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Bad Nauheim. (PM) Genie und Wahnsinn kann so nah beieinander liegen. Da haben un-sere Rote Teufel am vergangenen Freitagabend beim 1:3 in Selb stark...

Logo Rote Teufel Bad NauheimBad Nauheim. (PM) Genie und Wahnsinn kann so nah beieinander liegen. Da haben un-sere Rote Teufel am vergangenen Freitagabend beim 1:3 in Selb stark enttäuscht um nur zwei Tage später im ersten Heimspiel ge-gen den Vertreter wieder ihr wahres Gesicht gezeigt. Mit 5:0 (1:0, 3:0, 1:0) schickte ein bärenstarker EC Bad Nauheim die Wölfe nach Hause an die deutsch-tschechische Grenze. Somit steht es in der „Best-of-Five“-Serie 1:1 und es ist sicher, dass die Kurstädter am Freitagabend wieder ein Heimspiel haben.
Der EC musste schon vor dem Spiel den ersten Rückschlag verkraften. Denn der erkältete Marius Pöpel konnte nicht mitmischen. Dennoch prä-sentierte sich die Mannschaft von Trainer Frank Carnevale gegenüber dem ersten Match aufmerksamer, konzentrierter und vor allem bissiger. „Das zweite Drittel war sehr stark von uns“, meinte der Kanadier auf der Pressekonferenz, wo er wie immer kein Blatt vor den Mund nahm und seine Meinung klar äußerte. Vor allem mit der Leistung des überfordert wirkenden Schiedsrichters war Carnevale nicht einverstanden.

 

Harte Strafen für Anderson und Strauch

In der Tat war die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Josiah Anderson in der 59. Minute völlig überzogen. Anderson wird dem EC beim dritten Spiel in Selb am Sonntag fehlen. Ebenso wird Patrick Strauch nicht mit nach Oberfranken reisen können. Er wurde vom Referee in der 26. Mi-nute wegen eines Checks gegen den Kopf seines Gegenspielers mit einer Matchstrafe bestraft. Strauch wird demnach zwei oder sogar drei Spiele nicht für den EC auf dem Eis stehen können. Und als ob diese Nachrichten nicht schon schlecht genug wäre, muss Bad Nauheim auf unbestimmte Zeit Tim May ersetzen. Er zog sich eine Knieverletzung zu und wird am Montag eingehend untersucht werden. Wir drücken Tim die Daumen, dass es sich nicht um eine schwere Verletzung handelt.
Wölfe zunächst am Drücker
In der Anfangsphase einer sehr interessanten, aber durchaus hitzigen Eishockeybegegnung waren es die Wölfe, die dem Spiel den Stempel aufdrücken konnten. Freilich begünstigt durch das eine oder andere Power-Play-Spiel. „In den ersten zehn Minuten hatten wir gute Möglich-keiten. Aber leider haben wir das Tor nicht gemacht“, sagte VER-Trainer Cory Holden etwas niedergeschlagen. Unsere Jungs konnten
sich dagegen auch bei ihrem guten Schlussmann Thomas Ower bedan-ken. Carnevale: „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht und sich ein Lob verdient.“ Unglaublich wichtig war der erste Treffer durch Eddy Rinke in der 14. Minute, da die Gastgeber dadurch sichtlich an Sicherheit im eigenen Spiel gewannen. Der Knoten war geplatzt!

 

Trainer Frank Carnevale und die Roten Teufel  - © by Eishockey-Magazin (DR)

Trainer Frank Carnevale und die Roten Teufel – © by Eishockey-Magazin (DR)

Starke Rote Teufel im zweiten Drittel
Im zweiten Durchgang spielten die Roten Teufel dann ähnlich couragiert und engagiert wie beispielsweise beim 2:1-Erfolg über die Frankfurter Löwen vor drei Wochen. Die Hartgummischeibe zirkulierte sicher und zielgerichtet in den eigenen Reihen, Selb war der Nauheimer Spielfreu-de nicht gewachsen. Nur gut, dass unsere Jungs in dieser dominanten Phase das Toreschießen nicht vergaßen. Zunächst war es der Kapitän höchstpersönlich, der das 2:0 markierte. In der 24. Minute bugsierte Chris Stanley den Puck in Überzahl über die Linie. „Wir waren da sehr gut im Spiel und haben weiter hart gearbeitet“, sagte Carnevale, der sich in der 33. Minute über das erlösende und wegweisende 3:0 von Eddy Rinke freuen durfte. Zudem rundete Daniel Oppolzer das sehr ge-lungene Drittel mit seinem Tor zum 4:0 (38.) ab. Eher zäh und durch-wachsen war das Schlussdrittel, wobei auch hier der EC in jeglicher Hinsicht die Oberhand hatte. 68 Sekunden vor dem Ende erzielte dann Jannik Striepeke nach einem schönen Zuspiel von Sven Schlicht in Über-zahl das Tor zum 5:0-Endstand. Der Großteil der 3579 Zuschauer im Co-lonel-Knight-Stadion war aus dem Häuschen.

 


Am Montag Spie drei in Selb – Kartenvorverkauf beginnt am Dienstag
Dank dieser beeindruckenden Vorstellung haben unsere vielen Fans wieder Hoffnung auf den Finaleinzug geschöpft. Mehr denn je gilt nun unser Motto „One Team – One Dream“. Am kommenden Montag treten die Roten Teufel um 18 Uhr beim VER Selb an. Auch wenn die Voraus-setzungen aufgrund des personellen Engpasses alles andere als rosig sind, so haben unsere Jungs das klare Ziel den nächsten großen Schritt zu machen und mit einem Sieg die Weichen für das Finale zu stellen. Für das vierte Spiel gegen Selb am Freitagabend gibt es ab Dienstag Karten zu erwerben. Die Geschäftsstelle hat ab 15 Uhr geöffnet.


Tore:
1:0 (14.) Rinke (Schreiber, Pietsch)
2:0 (23.) Stanley (Rinke, Oppolzer) PP+1
3:0 (32.) Rinke (Stanley, Schreiber)
4:0 (38.) Oppolzer (Stanley) PP+1
5:0 (59.) Striepeke (Schlicht) PP+1
Schiedsrichter:
Rohatsch
Strafzeiten:
ECN 17 + 20 (Anderson) + 25 (Strauch) – VERS 22
Zuschauer:
3.579

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