Iserlohn. (MK) Nach dem klaren 6:1 Erfolg in Dresden bleibt den Iserlohn Roosters nicht viel Zeit, denn schon am Wochenende warten zwei weitere schwere Aufgaben in der heimischen Eissporthalle am Seilersee auf das Team von Headcoach Stefan Nyman.
Es gilt weiter scharf zu bleiben
Rund um den Seilersee ist nach dem doch unerwartet klaren Sieg in Dresden eine gewisse Erleichterung zu spüren. Neben dem Ende der Torflaute gab es sicherlich auch einige andere positive Aspekte im Spiel beim Tabellenletzten zu beobachten. Das Zweikampfverhalten, das Unterzahlspiel und die Körpersprache waren über sechzig Minuten sehr positiv zu bewerten.
Sportdirektor Franz-David Fritzmeier hofft, dass die Mannschaft nun auch das gute Gefühl mitnehmen kann und in den kommenden Spielen weiter punktet.
Natürlich gilt es aus Iserlohner Sicht weiterhin scharf zu bleiben, denn der Vorsprung auf die Eislöwen beträgt zur Mitte der DEL-Hauptrunde nur fünf Punkte. Das ist insofern nicht beruhigend, da noch 30 Spieltage, darunter noch zwei direkte Duelle gegen die Eislöwen, auf dem Programm stehen.
Eislöwen zogen nach Niederlage Konsequenzen
In Dresden selbst hatte das Spiel auch direkt Konsequenzen, denn Trainer Niklas Sundblad und Sportdirektor Matthias Roos müssen ihren Stuhl räumen. (wir berichteten)
Franz-David Fritzmeier wollte den personellen Schnitt bei den Dresdnern nicht näher kommentieren. „Ich kenne beide, Niklas Sundblad und Matthias Roos, schon sehr lange und schätze sie sehr“, so sein kurzer Kommentar.
München kommt mit einer Siegesserie an den Seilersee
Bei den Roosters ist indes der Blick nach vorne gerichtet. Am Freitag kommt mit dem EHC Red Bull München eines der aktuell heißesten Teams nach Iserlohn. Zwei Tage später werden die Augsburger Panther erwartet. München konnte zuletzt vier Siege in Folge feiern und hat sich mittlerweile bis auf Rang fünf vorgearbeitet. Das Hinspiel gewannen die Red Bulls in München vor zwei Monaten mit 3:1. Nationaltorwart Mathias Niederberger und Chris DeSousa fehlen verletzungsbedingt. Im Tor kam zuletzt der nachverpflichtete Antoine Bibeau zum Einsatz. Der talentierte Simon Wolf war zuletzt Backup.
Dem Team der Augsburger Panthern gelang seit der Deutschland Cup Pause lediglich ein Sieg in Köln nach Penaltyschießen aus den letzten fünf Partien.
„München spielt derzeit so, wie man sie erwartet. Sie sind eine der Spitzenmannschaften in der Liga. Wenn wir morgen wieder gewinnen wollen, müssen wir sicherlich wieder sehr kompakt spielen und in all unseren Handlungen sehr konsequent sein. Unsere Entscheidungen auf dem Eis müssen sehr gut sein. Wenn sie uns Chancen geben, dann müssen wir diese auch nutzen. Wir gehen auch in dieses Spiel, um es zu gewinnen“, erklärt Iserlohns Sportchef.
Und weiter mit dem Blick auf das Spiel am Sonntag gegen Augsburg: „Sicherlich ist Augsburg nach den letzten Ergebnissen nicht auf dem aufsteigenden Ast. Aber viele Dinge sind Momentaufnahmen. Es kann sich alles sehr schnell ändern. Für uns gilt genau das Gleiche, wie in jedem anderen Spiel: Wir müssen hundert Prozent bereit sein, von Anfang an sehr konsequent sein und unsere Chancen nutzen, die sie uns bieten werden. Wir brauchen eine konstante Leistung über sechzig Minuten, wollen natürlich auch dieses Spiel gewinnen und unseren Willen in Taten umsetzen.“
Personell können die Roosters auch nach dem Spiel in Dresden aus dem Vollen schöpfen.
Erstes Bully ist am Freitag gegen München um 19:30 Uhr und am Sonntag gegen die Panther um 16:30 Uhr.
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