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Herne. (PM) Am vergangenen Mittwoch wurde der Auftrag für die Erneuerung der beiden Verdichter durch die Geschäftsführung der Gysenberghallen GmbH vergeben. Die Finanzierung des...
Die Gysenberghalle in Herne  - © by Media

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Herne. (PM) Am vergangenen Mittwoch wurde der Auftrag für die Erneuerung der beiden Verdichter durch die Geschäftsführung der Gysenberghallen GmbH vergeben.

Die Finanzierung des Projektes in Höhe von ca. 200.000 € für den Verdichtertausch war nur durch die Unterstützung vieler freiwilliger Spenden möglich. Schlüssel für die Vergabe eines Darlehens durch einen Finanzierungspartner war die vom Herner EV ins Leben gerufene Verdichter-Aktion. „Wir sind natürlich mehr als glücklich, dass der Plan zum Teil aufgegangen ist. Aber es war eine enge Sache“, resümiert Frank Schäfer, 1. Vorsitzender des Herner EV und Gesellschafter der Gysenberghallen GmbH. „Fast zwei Jahre lang haben wir versucht ein Darlehen bei Banken zu bekommen. Immer wieder gab es Absagen“, beschreibt Rolf Meinhardt, Geschäftsführender Gesellschafter der Gysenberghallen GmbH, die frustrierende Situation. Nach wie vor unverständlich bei einem Projekt, dass sich durch die Energieeinsparung durch die neuen Verdichter fast selber finanziert. „Es ärgert mich enorm, dass Banken der Europäischen Zentralbank mittlerweile Negativzinsen zahlen müssen aber keine Kredite an soziale Projekte vergeben. Die meisten Werbeslogans der führenden Banken gehören in den Mülleimer!“ ergänzt Frank Schäfer. „Danken möchte ich jedoch der Herner Politik und der Herner Stadtverwaltung, die unser soziales Projekt Gysenberghalle immer unterstützt haben“ so Frank Schäfer weiter.

Auch der Zuspruch aus Herne macht dem HEV-Vorstand und der Geschäftsführung Sorgen: „Wenn man so viel Zeit ehrenamtlich für einen guten Zweck, wie den Erhalt der Gysenberghalle für die Herner Bevölkerung investiert, wünschte man sich ab und an, dass das in Herne mehr anerkannt wird.“ meint Nicole Adler, stellvertretende Schatzmeisterin des Herner EV. „Leider sind wir mit knapp über 100 Spendern weit unter der gewünschten Zahl von 2000 Spendern geblieben. In Herne leben mehr als 150.000 Einwohner!“ ergänzt Andrea Weisbrod, Schatzmeisterin des Herner EV. Das Darlehen muss natürlich mit Zinsen zurückgezahlt werden. Deshalb kann auch Weiterhin für den Verdichtertausch gespendet werden. Jeder Beitrag, ob 5 € oder mehr ist erwünscht.

Doch auch die Herner Fans waren in den letzten Wochen eher zurückhaltend, was das Engagement für ihren HEV angeht. Das zeigt die aktuelle Aktion „neunzehnsiebzig“. Mit der Sponsorenaktion ist es möglich, für nur 19,70 Euro (netto zuzüglich MwSt.) im Monat mit einem Werbebanner und einer Dauerkarte, den Herner EV und die Gysenberghalle zu unterstützen. Für den HEV hat diese Aktion gleich mehrere Vorteile. Zum einen kann mit einer Einnahme auch in der Sommerpause kalkuliert werden. Zum anderen besteht die Chance, mehr Fans dauerhaft an den Gysenberg zu locken. Denn die Gesamtsumme einer Dauerkarte hat nicht jeder Fan sofort im Portemonnaie. „Durch die Aktion haben kleine mittelständische Unternehmen für wenig Geld die Möglichkeit, bei uns zu werben. Und Fans können ihre Dauerkarte mehr oder weniger als Ratenzahlung abbezahlen“, fasst Jürgen Schubert, geschäftsführender Gesellschafter der Gysenberghallen GmbH, die Aktion zusammen. Aber bislang bleibt der Zuspruch aus. „Wir arbeiten jeden Tag im Dienste des HEV. Für alle aus dem Vorstand und der Geschäftsführung ist die Gysenberghalle zu mehr als einem ehrenamtlichen Nebenjob geworden“ meint Robert Prillwitz, 2. Vorsitzender des Herner EV. „Aus diesem Grund würden wir uns wirklich freuen, wenn dies auch von der Herner Bevölkerung honoriert werden würde. Dass weitaus mehr in Herne zu erreichen ist als viele denken, belegt die Sache mit den Verdichtern. Ein gutes Zeichen für die Zukunft des Herner Eissports“, fasst Günther Thill, Ehrenpräsident des Herner EV und Geschäftsführender Gesellschafter der Gysenberghallen GmbH zusammen.

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