Bonn. (PM MagentaSport) Das DEL-Finale steht – und ist ein absoluter Leckerbissen!
Nach dem 4:1 der Berliner in Köln trifft der Meister auf den Erzrivalen Adler Mannheim. Basti Schwele schwärmt in der neuen Folge der „Eishockey-Show“: „Mannheim und Berlin haben eine Wahnsinns-Geschichte! Es ist die meistgespielte Playoff-Serie in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga. Mannheim hat seit 2002 keine Serie mehr gegen Berlin gewinnen können. Und die zwei im Finale – das letzte Finale, das sie gespielt haben, 2012, war ein legendäres. Deswegen musst du dich drauf freuen!“ Bei den Berlinern sieht der MagentaSport-Kommentator einen besonderen Vorteil: „Straubing hat es im Viertelfinale versucht gegen die Eisbären Berlin. Der Hydra, bekanntlich aus der griechischen Mythologie, schlägt man einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Genauso war es bei den Eisbären. Da ist einer für den anderen eingesprungen. Immer wieder kam einer. Ty Ronning war in der Viertelfinalserie überragend. Dann kamen die Kölner Haie. Da ging es genauso. Da hat es sich bei den Berlinern noch mehr auf ein paar Schultern verteilt. Je mehr man darauf eingeschlagen hat, desto mächtiger wurde die Hydra!“ Die Mannheimer, findet Schwele, kommen hingegen über die Emotionen: „Wenn du einen Matthias Plachta im Interview vorhin gesehen hast: Der lacht, der freut sich, der ist euphorisch. Das finde ich ein bisschen anders bei Mannheim, finde ich neu an Mannheim, finde ich gut an Mannheim, weil sie jetzt auch diese Emotionen voll dabei haben für diese Playoffs.“
Gleichzeitig läuft auch die WM-Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft. Bundestrainer Harold Kreis hat seinen Kader für die 2. Phase bekanntgegeben. Und Rick Goldmann hat schon einige Favoriten für den finalen WM-Kader: „Ich sehe Fischbuch als jemanden, der die Möglichkeit hat. Genauso Alexander Blank. Ich bin eigentlich immer dafür, dass man versucht, den Kader jung zu halten, junge Spieler mitzunehmen. Er [Blank] hat ein hervorragendes Jahr gehabt, auch von den Punkten einer der besten deutschen Scorer, wenn nicht sogar der Beste. Das finde ich sehr interessant.“ Basti Schwele hingegen hat einen Straubinger im Visier: „Da ist für mich Danjo Leonhardt so ein richtig guter, aufstrebender Spieler. Der ist stark am Bully, trotzdem auch ein guter Spielmacher. Das ist für mich einer, der […] wird demnächst auch mal den Cut für die WM schaffen.“
Die WM bei den Großen ist auch das Fernziel der U18-Junioren des DEB, für die heute die U18-WM in der Slowakei begonnen hat: Gegen die favorisierten Schweden musste sich die Mannschaft von Andreas Becherer allerdings zum Auftakt mit 2:7 geschlagen geben.
Nachfolgend Clips und Stimmen zum ersten Gruppenspiel der deutschen U18 bei der WM in der Slowakei gegen Schweden sowie Folge 7 der Eishockey Show präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht’s in der XXL-Eishockey-Woche mit dem zweiten Gruppenspiel der deutschen U18 gegen Dänemark bereits am morgigen Donnerstag ab 12.00 Uhr. Morgen Abend steht im WM-Countdown auch der nächste Test für das DEB-Team gegen die Slowakei in Kaufbeuren auf dem Programm – live ab 19.45 Uhr bei MagentaSport. Am Freitag gibt’s dann Spiel 1 der Finalserie der PENNY DEL Playoffs zwischen Adler Mannheim und Eisbären Berlin – live ab 19.00 Uhr bei MagentaSport.
