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  Das österreichische Eishockey untersteht dem Österreichischen Eishockeyverband. Bereits seit 1912 ist Österreich Mitglied des Internationalen Eishockeyverbandes. Die österreichische Herren-Nationalmannschaft debütierte 1912 auf internationaler... Die Geschichte des österreichischen Eishockeys

© Sportfoto-Sale (DR))

 

Das österreichische Eishockey untersteht dem Österreichischen Eishockeyverband. Bereits seit 1912 ist Österreich Mitglied des Internationalen Eishockeyverbandes. Die österreichische Herren-Nationalmannschaft debütierte 1912 auf internationaler Ebene und rangierte 2017 in der IIHF-Weltrangliste auf Platz 17. Obwohl die Mannschaft seit 1947 kein größeres Turnier mehr gewonnen hat, hat das Land weiterhin Spieler auf höchstem Niveau hervorgebracht. Einer der größten Spieler, Reinhard Divis, spielte später in der NHL und vertrat den St. Louis Blues sowie die österreichische Eishockey Nationalliga und die österreichische Nationalmannschaft bei mehreren Weltmeisterschaften. Die Frauen- und Junioren Mannschaft bestritten dagegen erst 2001 und 1979 ihr erstes Spiel.

Der Begriff Eishockey tauchte in Österreich erstmals 1897 auf

Heute, gut ein Jahrhundert später, gehört Österreich mit zu den 16 besten Nationalmannschaften der Eishockey-Welt. Am Weihnachtstag 1899 fand in Wien das erste Eishockey Training statt. In der Engelmann-Eishalle hatten sich damals 20 Männer versammelt, die versuchen wollten, das damals noch unbekannte Spiel, auszuprobieren. Sie fingen an zu spielen, und zwar ohne auch nur ansatzweise die Regeln zu kennen.

Der Trainings Eisklub bestritt das erste wirkliche Spiel gegen den Wiener Leichtathletik Verein im Januar 1900. Gespielt wurde mit Mannschaften bestehend aus je sieben Spielern, einem Torschützen, zwei Abwehrspielern, einem Mittelstürmer und drei Angreifern. Seither nahm die Eishockey Sportart kontinuierlich zu. Zum Aufschwung trug vor allem die Einweihung der ersten Kunsteishalle im Jahr 1909 bei, fortan sorgten bessere Ausbildungsbedingungen für diesen Erfolg.

Ein weiteres Problem, das gelöst wurde, war die Finanzierung des Verbandes, für zum Beispiel Dinge, wie neue Kunsteishallen. Mit Turnieren im Ausland, Kosten für neue Mannschaftstrikot, Transportmöglichkeiten und Unterkünften kommen viele Ausgaben zu stande. Vor allem Vereine und Verbände haben selten viel Geld zur Verfügung. Da ohne Geld leider nicht wirklich viel läuft, rücken Sponsoren in den Vordergrund. Vor allem österreichische Casinos zeigten sich der Eishockeyszene sehr unterstützend und boten, bieten immer noch, Promotionen und Prämien an. Neben Casino Spiele für echtes Geld offerieren Casinos auch anderes, schon seit langem ist die Glücksspielindustrie bestrebt, Partnerschaften mit Sportvereinen zu pflegen.

Entstehung, Entwicklung und Erfolge des Verbandes

Der österreichische Verband für Eishockey entstand 1912. Im Anschluss an die verfassungsgebende Mitgliederversammlung wurden die Satzungen des damaligen österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV) vom Landeshauptmann Amt verabschiedet. Der erste Präsident des ÖEHV, Gustav Feix, wurde im Jahr 1912 in den LIHG/IIHF (Internationaler Eishockeyverband) aufgenommen. Und im Jahr 1913 trat die Wiener Fußballnationalmannschaft erstmals zur Europameisterschaft in München an.

Im Anschluss an den Ersten Weltkrieg wurde die ÖEHV 1919 unter Präsident Oskar Schlesinger neu gegründet. Bei der Europameisterschaft 1927 in Wien wurde unter Trainer Dr. Gordon Dempsey Österreich zum ungeschlagenen Europameister.

Weitere Sternstunden erlebte Österreich 1930. Erstmals gewann Österreich, als erste europäische Mannschaft, gegen einer ausländischen Nationalmannschaft. Damit schickte er den Weltmeister, Kanada, mit 1:0 zurück in die Heimat.

Doch die Erfolgsgeschichte endete dort noch lange nicht. 1931 wurde die Nationalmannschaft erneut Europameister, bei den WM-Turnieren gewann sie hinter Kanada und den USA die Bronzemedaille, es folgten bei den Europameisterschaften 1932 und 1933 insgesamt zwei weitere Silbermedaillen. Im Laufe des 2. Weltkrieges war der ÖEHV so gut wie völlig aufgelöst. Die verbleibenden Vereine traten zusammen mit der deutschen Mannschaft bei der Meisterschaft an.

