Home ! + „Okayes Auswärtsspiel“, aber in München endet Ingolstadts Rekord-Serie, Spitzenreiter Mannheim überrumpelt Straubing und Brandt schlägt Alarm: „Das ist alles so verkrampft!“
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„Okayes Auswärtsspiel“, aber in München endet Ingolstadts Rekord-Serie, Spitzenreiter Mannheim überrumpelt Straubing und Brandt schlägt Alarm: „Das ist alles so verkrampft!“

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Henrik Haukeland von den Straubing Tigers und Marc Michaelis von den Adler Mannheim - © Mathias Renner / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Mannheim ist wieder Spitzenreiter, nach einem 4:0 in Straubing.

Noch ein „Geschenk“ zum 2. Advent: Während des Spiels wurde Brendan O’Donnell aus Düsseldorf als Stürmer-Neuzugang bekanntgegeben. Co-Trainer Marcel Goc: „Wir haben kurz die Info gekriegt, dass das passiert ist. Aber dann ging das Spiel weiter und da war der Fokus drauf.“ Goc zum Spiel: „Am Ende konnten wir unsere Chancen ganz gut ausnutzen.“

Die Straubinger, sehr stark in die Saison gestartet, sind mit 5 Niederlagen aus den letzten 6 Spielen im Formtief. „Wir schmeißen die Scheibe einfach weg!“ Ein ratloser wie angefressener Marcel Brandt schlägt Alarm: „Das, was wir in den ersten 15 bis 20 Spielen gezeigt haben, ist irgendwie weg. Das ist ganz komisch. Das ist alles irgendwie so verkrampft. Irgendwas stimmt da nicht.“ Brandts komplette Tirade – siehe unten.

Der EHC München lässt die Rekord-Serie der Ingolstädter von 11 Siegen reißen: 2:0, Leon Hüttl erklärt pragmatisch: “ Wir haben eigentlich ein relativ okayes Auswärtsspiel in München gespielt. Wir müssen jetzt wieder eine neue Serie starten.“

Richtig spektakulär wurde es in Köln. Die Haie besiegten die Nürnberg Ice Tigers 7:4. Bereits nach dem 1. Drittel stand es 3:0. Und genau das macht Doppelpacker Dominik Bokk auch als entscheidend aus: „Wir wissen, dass sie ein sehr gutes Powerplay haben. Das haben sie stark genutzt. Das 1. Drittel hat uns das Spiel gewonnen.“

Berlin müht sich zum 5:3 gegen Iserlohn . Andreas Eder bilanziert: „Schön war es nicht!“

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 25. Spieltag der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.

Weiter geht es mit dem 26. Spieltag am Sonntag. Ab 13.45 Uhr treffen die Eisbären Berlin auf die Dresdner Eislöwen. Zudem geht es für die Straubing Tigers nach Iserlohn.

Straubing Tigers – Adler Mannheim 0:4

Die Freude nach dem 3:1 in Frankfurt war nur eine kurze für die Straubing Tigers. Gegen Tabellenführer Mannheim setzte es ein 0:4. Mit einem Doppelschlag im 3. Drittel gestaltete Mannheim das Ergebnis richtig deutlich, ist nun Erster. Straubing muss sich, nach der fünften Niederlage aus den letzten 6 Spielen, mit Platz 4 zufriedengeben.

Marcel Brandt, Spieler Straubing: „Natürlich hat die Effizienz gefehlt. Wenn du zuhause kein Tor schießt, ist es nicht akzeptabel. Was wir hier spielen, ist über weite Strecken ganz okay. Aber nicht das, was wir die ersten 15 Spiele gemacht haben.“
…ärgert sich über den Spielverlauf: „Wir können uns vorwerfen, dass wir keine Tore schießen, dass wir nicht so gefährlich vor dem Tor sind, dass wir dumme Strafzeiten machen, dass wir 55 Turnovers oder was weiß ich wie viele machen. Das bricht dir irgendwann das Genick. So kannst du keine Spiele gewinnen, vor allem nicht, gegen so eine Mannschaft. Wir geben die Scheibe zu einfach her, wir schmeißen die einfach weg, wir füttern die anderen Mannschaften immer, seit 6 Spielen. Das geht nicht. Ich hab keine Worte dafür. Was da gerade los ist, ich weiß es nicht. Das, was wir in den ersten 15 bis 20 Spielen gezeigt haben, ist irgendwie weg. Das ist ganz komisch. Der Spielfluss ist nicht mehr da. Das ist nicht mehr so leicht. Das ist alles irgendwie so verkrampft. Ich weiß nicht. Ich habe keine Antwort dafür. In der Kabine ist alles toll, ist alles gut. Wir verstehen uns alle, da ist alles super. Aber irgendwas stimmt da nicht.“

Marcel Goc, Co-Trainer Mannheim: „Hier ist es immer unglaublich schwer zu spielen. Die Fans machen immer super Stimmung. Im 1. Drittel sind wir super aus der Kabine gekommen. Im 2. Drittel haben wir es ein bisschen verschlafen. Da haben wir auch die kurze Auszeit genommen. Im Großen und Ganzen hat unsere Truppe heute ein gutes Spiel gemacht. Es war hohes Tempo drin. Am Ende konnten wir unsere Chancen ganz gut ausnutzen.“
…zu Neuzugang Brendan O’Donnell, der während des Spiels bekanntgegeben wurde: „Wir haben kurz die Info gekriegt, dass das passiert ist. Aber dann ging das Spiel weiter und da war der Fokus drauf.“

EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt 2:0

© Bruno Dietrich / City-Press

Nach 11 DEL-Siegen in Folge endet die Rekordserie des ERC Ingolstadt in der bayerischen Landeshauptstadt. Jeremy McKenna bringt die Münchner im 1. Drittel auf die Siegerstraße, ehe Ville Pokka den Heimsieg des EHC erst 35 Sekunden vor dem Ende klarmacht. Ingolstadt lässt Mannheim an der Tabellenspitze mit 2 Punkten wegziehen, München behauptet durch den 6. Sieg im 7. Spiel den 5. Rang.

