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Dorfen. (PM ESC) Lange Zeit waren sie mindestens ein ebenbürtiger Gegner. Am Ende mussten sich die Eispiraten des ESC Dorfen mit ihrer stark verjüngten... Diesmal hat’s für Dorfens Jungspunde noch nicht gereicht

© Torsten Fengler

Dorfen. (PM ESC) Lange Zeit waren sie mindestens ein ebenbürtiger Gegner. Am Ende mussten sich die Eispiraten des ESC Dorfen mit ihrer stark verjüngten Formation den Miners aus Peißenberg 2:4 (1:1, 1:2, 0:1) geschlagen geben.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Ihr tschechischer Neuzugang Tomas Rousek war von niemandem zu stoppen, einen Querpass glaubte Dominic Krabbat nur noch ins Tor schieben zu müssen, aber ein Bein eines ESC-Verteidigers verhinderte den frühen Einschlag. Dann befreiten sich die Eispiraten immer mehr und nach gut vier Minuten brandete erstmals Torjubel auf. Tomas Vrba hatte sich durchgetrickst und Korbinian Sertl im TSV-Tor den Puck unter den Schonern hindurchgeschoben. In der 11. Und 12. Min. marschierten zwei ESC-ler auf die Strafbank. Zweimal Teufelskerl Luca Endres im Tor und der Pfosten hielten aber die Null. Die war dahin, als in Überzahl ESC-Verteidiger Maximilian Huber wegrutschte und Manuel Singer den Konter abschloss.

Im zweiten Spielabschnitt war lange Zeit der ESC das Team mit den hochkarätigeren Tormöglichkeiten. David Hrazdira fing den Puck ab, schoss aber zu früh und direkt. Vrba dribbelte sich durch, aber nach seinem Zuspiel scheiterte Christoph Obermaier am Keeper. Urban Sodja legte nach tollem Solo für Vrba auf – Endstation wieder Sertl. Eiskalt die Peißenberger Miners, als Krabbat zum 2:1 abstaubte. Die Eispiraten schüttelten sich kurz, dann stand Vrba goldrichtig, um einen Schuss von Erik Walter zum Ausgleichstreffer abzufälschen. Als die Gäste mal so richtig wirbelten, lag der Puck auch schon im ESC-Netz zum 2:3-Pausenstand – Torschütze Max Malzatzki.

Eine Reststrafzeit brachten die Eispiraten ins letzte Drittel mit und eine weitere folgte prompt. Auch diese Dezimierungen wurden dank Endress schadlos überstanden. Nach 49 Minuten scheiterte Obermaier mit einer hundertprozentigen Einschussmöglichkeit an Sertl. Dafür räumte der 20-jährige ESC-Stürmer Sekunden später Peißenbergs Max Willberger ab. Das hieß 5 Strafminuten plus Spieldauer statt des Ausgleichstreffes. Peißenbergs 4:2 durch Singer fiel aber erst, als auch ein Gästespieler draußen saß. Strafzeiten häuften sich in der Folge auf beiden Seiten und die Gäste ließen sich von der langen Zeit toll dagegen haltenden Eispiraten vom Siegkurs nicht mehr abbringen.

Vier Minuten vor Schluss gewann Torhüter Endres, Dorfens Bester, noch ein Penaltyduell gegen Rousek.

Statistik:
Tore/Vorlagen:
1:0 (5.) Vrba, 1:1 (15.) Singer (Dominik Ebentheuer / 4-5), 1:2 (32.) Krabbat (Malzatzki, Fissekis), 2:2 (34.) Vrba (Walter, Huber), 2:3 (38.) Malzatzki (Fissekis, Krabbat), 2:4 (52.) Singer (Krabbat / 4-4),
Hauptschiedsrichter: Michael Fischer;
Strafminuten: ESC 18 + 5 + 20 / TSV 10 ;
Zuschauer: 100

(Helmut Findelberger)

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