Dank des Einsatzes von Alois Schaffer erfolgte eine Neuregistrierung bei der Vereinsverwaltung. Es kam also im Jahr 1945 zu einer Neuauflage. Im Jahre 1947 konnte sich die Nationalmannschaft wieder über Weltmeister Bronze freuen.

Der Zusammenbruch auf internationaler Ebene

1963 war Österreich zum ersten Mal in der sogenannten C-Gruppe dabei, konnte aber sofort wieder in den B-Block zurückkehren. Es folgten fast zwanzig Jahre in der zweiten Klasse mit gelegentlichen Gastspielen in der C-Gruppe. 1981 war die Weltmeisterschaft in Peking die letzte für Österreich im C-Kader.

Zwischenzeitlich machten sich der ÖEHV als Veranstalter und Österreich als Gastland der Weltmeisterschaft einen ausgezeichneten Ruf. Die Weltelite gastierte 1967, 1977 und 1987 in der Stadthalle Wien. Und auch die B-Weltmeisterschaften 1992, die auf Anregung von ÖEHV-Präsident Dr. Hans Dobida von der IIHF nach Klagenfurt und Villach ausgetragen wurden, haben dem österreichischen Eishockeysport zu größeren Ehren verholfen. So wurde die Nationalmannschaft zum B-Weltmeister, rückte in den A-Pool auf und erfreute sich fortan des Rufs, zu den weltweit besten zu gehören.

Nach der Weltmeisterschaft in der Wiener Stadthalle kamen ambivalente Gefühle zum Vorschein. Einerseits handelte es sich um eine erstklassige Organisation, aber andererseits um einen Misserfolg im Sport. Die Stadt Wien feierte damals ein Eishockey-Fest der Extraklasse, einzig die örtlichen Fans konnten nicht wirklich am Geschehen teilhaben und mitfeiern.

Erst schaffte die Nationalmannschaft den Sprung in die Abstiegsrunde, dann den erneuten Wechsel in die B-Gruppe. Im Anschluss an die Weltmeisterschaft von 1996 erfolgte ein Wechsel an der Spitze des Vereins. HR Dr. Dieter Kalt folgte Dr. Dobida an der Spitze des Verbandes. Als Kapitän des Vereins löste der einstige Nationalspieler Giuseppe Mion den bisherigen Kapitän Kalt ab. Herr Dr. Dobida erhielt die Ernennung zum Ehrenpräsidenten des ÖEHV.

Österreich schaffte die Qualifikation für das A-Weltmeisterschafts-Qualifikationsturnier bei der B-Weltmeisterschaft 1997 in Polen. Dieses Turnier wurde sehr erfolgreich in der Stadt Klagenfurt organisiert. In der Schweiz endete die A-WM 1998 nochmals ernüchternd: Wieder einmal musste sich Österreich erneut qualifizieren.

Verlauf der letzten 15 Jahre

Zwischen 1999 und 2005 zählt Österreich weltweit zu den 16 führenden Ländern der Welt. Außerdem gelang ihm 2002 zum dritten Mal in Folge nach 1994 und 1998 der Aufstieg zu den Europäischen Olympischen Spielen. Selbstverständlich war, zuerst die Qualifikation zu bewältigen. Die olympischen Qualifikationswettbewerbe 1997 in Innsbruck und 2001 in Klagenfurt brachten die Heimmannschaft stets zum Mitjubeln und Mitfiebern.

Den letzten Meilenstein setzte der ÖEHV mit der Ausrichtung der IIHF-Weltmeisterschaft 2005 in Wien und Innsbruck. Die Stadthalle Wien war Austragungsort der fünften Eishockey-Weltmeisterschaft, die frisch sanierte Olympia-Weltmeisterschaft in Innsbruck erstmals. Angeführt von Jaromir Jagr kürte sich die Tschechische Republik selbst zum Würdigen Weltmeister. Weniger erfolgreich endete es für die Nationalmannschaft Österreichs. Das Team Österreich ist nach acht Jahren erstklassiger Leistungen zusammen mit Deutschland in die erste Division abgestiegen. Die Olympischen Winterspiele 2006 wurden ebenfalls ohne Österreich ausgetragen. Als Vizemeister des Qualifikationsturniers versäumte das Nationalteam die Teilnahmeberechtigung nur ganz knapp.

Mit Februar 2013 hat sich die österreichische Nationalmannschaft zum ersten Mal seit 2002 wieder für die Olympischen Winterspiele qualifiziert. In 2014 trat Österreich bei den Olympischen Spielen in Sotschi, Russland an. Das Land belegte den zehnten Platz und erzielte mit Stürmer Michael Grabner den besten Torschützen des olympischen Turniers fünf Tore.

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