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Bonn. (PM MagentaSport) Noch keine Konstanz beim EHC Red Bull München nach der Corona-Zwangspause: Die Grizzlys Wolfsburg lassen dem EHC beim 4:2-Sieg keinerlei Chance.... Die Stimmen des Spieltags: Corona-Spielpause “keine Ausrede” für Münchens Niederlage

Mannheims Markus Eisenschmid – © Sportfoto-Sale (DR)

Bonn. (PM MagentaSport) Noch keine Konstanz beim EHC Red Bull München nach der Corona-Zwangspause: Die Grizzlys Wolfsburg lassen dem EHC beim 4:2-Sieg keinerlei Chance.

„Wir haben nicht gut gespielt“, gab Münchens Trevor Parkes zu. Die Schuld sei keine Folge des noch dezimierten Kaders nach der Quarantäne: „Das ist keine Ausrede!“ Die Adler Mannheim gewinnen beim 4:2 in Bietigheim „mit harter Arbeit“ das 7. Spiel in Folge, marschieren an der Tabellenspitze davon. „Souverän war es am Ende doch“, konstatierte Doppelpacker Markus Eisenschmid. Die Eisbären Berlin brauchen 30 Minuten und einen 0:2-Rückstand, um die nächste Heimpleite abzuwenden. Danach überrennen die Eisbären Gegner Bremerhaven förmlich und gewinnen verdient mit 5:2. Nürnberg siegt nach 3 Jahren wieder mal in Straubing, die Rückfahrt gab´s im „Happy-Bus“, verriet Doppel-Torschütze Tim Fleischer. Verrückter Spielverlauf und Sieg für Krefeld, das Augsburg im torreichsten Spiel 5:4 schlug.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Freitagsspiele übermittelt durch MagentaSport. Am Sonntag steht der 18. Spieltag an. Unter anderem mit den Grizzlys Wolfsburg gegen die Eisbären Berlin – ab 13.45 Uhr dazu alle weiteren Spiele live bei MagentaSport.

Kurz vor dem Spieltag verkündete Bundestrainer Toni Söderholm seinen Kader für den Deutschland Cup (ab 11.11.2021 live und exklusiv bei MagentaSport). MagentaSport-Reporter Basti Schwele über die Relevanz des Kaders und des Turniers: „Der Deutschland Cup ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Es heißt bei diesem Turnier für Toni Söderholm: Vorauswahl für eine wichtige Saison der deutschen Nationalmannschaft mit den Olympischen Spielen im Februar, Weltmeisterschaft im Mai.“

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 2:4
Der EHC Red Bull München verliert chancenlos gegen Wolfsburg, kommt sogar erst in der 56. Minute aufs Scoreboard. Dennoch steht das Team weiter auf Platz 2 hinter Mannheim. Münchens Trevor Parkes: „Das war ein schweres Spiel. Natürlich haben wir einen dezimierten Kader, aber das ist keine Ausrede. Wir haben gute junge Spieler. Wir haben nicht gut gespielt und müssen Wolfsburg Respekt zollen. Die haben ihre Chancen genutzt und das Spiel gewonnen.“
Die Grizzlys Wolfsburg gewinnen erstmals wieder seit 3 Spielen und bleibt an den Top 3 dran. Wolfsburgs Dustin Strahlmeier: „Wir sind im 1. Drittel richtig gut reingekommen, was hier eigentlich brutal schwer ist. Normalerweise dominiert München immer die ersten 5 Minuten. Das war unheimlich wichtig… Wir haben einfach unser Spiel mal wieder gespielt, was wir seit längerem gesucht haben… Wir haben es schwer für München gemacht, die natürlich auch ein bisschen geschwächt waren.“

Eisbären Berlin – Pinguins Bremerhaven 5:2
Die Eisbären haben zu Beginn etwas gebraucht, überrollten dann Bremerhaven förmlich. Berlins Giovanni Fiore: „Es war ein sehr schnelles Spiel. Bremerhaven war sehr physisch und schnell. Die haben uns gematched. Wir haben unser Spiel gespielt und die sind uns gefolgt. Mir hat es gefallen, wie wir heute gespielt haben.“
Die Pinguins Bremerhaven führten bis zur 30. Minute mit 2:0, hatten dann aber das Nachsehen. Tim Lutz erzielte sein 1. Karriere-Tor: „Das war ein tolles Erlebnis für mich, aber schlussendlich hätte ich lieber die 3 Punkte gehabt… Wir haben über das ganze Spiel eigentlich gut gespielt, aber zu viele Schüsse von der blauen Linie zugelassen und zu wenige geblockt. Das hat am Ende den Unterschied gemacht… Schlussendlich tut es jetzt weh, hier verloren zu haben.“