Basti Schwele über die Finalserie zwischen Berlin und Mannheim: „Der erste Eindruck war, dass wir im Halbfinale ‚die großen Vier‘ hatten, zumindest vom Etat her und von den Städten und den Stadien. Wir hatten da schon ein Halbfinale der Superlative. Deswegen war es egal, wer ins Finale kommt. Aber Mannheim gegen Berlin hat tatsächlich schon einen Extra-Kick. Das ist gar nichts gegen die anderen beiden Mannschaften, die rausgeflogen sind. Aber Mannheim und Berlin haben eine Wahnsinns-Geschichte. Es ist die meistgespielte Playoff-Serie in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga. Mannheim hat seit 2002 keine Serie mehr gegen Berlin gewinnen können. Und die zwei im Finale – das letzte Finale, das sie gespielt haben, 2012, war ein legendäres. Deswegen musst du dich drauf freuen – und die Vorgeschichte in dieser Saison ist auch nicht so schlecht.“
Rick Goldmann über die Finalserie: „Das war auch mein Gedanke. So ist die Saison gestartet, mit einem ordentlichen Clash am 3. Spieltag [7:1 für Mannheim, Anm.d.Red.]. Das war ein sehr überhartes Spiel. Da waren ein paar schmutzige Sachen dabei. Das war Eishockey, wo von beiden Mannschaften überzogen wurde, das wir da gesehen haben. Dementsprechend hat das schon Potenzial. Das hat spielerisches Potential. Das hat für mich aber auch eine Eskalationsstufe, die ich nicht hundertprozentig einschätzen kann.“
Leon Gawanke, Spieler Mannheim, über das Finale: „Ich glaube, dass wir uns von Spiel zu Spiel solide und konstant gesteigert haben. Es waren zwei harte Serien. Gerade gegen München hat man gesehen, auf was für Kleinigkeiten es immer wieder ankommt. Aber ich glaube, dass wir am Ende bisher wirklich solide gespielt haben und uns mit der Leistung, die wir zeigen wollen, uns dann auch ins Finale gespielt haben. Das ist das Finale. Wir wussten, ob jetzt Berlin oder Köln kommt, es wird auf jeden Fall die schwerste Serie. Die Eisbären haben über die letzten Jahre gezeigt, dass sie wissen, wie man gewinnt. Um jetzt Meister zu werden, muss man den Meister schlagen. Das wird wieder eine sehr intensive Serie. Berlin-Mannheim ist immer ein Spiel für sich. Wir freuen uns und sind bereit.“
Marcel Noebels, Spieler Berlin, über das Finale: „Ich glaube, wir sind sehr gut in Fahrt gekommen, schon nach der Olympiapause. Wir haben uns auf dem Weg in den Playoffs gesteigert, von Spiel zu Spiel. Wir haben in den richtigen Momenten und Phasen die richtigen Entscheidungen oder auch Tore gemacht. Wir freuen uns, dass wir unter den letzten beiden Mannschaften stehen. Das wird eine schöne Rivalität. Die zwei erfolgreichsten Mannschaften stehen im Finale. Das heißt schon einiges. Mannheim ist die ganze Saison sehr konstant gewesen und wird uns alles abverlangen. Wir freuen uns drauf und stellen uns auf eine lange Serie ein.“
Basti Schwele über die „Hydra“ Eisbären Berlin: „Straubing hat es im Viertelfinale versucht, gegen die Eisbären Berlin. Die Hydra, bekanntlich aus der griechischen Mythologie, schlägt man einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Genauso war es bei den Eisbären. Da ist einer für den anderen eingesprungen. Immer wieder kam einer. Ty Ronning in der Viertelfinalserie überragend. Dann kamen die Kölner Haie. Da ging es genauso. Da hat es sich bei den Berlinern noch mehr auf ein paar Schultern verteilt. Je mehr man darauf eingeschlagen hat, desto mächtiger wurde die Hydra.“
Basti Schwele, über die Geschichte der Finalserie: „Das sind auch die Klubs, die immer so unterschiedlich gegeneinander sind und eigentlich polarisieren. Wenn ich in die Geschichte schaue: Mannheim hat sie geschlagen im ersten DEL-Finale 1998. Das war damals die Hochzeit der Adler, Ende der 90er-Jahre, als sie in 5 Jahren 4 Titel geholt haben, unter anderem auch den Titel-Hattrick. Und genau da war Berlin zwischendrin. Dann gewinnt Berlin gegen Mannheim seinen ersten DEL-Titel überhaupt im Finale 2005. Auch das ist wieder so ein ganz besonderes Ding. Das Finale 2012 war vielleicht eins der irrsten Finals, die es jemals gab: Das war Best-of-5. In Spiel 4 führt Mannheim zuhause 5:2 14 Minuten vor Schluss. Damals wurden schon – und das ist kein Gag – diese Utensilien wie Caps, Meistershirts, kurz hinter die Bank gestellt. Berlin gleicht das hinten raus noch aus und gewinnt in der Overtime und gewinnt dann Spiel 5 zuhause. Das war komplett irre, diese Finalserie, die auch qualitativ sensationell war, die wirklich alles hatte. Das ist nur die Finalgeschichte zwischen diesen beiden Klubs. Allein die gibt so viel her!“
