 2:4; 3:4) nach überstandener Druckphase der Gäste zu Spielbeginn lange Zeit mithalten, erst ein Dreierpack der Gäste zwischen der 35. und 37. Minute lenkte die Partie zugunsten der Gäste.

Dabei sah es zu Beginn so gar nicht gut für die Hausherren aus. Der Oberligist berannte das von Lucas Eckardt gehütete Dinslakener Gehäuse und konnte sich nach nur 76 Sekunden durch Thomas Voronov erstmalig zählbar belohnen. Die Kobras stemmten sich gegen ein zu diesem Zeitpunkt drohendes Debakel, mussten aber zunächst einmal in der 13. Spielminute noch das 0:2 durch Kyle Brothers hinnehmen. Trotzdem hatten die Gastgeber die Rockets inzwischen besser „ausgelesen“ und starteten nun ihrerseits erfolgsversprechende Angriffsbemühungen. Es war in der 14. Minute Tryout – Verteidiger Nicholas Kanak, der die Giftschlangen erstmalig mit einem Schuss unter die Latte auf die Anzeigetafel brachte. Allerdings konnte Kevin Lavallee knapp 90 Sekunden vor der ersten Pause die alte zwei – Tore – Führung für seine Farben wieder herstellen.

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts spielte die Vanek – Truppe munter mit und als Martin Beneš in der 27. Minute den 2:3 – Anschlusstreffer erzielte, machten sich einige Dinslakener Zuschauer schon Hoffnung auf mehr.
Doch zwischen der 35. und 37. Spielminute fielen dann die für den weiteren Spielverlauf wegweisenden 3 Tore. Durch die Treffer von Kyle Brothers, Alexander Seifert und Niko Lehtonen konnten die Rheinland – Pfälzer innerhalb von 140 Sekunden auf 6:2 davonziehen. Ob ein kollektiver Aussetzer der Verteidigungsarbeit bei den Hausherren dazu führte oder ob die Gäste kurzzeitig einen Gang höher geschaltet hatten, lässt sich im Nachgang nur schwer beurteilen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich, wie so häufig, irgendwo in der Mitte.

Ein wenig leidtun konnte einem Kobra – Goalie Lucas Eckardt, der dann doch das ein oder andere Mal von seinen Vorderleuten nicht ausreichend unterstützt wurde.
Ein Fünkchen Hoffnung keimte nochmal auf, als Stefan Dreyer in der 38. Spielminute nach strammem Pass von Pawel Kuszka mittels seiner Schlägerspitze die schwarze Hartgummischeibe unhaltbar für Jan Guryca abfälschte, doch in der 39. Minute stellte Stephen Slaton mit seinem Treffer den alten Abstand (3:7) wieder her. Kurz darauf ertönte die Stadionsirene zum zweiten Mal.

Auch im Schlussabschnitt ließen die Niederrheiner nicht die Köpfe hängen und mischten weiter munter mit. Neuzugang Pawel Kuszka stellte in der 41. Spielminute seine Torjägerqualitäten unter Beweis und verkürzte auf 4:7. Ein erneuter Dreierpack der Rockets stellte aber dann die Verhältnisse auf dem Eis endgültig klar. Dominick Patocka und zweimal Thomas Matheson stellten das Zwischenergebnis bis zur 51. Spielminute auf 4:10, Kevin Lavallees Treffer in der 54. Spielminute schlug dann das letzte Mal zugunsten der Rockets hinter Tjaard Jansen ein, der ab der 41. Spielminute Lucas Eckardt vertrat.

Das letzte Wort hatten dann aber doch die Dinslakener Hausherren. Die beiden Tore von Marc Stähle und Martin Beneš waren sicher nicht mehr als Ergebniskosmetik, doch diese hatten sich die Giftschlangen auch redlich verdient, denn mehr als 5 Tore Differenz waren keinesfalls gerecht, wenn man die Spielanteile beider Teams als Bewertungskriterium zu Rate zieht.

Trotz der zweiten Niederlage gegen einen Oberligisten zeigte sich Dinslakens Eishockeylehrer Milan Vanek keinesfalls zerknirscht: “Ich habe trotz der Niederlage in dieser Partie von uns viele positive Dinge und Fortschritte gesehen. Wir haben in der vergangenen Woche viel Spielaufbau und Überzahl trainiert. Man konnte heute sehen, dass sich der Aufwand gelohnt hat, auch wenn wir in Überzahl kein Tor geschossen haben. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir verletzte Spieler haben, die ich allesamt zu Hause gelassen habe. Mit Kristof Kelsch, Henrik Müller, Dominik Scharfenort und Dennis Appelhans habe ich gleich 4 Akteure sicherheitshalber zu Hause gelassen, weil sie allesamt angeschlagen sind. Und Dominick Spazier wird uns erst recht in den nächsten mindestens 4 Wochen fehlen. Seine Verletzung hat sich als Muskelfaserriss herausgestellt.

Was wir als nächstes angreifen müssen, sind die Abstimmungsprobleme in unserem Defensivverhalten. Und damit meine ich nicht nur die Verteidiger. Verteidigung beginnt im Sturm. Und da hapert es im Moment an Abstimmungen zwischen den Spielern, wenn der Gegner in unser Verteidigungsdrittel kommt. Unsere beiden Goalies haben gestern einen guten Job gemacht.
Morgen geht’s zum Testrückspiel nach Essen. Vielleicht bekommen wir dort ja einen noch besseren Auftritt hin“, ließ sich der Schlangenbeschwörer entlocken.

Morgen in Essen testen die Kobras letztmalig gegen einen Oberligisten, am kommenden Freitag empfangen sie dann den Ligakonkurrenten Neusser EV um 20:00 Uhr in der Schlangengrube.

Dinslakener Kobras – EG Diez – Limburg 6:11

Torschützen Dinslaken: Beneš (2), Kanak, Dreyer, Kuszka, Stähle
Torschützen Diez – Limburg: Matheson, Brothers, Lavallee (je2), Voronov, Seifert, Slaton, Patocka, Lehtonen

Strafminuten Dinslaken: 10
Strafminuten Diez – Limburg: 4

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