Bietigheim Steelers – Adler Mannheim 2:4
Die Adler Mannheim verteidigen mit dem Sieg weiter souverän die Tabellenführung, bauen sie sogar etwas aus, weil München gegen Wolfsburg verliert. Mannheims Doppelpacker Markus Eisenschmid nach dem 7. Sieg am Stück: „Ich glaube, souverän war es am Ende doch. Da geht der Sieg durchaus in Ordnung. Aber es war auch eine Kombination mit harter Arbeit, die dann auch zum Sieg geführt hat… Wir haben ein gutes Spiel gespielt, aber auch Respekt an Bietigheim. Die sind eine starke Mannschaft und halten gut dagegen.“
Für die Steelers war es die 5. Niederlage in Folge, Platz 14. Kapitän Constantin Braun schien dennoch zufrieden zu sein mit der Leistung: „Auf jeden Fall. Am Ende haben die ihre Chancen genutzt und wir haben leider nichts draus gemacht. Das hätte auch 4:4 ausgehen können und wir gehen in die Overtime. Die Mannheimer Fans, so wie unsere Fans, waren alle absolute Spitze und da kann man auch mal feiern nach einer Niederlage.“

Krefeld Pinguine – Augsburger Panther 5:4
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle für beide Teams. Krefeld führte 3:0, kassierte dann den Ausgleich, um am Ende mit 5:4 zu gewinnen. Die Pinguine stehen jetzt auf Platz 12, einen Rang unter den Augsburger Panthern.
Krefelds Mirko Sacher: „Das 2. Drittel haben wir gar nicht gespielt finde ich, außer dem einen Tor. Im letzten Drittel haben wir dann wieder angefangen, Eishockey zu spielen und unsere Chancen genutzt.“ Ein Arbeitssieg mit vielen Blocks: „Wenn man auf dem Eis ist, will man kein Gegentor. Da versucht man dann, jede Scheibe zu blocken… Da nimmt man die geblockten Schüsse in Kauf.“
Augsburgs John Rogl sah eine bittere Niederlage: „Absolut. Wir waren am Anfang, oder allgemein, sehr unglücklich. Wir haben viel Charakter bewiesen, dass wir nach dem 0:3 nochmal ausgleichen und verkürzen. Da bin ich ehrlich stolz auf die Mannschaft. Wir haben nie aufgegeben, auch am Schluss nicht. Aber am Ende hat es nicht gereicht… Wir hatten weitaus mehr bessere Chancen. Daran hat es nicht gelegen, sondern an der Chancenverwertung. Wir müssen gucken, dass wir den letzten Punch finden, um das Tor zu machen. Vielleicht hatten wir auch ein bisschen Pech heute.“

Straubing Tigers – Nürnberg Ice Tigers 3:5
Premierentag in Straubing. Die Nürnberg Ice Tigers fighten sich zum 1. Sieg seit Oktober 2018 in Straubing. Der 1. Auswärtsdreier in dieser Saison. Doppeltorschütze Tim Fleischer erzielte seinen 1. Doppelpack in der Karriere: „Es hat super Spaß gemacht. In Straubing zu spielen ist nie einfach. Wir haben das gut gelöst und am Ende haben wir dann verdient gewonnen.“
Auf der Heimfahrt gibt es jetzt einen „Happy-Bus, wie das die Ausländer immer sagen. Jetzt machen wir uns einen guten Abend und morgen trainieren wir und dann wollen wir am Sonntag das perfekte Wochenende machen.“
Die Straubing Tigers stehen nach der Niederlage auf Platz 9 in der Tabelle. Andreas Eder erklärte die Niederlage: „Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber Nürnberg hat immer, wenn wir Druck gemacht haben, ein Tor geschossen. Dann verlierst du halt am Ende… Wenn man für anderthalb Minuten ein 5:3 auf dem Eis hast und dann kein Tor schießt, dann war das einfach nicht gut genug.“

Der 18. Spieltag in der PENNY DEL LIVE im Überblick:
Sonntag, 31.10.2021
Ab 13.45 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Iserlohn Roosters, Pinguins Bremerhaven – Bietigheim Steelers, Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin
Ab 16.15 Uhr: Adler Mannheim – Straubing Tigers
Ab 16.45 Uhr: Kölner Haie – Krefeld Pinguine
Ab 18.45 Uhr: Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt

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