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Die KHL World Games trotz klarer Resultate ein Erfolg Die KHL World Games trotz klarer Resultate ein Erfolg
Wien. (PM KHL) Für das Heimteam des HC Slovan Bratislava war der kurze Städtetrip nach Wien sportlich nicht wirklich lohnenswert. Kassierte man doch in... Die KHL World Games trotz klarer Resultate ein Erfolg

Wien. (PM KHL) Für das Heimteam des HC Slovan Bratislava war der kurze Städtetrip nach Wien sportlich nicht wirklich lohnenswert.

Kassierte man doch in zwei Spielen 16 Gegentore und blieb selbst ohne Torerfolg. HC Slovan-Head Coach Vladimír Országh merkte nach dem Spiel zwar an, dass sein Team stärker sei als die gezeigten Leistungen in Wien, aber man habe gegen die besten Teams der Liga gespielt. Die Mitgereisten Fans der Slowaken konnten die übliche Stimmung aus Bratislava nicht nach Wien übertragen, doch das war es auch schon mit den negativen Punkten dieser KHL World Games 2018 in Wien.

Begeisterung in Wien

Das Publikum in Österreichs Hauptstadt zeigte sich begeistert von den Leistungen der Teams. Man war zwar wegen der beiden klaren Resultate ein wenig enttäuscht über die fehlende Spannung. Das hohe sportliche Niveau der Liga wurde aber mit teilweise großem Staunen wahrgenommen. Selbst Journalisten zeigten sich beeindruckt, so schrieb eine Tageszeitung nach dem CSKA Spiel: „Der neutrale Zuschauer musste sich fragen, ob er erstmals Erwachsenen-Eishockey gesehen hat. Riesig wirkten die Spieler beider Teams, stocktechnisch und eisläuferisch waren vor allem die Stars aus Moskau phänomenal“. Auch die Zuschauerzahlen hatten sich nach dem CSKA Spiel von Freitag, wo es 5543 waren, am Sonntag auf knapp 5900 erhöht und so wurden insgesamt mehr als 11000 Tickets für diese beiden Spiele in der Erste Bank Arena verkauft.

Erfolgreiches Projekt

KHL-Präsident Dmitry Chernyshenko war glücklich über dieses große Interesse der Fans in Österreich. „Das KHL World Games Projekt ist erfolgreich, wir sehen ein großes Interesse in Europa und die regionale Presse hat sehr positiv über die Spiele berichtet. Wir haben das Fenster nach Europa damit weiter geöffnet.“ Auch IIHF-Präsident Rene Fasel sieht das Projekt KHL World Games als eine sehr gute Sache für den Sport: „Die KHL möchte mehr in den Westen kommen, dafür haben sie aber noch zu viele russische Mannschaften, daran arbeiten sie aber im Moment. Es fallen Orte für neue Teams wie London oder Paris und auch Wien war einmal geplant. Man will nach Schweden, dort wäre es natürlich Konkurrenz für die eigene Liga, aber ich denke warum nicht.“ Für SKA Vize-Präsident Roman Rotenberg sind diese KHL World Games in Wien und Zürich sehr wichtige Veranstaltungen. „Wir sind ein internationaler Klub, wir haben Fans rund um den Globus. Wir gehen den Weg Schritt für Schritt und so war dieses Spiel in Österreich sehr wichtig für uns. Wir spielen meistens an den selben Plätzen, solche Spiele wie hier in Wien geben dem Sport einen neuen Geist.“

Doch auch für Spieler und Trainer war diese Reise in eine der Kulturhauptstädte Europas etwas Besonderes. SKA-Head Coach Ilya Vorobyov zeigte sich sehr glücklich, dass man ein Teil dieses Events sein durfte. „Ich glaube das Spiel war eine sehr gute Werbung für die KHL.“ Für Pavel Datsyuk, der verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte, sind diese Spiele immer besonders. „Man spielt nicht sehr oft an anderen neuen Orten, es ist immer eine gute Erfahrung für Spieler und eine gute Sache für die Fans.“

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