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Königsbrunn. (PM EHC) Nach dem coronabedingten Saisonabbruch in der Bayernliga stellte sich für den EHC Königsbrunn zuletzt die Frage, wie es in der kommenden... Die Rahmenbedingungen stehen beim EHC Königsbrunn

1. Königsbrunner Vorstand Tim Bertele – © EHC Media/PR

Königsbrunn. (PM EHC) Nach dem coronabedingten Saisonabbruch in der Bayernliga stellte sich für den EHC Königsbrunn zuletzt die Frage, wie es in der kommenden Spielzeit weiter geht.

In den vergangenen Wochen sanken die Infektionszahlen rapide, doch ab dem Herbst warnen Experten vor der vierten Infektionswelle. Der Königsbrunner Vorstand führte zuletzt bezüglich Hygienekonzept und Zuschauerbegrenzung Gespräche mit der Stadt. Nun wurden endlich Zahlen genannt, mit denen der Verein für die kommende Spielzeit kalkulieren kann.

Während der Partien dürfen maximal 350 Zuschauer in die Eishalle gelassen werden, bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 benötigen die Besucher keinen Test. Wird dieser Wert überschritten, dürfen alternativ zu einem aktuellen negativen Test nur geimpfte oder genesene Personen eingelassen werden. Sichtlich erleichtert zeigt sich EHC-Vorstand Tim Bertele, der nun eine Sorge weniger zu schultern hat:
„Wir hatten intensive Gespräche mit der Stadt hinsichtlich der Zuschauerkapazität und danken wir vor allem dem Ordnungsamt Königsbrunn um die neue Leiterin Frau Buchler, welche uns unkompliziert weitergeholfen hat. Unser Stadion spielt uns dabei sehr in die Karten, welches über viele Sitzplätze verfügt. Diese sind gemäß den aktuellen Verordnungen unabdingbar für die Zuschauerzulassung. Nach aktueller Rechtslage können wir bis 350 Zuschauer ins Stadion lassen, was die Saison zumindest ein wenig planbarer macht. Ich hoffe die Situation bleibt so, möchte aber auch nicht ausschließen, dass es im Laufe der Saison für Geimpfte und Genesene weitere Zugeständnisse seitens der Regierung gibt. Aber auch eine Verminderung der Zuschauerzahl bei steigenden Infektionszahlen will ich nicht gänzlich ausschließen.“

Allerdings haben Begrenzungen bei Zuschauerzahlen und pandemiebedingte Vorgaben ihren Preis: „Natürlich ist auch in dieser Spielzeit die Umsetzung der Hygiene-Konzepte aufwendig und kostenintensiv, weshalb die Eintrittspreise weiterhin minimal über der „Vor-Corona-Zeit“ liegen.“

Der Saisonabbruch sorgt auch für weitere Kosten, denn die Dauerkartenbesitzer konnten nur einen Teil der Spiele sehen und sollen nun entschädigt werden. Der Verein will bis Mitte August die betroffenen Personen anschreiben und Vorschläge zur Kompensation unterbreiten.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren, denn schon am 2. Oktober wird die neue Saison mit dem Spiel Erding gegen Kempten eingeläutet. Insgesamt 15 Mannschaften werden in der Vorrunde an insgesamt 30 Spieltagen bis Mitte Januar versuchen, einen der ersten acht Ränge zu erreichen und sich für einen Platz in der Aufstiegsrunde zu qualifizieren. Bis Mitte März werden dann die besten vier Teams ermittelt, die bis Ende März in der Play-off-Runde um den Bayernliga-Meister-Titel kämpfen sollen. Um in die Oberliga Süd aufrücken zu können, muss noch eine letzte Hürde genommen werden. Ein Duell mit dem Meister aus der Regionalliga Süd West wird den einzigen Aufsteiger ermitteln, so ist es zumindest geplant. Sollte der EHC Königsbrunn in der Vorrunde nicht unter den acht besten Mannschaften landen, droht die Abstiegsrunde. Am Ende wird ein Bayernligist den Weg in die Landesliga gehen müssen.

Mit dem Abstieg möchte Königsbrunn aber nichts zu tun haben, in den nächsten Jahren will der Verein aufsteigen und sich in der Oberliga etablieren. Die körperlichen Voraussetzungen dazu werden jetzt gerade geschaffen. Schon seit Mitte Juni befindet sich der Kader des EHC Königsbrunn im Sommertraining. Athletik-Coach Chris Däubler arbeitet hart mit der Mannschaft an Fitness und Kondition, um auf die lange Saison vorbereitet zu sein. Ab dem 12. August beginnt dann das Eistraining mit insgesamt 12 Einheiten an 18 Tagen, der Verein hat dafür extra Eiszeiten in Augsburg und Kaufbeuren gebucht. Auf eigenem Eis wird die Mannschaft ab dem 31. August erste Übungseinheiten absolvieren können, im September sind dann 22 Eiszeiten und sechs Vorbereitungsspiele angesetzt.

EHC-Vorstand Tim Bertele legt viel Wert auf die Ausbildung und Physis der Mannschaft: „Das Trainingspensum ab dem 12. August ist schon immens. Solch eine intensive Vorbereitungsphase gab es in Königsbrunn noch nie. Allerdings beschäftigen wir inzwischen vier Trainer, welche die Belastungssteuerung gut koordinieren. Außerdem soll eine taktische Handschrift erkennbar werden und das braucht eben Zeit, welche wir der Mannschaft gerne zur Verfügung stellen. Ein großer Dank geht an die Stadt Königsbrunn und die BVE, welche eine Eisbereitung bereits eine Woche früher als sonst ermöglicht haben.“

Der Kader ist zum größten Teil schon fix, der Verein will im August erste Infos über Vertragsverlängerungen und Neuzugänge bekannt geben. Sicher ist jedoch bereits, dass die Spieler Jannik Reuß, Moritz Simon, Darian Sommerfeld, Daniil Fursa, Marek Rubner und Anton Hanke in der kommenden Saison nicht mehr für die Brunnenstädter auflaufen werden. Der EHC bedankt sich bei den Spielern für Ihr Engagement.

Am 3. September startet der EHC Königbrunn dann auswärts in die Vorbereitung, Gegner sind die Stuttgarter Rebels, ein erstes Kräftemessen mit einem Team aus der Regionalliga Süd West. Nur einen Tag später findet das Rückspiel auf heimischen Eis statt, ab 15 Uhr beginnt die Partie gegen die Mannschaft aus Baden-Württemberg. Danach soll der Königsbrunner Kader auf der Freieisfläche offiziell vorgestellt werden, der Verein hofft hier noch auf die Genehmigung durch die Stadt.

Die nächste Mitgliederversammlung wird am 25. August ab 19 Uhr im Trachtenheim stattfinden. Neben den blanken Zahlen möchte der Verein weitreichende Einblicke in die Saisonplanung und Auswirkungen der Corona Krise gewähren. Dazu wird die Organisation zu einem Festival mit namhaften Künstlern am 8.4. und 9.4.2022 vorgestellt.

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