Basti Schwele über Mannheim im Finale: „Dallas Eakins ist so selbstbewusst – den interessiert das nicht, wie viele Serien Serge [Aubin] schon gewonnen hat oder was auch immer. Die Adler sind mittlerweile anders. […] Ich glaube, dass die ein ganz anderes Mindset haben. Was mir bei den Adlern gefällt: Ich fand sie in der Hauptrunde relativ – der Ausdruck ist auch nicht schön – aber: maschinell. Da geht es mir ein bisschen um Emotionen, wie spielen sie? Lassen sie sich von sich selbst mitreißen? Aber das haben sie nicht gemacht, sondern du hattest das Gefühl, dass die Adler gute erste 10 Minuten spielen, die spielen brutal, die spielen den Gegner an die Wand, hören dann aber so ein bisschen auf und nehmen das Gas raus, auch wenn sie 2:0 führen. Dann spielen wir im 2. Drittel auf Verwalten. Das ist smart. Aber ich habe das Gefühl gehabt, Mannheim ist nie ganz losgelassen worden, auch emotional, in der Hauptrunde. Jetzt in den Playoffs: […] Wenn du einen Matthias Plachta im Interview vorhin gesehen hast: Der lacht, der freut sich, der ist euphorisch. Das finde ich ein bisschen anders bei Mannheim, finde ich neu an Mannheim, finde ich gut an Mannheim, weil sie jetzt auch diese Emotionen voll dabei haben für diese Playoffs. Was willst du anderes erwarten als ein hochemotionales, sportlich hochklassiges Duell?“
WM-Countdown für das DEB-Team! Rick Goldmann über den Kader für Phase 2 – und wer den ganzen Weg zur WM in die Schweiz gehen kann: „Ich sehe Fischbuch als jemanden, der die Möglichkeit hat. Genauso Alexander Blank. Ich bin eigentlich immer dafür, dass man versucht, den Kader jung zu halten, junge Spieler mitzunehmen. Er [Blank] hat ein hervorragendes Jahr gehabt, auch von den Punkten einer der besten deutschen Scorer, wenn nicht sogar der Beste. Das finde ich sehr interessant. Jetzt kommt mit Karachun noch jemand dazu, der schon mal WM gespielt hat – 2022 unter Söderholm. Das ist eigentlich schon ein Spieler, der dir in der Hauptrunde um die 20 Tore macht. Er war auch mal verletzt. Aber trotzdem finde ich ihn einen interessanten Spieler. Es kommt natürlich auch drauf an: Wer kommt? Wer kommt vielleicht nicht? Wer ist vielleicht beleidigt, weil er bei Olympia nicht dabei war? Wer möchte trotzdem kommen? Wer kommt von Nordamerika dazu? Da sind einige in den Playoffs.“
Harold Kreis, Bundestrainer, über Alexander Karachun: „Alex soll sein Spiel, das man auch aus der Liga kennt, aufs Eis bringen. Er spielt ein sehr physisches Spiel. Er kann sich physisch durchsetzen. Er ist stark vor dem Tor. Er ist stark in diesen engen Bereichen. Und das ist auch das, was wir uns von ihm erhoffen im Spiel.“
Thema WM-Kaderzusammenstellung: Rick Goldmann über Stürmer Leon Hüttl: „Ich glaube, dass Leon Hüttl einer ist, der definitiv nicht nur Chancen hat, sondern der ein Faktor ist für die WM.“
Basti Schwele über Danjo Leonhardt: „Danjo Leonhardt so ein richtig guter, aufstrebender, richtig guter Spieler. Der ist stark am Bully, trotzdem auch ein guter Spielmacher. Das ist für mich einer, der […] wird demnächst auch mal den Cut für die WM schaffen.“
Rick Goldmann, über die deutsche U18: „Zurück zur U18, das ist ein wichtiges Spiel: Dänemark, da geht es gegen den Abstieg. Da musst du aus deutscher Sicht gewinnen!“
Live und kostenlos: Nächste WM-Tests des DEB-Teams gegen die Slowakei am morgigen 23. und am 25. April
Der WM-Countdown hat parallel den PENNY DEL Playoffs begonnen! Nach den ersten Testpartien in Tschechien geht das DEB-Team diese Woche in Deutschland aufs Eis: Gegen die Slowakei am morgigen Donnerstag, 23. April, in Kaufbeuren (live ab 19.45 Uhr) und am 25. April in Augsburg (live ab 16.45 Uhr). Zusammen mit den WM-Testduellen der Männer werden als Doppel-Spieltage auch zwei Länderspiele der deutschen Eishockey-Frauen übertragen – morgen (live ab 16.15 Uhr) und 25. April (live ab 13.15 Uhr) jeweils gegen die Schweiz.
