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Iserlohn. (EM) Den 21. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga eröffnen am Donnerstagabend die Panther aus Ingolstadt mit dem Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters.... Die Iserlohn Roosters zu Gast in Ingolstadt: Kein ganz normales Spiel für Headcoach Doug Shedden – Kapitän Hubert Labrie vor seinem Comeback

Roosters Coach Doug Shedden – © Sportfoto-Sale (DR)

Iserlohn. (EM) Den 21. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga eröffnen am Donnerstagabend die Panther aus Ingolstadt mit dem Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters.

Die Schanzer Panther sind aus der Länderspielpause gut gestartet. Der 1:4 Heimpleite in der Champions Hockey League gegen die Vaxjö Lakers folgte ein Auswärtssieg in München und ein Punktgewinn gegen Mannheim. Gestern Abend erkämpften sich die Schützlinge von Headcoach Mark French in der Vida-Arena in Vaxjö ein 3:3 Unentschieden. Dennoch war die Reise in der Champions Hockey League damit für die Panther beendet. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Audistädtern nicht, denn schon am Donnerstagabend steht der nächste DEL-Spieltag mit einem besonderen Wiedersehen auf dem Programm.

Doug Shedden, fast fünf Jahre lang Coach der Panther, kehrt dann mit seinem neuen Team, den Iserlohn Roosters, in die Saturn-Arena zurück.

Shedden hatte die Roosters nach der Trennung von Headcoach Greg Poss vor zehn Tagen übernommen und konnte an seinem ersten Wochenende beim Tabellenletzten in Düsseldorf einen Punkt holen und gegen Nürnberg nach einer irren Aufholjagd immerhin noch zwei Zähler am heimischen Seilersee behalten. Schon am Sonntag blickte Shedden im Gespräch auf Nachfrage auf das Match an seiner alten Wirkungsstätte. Er gab unumwunden zu, dass es für ihn sicherlich kein ganz normales Spiel sein wird und er sich sehr freue viel bekannte Gesichter wiederzusehen. Gleichzeitig stellte er aber klar, dass das Spiel für ihn und sein neues Team im Vordergrund steht.

Mit Verteidiger Emil Quaas und Torwart Kevin Reich treten zwei ehemalige Panther ebenfalls erstmals mit ihrem neuen Team in der Saturn-Arena an.

In Iserlohn selbst fühlt sich Shedden nebst Gattin gut aufgenommen. Sein Vorgänger Greg Poss hat laut Informationen des Iserlohner Kreisanzeigers die Stadt nach erfolgter Vertragsauflösung gen Nordamerika auch schon wieder verlassen.

Die Roosters konnten mit dem Spiel gegen die Ice Tigers ein deutliches Lebenszeichen an die Konkurrenten senden. Nach zwei Dritteln lag man schon mit 1:4 hinten, um dann nach der Overtime mit 5:4 als Sieger vom Eis zu gehen. Das Selbstvertrauen sollte damit gestärkt sein. „Ich bin sehr gespannt und hoffe wir können die gute Moral mitnehmen“, so Doug Shedden
Personell wird sich bei den Sauerländern nicht viel verändern. Angedacht ist, dass der seit dem ersten Spiel in Frankfurt verletzte Kapitän Hubert Labrie in den Kader zurückkehren soll. Fehlen wird weiterhin Brandon Gormley und der erkrankte John Broda.

Ingolstadt hat gestern in Schweden gespielt, am Freitag gegen München und am Sonntag gegen Mannheim. Natürlich hoffen wir, dass sie nach der späten Rückkehr etwas müde sein werden, aber ich war auch über ihr gutes Spiel mit drei Toren in Schweden positiv überrascht. Wir sind gewarnt und müssen bereit sein“, so Doug Shedden vor der Abfahrt nach Ingolstadt am Donnerstagmittag.

Hubert Labrie – © Sportfoto-Sale (JB)

Hubert Labrie freut sich auf das bevorstehende Comeback, will seine Kapitänsrolle aber auch nicht überbewertet wissen. „Wir sind eine gute Truppe und haben einige gute Jungs mit Führungsqualitäten im Team. Letztlich ist das C dann nur im Spiel ein Buchstabe auf dem Trikot“, so der 32- jährige Kanadier, der schon im dritten Jahr den Rooster auf dem Trikot trägt.

Stürmer Maciej Rutkowski hofft nach den letzten beiden Spielen auf einen Wendepunkt für sein Team: „Es kann auf jeden Fall ein Wendepunkt sein. Wir haben nun schon zwei Spiele in Folge gepunktet. Vielleicht ein bisschen zu wenig für das ganze Wochenende, aber jeder Punkt zählt und wir rücken damit wieder etwas nähe an die Konkurrenten.“ Und weiter: „Wir sind optimistisch. Im letzten Spiel haben wir ein sehr gutes Comeback geschafft und fünf Tore geschossen. Das war auch schon seit langem nicht so. Ich glaube, dass uns auch das einen Push nach vorne gegeben hat. Diesen Schwung wollen wir nun natürlich auch nutzen und mit ins nächste Spiel nehmen.“

Bei den Schanzern kam in Vaxjö Keeper Devin Williams zum Einsatz. Somit kann davon ausgegangen werden, dass für den aktuellen Tabellen-Zehnten gegen die Iserlohner wieder Stammkeeper Michael Garteig zum Einsatz kommen wird.

Erstes Bully ist am Donnerstagabend um 19:30 Uhr.

Am Sonntag sind die Iserlohner weiter auf Auswärtstour in Berlin (14 Uhr), Ingolstadt tritt in Düsseldorf an.






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