Antoine Bibeau, Goalie München mit 28 Saves: „Es war die ganze Zeit ein enges Spiel. Es war großartig! Das Team vor mir hat richtig gut gespielt. Es hat Spaß gemacht, ein Teil dieses Spiels gewesen zu sein. (…) Wir wissen, dass wir defensiv das Richtige tun und die Chancen in der Offensive schon kommen. So haben wir die Möglichkeit, jedes Spiel zu gewinnen. Wir fokussieren uns nicht auf unsere Gegner, sondern auf uns selbst. Das ist der Schlüssel zu unserem Erfolg.“

Leon Hüttl, Spieler Ingolstadt, über das Ende der Siegesserie von 11 DEL-Spielen: „Es war ein ziemlich ausgeglichenes Spiel. Eigentlich ist es ein 1:0-Spiel. Wir haben dann noch das 2:0 bekommen. Wir haben eigentlich ein relativ okayes Auswärtsspiel in München gespielt. Wenn wir ein, zwei Chancen nutzen, dann gewinnen wir das Spiel. Das passiert, es war auch ab und zu Pech dabei. Man kann nicht nur gewinnen, das gehört dazu. Wir müssen jetzt wieder eine neue Serie starten.“

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:3

Acht-Tore-Spektakel in der Hauptstadt! Die Eisbären geben eine 3:1-Führung im Mitteldurchgang zunächst her, sichern sich durch die Treffer von Leo Pföderl und Andreas Eder im Schlussdrittel aber doch noch den Heimsieg. In der Tabelle festigt Berlin mit 43 Punkten den 6. Rang. Die Roosters kassieren nach zwischenzeitlichem Aufbäumen die 2. Niederlage in Folge und haben als Vorletzter nur noch 4 Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Dresden.

Alle Tore der Partie


Andreas Eder, Berliner Doppeltorschütze, zum hart erkämpften Heimsieg: „Schön war es nicht. Wir haben nicht 60 Minuten unser Ding gemacht. Iserlohn ist trotz der Tabellensituation keine schlechte Mannschaft. Sier verlieren die meisten Spiele mit einem oder zwei Toren Unterschied und halten es immer sehr eng. Sie haben bis zum Schluss gekämpft. Wir sind froh über die 3 Punkte, aber wir stellen uns eigentlich ein anderes Eisbären-Eishockey vor. Ausreden über die Verletzungen oder was weiß ich können wir nicht gelten lassen. Das reicht nicht. Wir spielen einfach nicht konstant 60 Minuten unser Spiel.“

Robin Norell, Iserlohn Roosters, der mit dem 2:3 sein erstes DEL-Tor erzielte: „Wir müssen im letzten Drittel ein bisschen besser spielen. Es sind die Kleinigkeiten, die die anderen Vereine nutzen können. Es ist immer schön, ein Tor zu erzielen und dem Team zu helfen, aber den Sieg konnte ich leider nicht bringen. Es ist frustrierend. Jedes einzelne Spiel in dieser Saison war extrem eng, aber wir müssen die Wende irgendwie schaffen. Das kriegen wir hin. Wir müssen als Team zusammenstehen und für 60 Minuten solide spielen. Dann werden wir in Zukunft mehr Spiele gewinnen.“

Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers 7:4

Am Ende war es ein wildes Spektakel zwischen den Kölner Haien und den Nürnberg Ice Tigers. Bereits nach dem 1. Drittel führten die Gastgeber 3:0 und erhöhten im 2. Drittel auf 5:1. Die Nürnberger Aufholjagd kam zwar noch, aber sie blieb wirkungslos. Köln springt auf Platz 3, Nürnberg übernimmt Rang 10.

Dominik Bokk, Kölner Doppelpacker: „Der Unterschied war, dass wir im 1. Drittel 3:0 geführt haben. Danach haben wir kein gutes Eishockey gespielt. Das wissen wir, das können wir viel besser machen. Die ersten drei Tore haben uns den Vorsprung gegeben, den wir am Ende gebraucht haben, um das Spiel zu gewinnen. Nürnberg hat nach dem 1. Drittel richtig gut gespielt. Die haben es uns richtig schwer gemacht. Sie waren sehr aggressiv, hatten auch viele Chancen. Klar, haben wir dann unnötige Strafen gemacht, die sie auch sehr gut genutzt haben. Wir wissen, dass sie ein sehr gutes Powerplay haben. Das haben sie stark genutzt. Das 1. Drittel hat uns das Spiel gewonnen.“

Marcus Weber, Nürnberger Kapitän: „Es war sehr wild. Wir haben uns vorgenommen, von der Strafbank wegzubleiben, weil wir wussten, dass Köln eine sehr gute Überzahl hat und wir haben heute 4 Dinger in Unterzahl bekommen. Dann wird’s schwer, gegen Köln zu gewinnen.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL, 26. Spieltag

Sonntag, 07.12.2025
ab 13.45 Uhr: Eisbären Berlin – Dresdner Eislöwen, Iserlohn Roosters – Straubing Tigers, Nürnberg Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg
ab 16.15 Uhr: Adler Mannheim – Augsburger Panther, ERC Ingolstadt – Schwenniger Wild Wings, Löwen Frankfurt – EHC Red Bull München
ab 18.45 Uhr: Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie

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