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Anzeige Unter den europäischen Eishockeyligen wird Deutschland oft vergessen oder nicht so häufig genannt wie seine deutschsprachigen oder nordischen Kollegen: und das, obwohl es... Die DEL und ihr Ursprung
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Hier checkt Nürnbergs #6 Julius Karrer (re.) Augsburgs #24 T.J. Trevelyan (li.). – © ISPFD

Unter den europäischen Eishockeyligen wird Deutschland oft vergessen oder nicht so häufig genannt wie seine deutschsprachigen oder nordischen Kollegen: und das, obwohl es ein sehr wettbewerbsfähiges und interessantes System hat, vor allem in seiner höchsten Spielklasse, der Deutschen Eishockey Liga oder, wie sie fast alle nennen, DEL. Wir werden daher versuchen, die wichtigsten Merkmale und Meilensteine der DEL zu skizzieren, in der Hoffnung, dass sie auf der anderen Seite des Atlantiks auf mehr Interesse stößt. Zumal Sie auf www.online-sportwette.net ebenfalls attraktive Infos rund um die DEL vorfinden können.

Entstehung der DEL

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Teilung des Landes in zwei Hälften entwickelten sich zwei verschiedene Ligen: die Oberliga, die zwischen 1948 und 1958 die höchste Spielklasse des bundesdeutschen Eishockeys war (als sie von der Eishockey-Bundesliga abgelöst wurde und zur zweit- und schließlich zur dritthöchsten deutschen Eishockeyliga wurde, die sie bis heute ist), und ihr östliches Gegenstück, das ebenfalls Oberliga hieß.  

Nach der Wiedervereinigung schlossen sich die Ostmannschaften mit den Westmannschaften in der nunmehr bundesweiten Bundesliga zusammen, die bis 1994 bestand. Nach vielen finanziellen Problemen, die viele Mannschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga plagten, wurde beschlossen, eine völlig neue Liga zu gründen, die sich teilweise an der NHL orientierte, um mehr Geld und Zuschauer anzuziehen: Diese Liga mit dem Namen „Deutsche Eishockey Liga“ umfasste in ihrer ersten Saison 18 Mannschaften (12 aus der Bundesliga und 6 aus der 2. Bundesliga).

Aktueller Stand der DEL

Viele Neuerungen wurden eingeführt: Zunächst wurde das Auf- und Abstiegssystem abgeschafft, und die Liga befand sich (wie auch heute noch) direkt im Besitz der Mannschaften, während der deutsche Verband nur die Kontrolle über die 2. Bundesliga (jetzt 2. DEL), die Oberliga und die regionalen Ligen hatte, die in Bayern besonders gut organisiert und verbreitet sind. Dies verhinderte jedoch nicht, dass sich viele Mannschaften auflösten, und der letzte Meister der Bundesliga, die Munich Maddogs, musste sich noch vor Ende der Saison 1994/95 zurückziehen. Zu den anderen nicht mehr existierenden oder später in niedrigere Ligen abgestiegenen Mannschaften gehören Preussen Berlin, Frankfurt Lions, Munich Barons (aus denen 2002 die Hamburg Freezers wurden) und die Essen Moskitos, so dass von den Gründungsmitgliedern nur noch acht Mannschaften übrig blieben.

Vorsicht vor den Eisbären

Das erfolgreichste Team seit Bestehen der DEL sind zweifellos die Eisbären aus Berlin, die sieben Mal Meister wurden und ebenso wie die Hamburg Freezers (und natürlich die L.A. Kings) zum Anschutz-Konzern gehören; gleich danach folgen die Mannheimer Adler mit fünf gewonnenen Meisterschaften. Köln und Düsseldorf gehören zu den anderen prominenten Teams, während die bayerischen Teams trotz ihrer hohen Anzahl (sie sind derzeit fünf von vierzehn Teilnehmern) die Liga nur zweimal gewonnen haben: im Jahr 2000 mit den Barons und im letzten Jahr, als Ingolstadt seinen ersten Titel überhaupt holte. Dennoch stellen die Bayern immer noch die absolute Mehrheit der deutschen Spieler.

Abschließende Worte

Auf die reguläre Saison, in der jede Mannschaft 52 Spiele bestreitet, folgen die Playoffs, für die sich die sechs besten Teams qualifizieren: Die Mannschaften, die zwischen dem 7. und dem 10. Platz liegen, spielen in einer Qualifikationsrunde in einer Best-of-Three-Serie um die beiden letzten Plätze im Viertelfinale: Diese, das Halbfinale und das Finale werden im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Die Relegation, die zweimal kurzzeitig wieder eingeführt wurde, wurde zuletzt 2006 abgeschafft, und das alljährliche Winter Game zieht Tausende von Fans in die Fußballstadien: Das letzte Spiel, das im Januar in Düsseldorf zwischen der dortigen Mannschaft und dem Erzrivalen aus dem nahe gelegenen Köln ausgetragen wurde, hält den europäischen Zuschauerrekord für ein Eishockeyspiel, während die DEL nach Saisonzahlen hinter der Schweizer Liga an zweiter Stelle liegt.

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In dieser Saison werden die Playoffs im Modus "best of Five" ausgespielt. Zukünftig wieder im Modus "best of Seven". Welcher Modus gefällt Ihnen besser?
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