Noch mehr Eishockey ab dieser Woche: Von der Eishockey-WM der U18-Männer vom 22. April bis 2. Mai in der Slowakei zeigt MagentaSport alle deutschen Spiele und das Finale live. Nach dem Auftakt gegen Schweden trifft die U18 des DEB am morgigen Donnerstag auf Dänemark (live ab 12.00 Uhr).
Für die DEB-Männer stehen nach den Duellen in der kommenden Woche dann zwei Vorbereitungsspiele gegen Österreich auf dem Programm – am 30. April in Zell am See (live ab 18.45 Uhr) und am 2. Mai in Garmisch-Partenkirchen (live ab 16.45 Uhr). Testspiel-Highlight zum Abschluss der WM-Vorbereitung: Am 10. Mai (live ab 16.30 Uhr) trifft die DEB-Auswahl in der SAP Arena in Mannheim auf Olympiasieger USA.
Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 läuft vom 15. bis 31. Mai in der Schweiz! MagentaSport überträgt alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie ausgewählte Gruppen- und K.o.-Runden-Spiele live. Besser geht‘s nicht: Kompetent und emotional begleitet wird das WM-Geschehen vom mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten On-Air-Team um Experte Rick Goldmann, Kommentator Basti Schwele und Moderator Sascha Bandermann sowie Experte Patrick Ehelechner, der auch als Host der Social-Media-Kanäle ganz nah dran am WM-Geschehen ist. MagentaSport bietet die besten Insights und Analysen.
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL Playoffs | Finale
Freitag, 24.04.2026 (Spiel 1)
ab 19.00 Uhr: Adler Mannheim – Eisbären Berlin
Sonntag, 26.04.2026 (Spiel 2)
ab 16.00 Uhr: Eisbären Berlin – Adler Mannheim
Dienstag, 28.04.2026 (Spiel 3)
ab 19.00 Uhr: Adler Mannheim – Eisbären Berlin
Donnerstag, 30.04.2026 (Spiel 4)
ab 19.00 Uhr: Eisbären Berlin – Adler Mannheim
Sonntag, 03.05.2026 (Spiel 5, falls erforderlich)
ab 16.00 Uhr: Adler Mannheim – Eisbären Berlin
Dienstag, 05.05.2026 (Spiel 6, falls erforderlich)
ab 19.00 Uhr: Eisbären Berlin – Adler Mannheim
07.05.2026 (Spiel 7, falls erforderlich)
ab 19.00 Uhr: Adler Mannheim – Eisbären Berlin
Länderspiele der Männer | WM-Vorbereitung
Donnerstag, 23.04.2026
ab 19.45 Uhr: Deutschland – Slowakei
Samstag, 25.04.2026
ab 16.45 Uhr: Deutschland – Slowakei
Testspiele der Frauen
Donnerstag, 23.04.2026
ab 16.15 Uhr: Deutschland – Schweiz
Samstag, 25.04.2026
ab 13.15 Uhr: Deutschland – Schweiz
U18 Eishockey-WM | 2. Spieltag
Donnerstag, 23.04.2026
ab 12.00 Uhr: Dänemark – Deutschland (2. Spieltag)
Samstag, 25.04.2026
ab 11.45 Uhr: Deutschland – Tschechien (3. Spieltag)
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