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Kölns Goalie Juvonen „brutal“ – Haie Spitze, Ingolstadts kuriose Erfolgsformel „weniger ist mehr“, nur „vernünftig“ spielen reicht den Eisbären nicht mehr – Kellerkinder siegen im Gleichschritt

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Janne Juvonen - © Sportfoto-Sale (DR)
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Bonn. (PM MagentaSport) Ingolstadt setzt ein dickes Ausrufezeichen im Topspiel. Mit der 5:2-Demontration bei den Adler Mannheim überwinden die Panther ihr kleines Tief von zuletzt 2 Niederlagen in Folge.

Nach dem Motto: „Weniger ist mehr“. „Wir wollen immer viele Schüsse zum Tor bringen, aber teilweise haben wir dann nur 1 Tor geschossen mit vielen Schüssen. Heute hat es geklappt, dass mit weniger Schüssen mehr reingegangen sind. Ich glaube, jeder hat Vollgas gegeben und wir verdient gewonnen haben“, erklärt Ingolstadts Philipp Rosa-Preto.

Daniel Pietta absolvierte sein 1016. Hauptrundenspiel in der DEL und ist damit gemeinsam mit Mirko Lüdemann Rekordspieler der Liga. Seinen Meilenstein veredelte er mit einem Assist. Mannheim kassiert erneut 5 Gegentore. „Wir sind dem Spiel hinterhergerannt“, bringt es Lukas Kälble nüchtern auf den Punkt. Durch die Niederlage büßt Mannheim die Tabellenführung ein.

Die übernehmen nach 32. Spieltagen die Kölner Haie. Gegen die Pinguins Bremerhaven gelingt mit dem 3:0 der 11. Sieg aus den letzten 12 Spielen. Großen Anteil daran hat auch Goalie Janne Juvonen, der seinen 4. Shutout im 18. Spiel feierte. „Das ist ein guter Lauf. Das Team hat einen großen Anteil daran. Ich habe kein Geheimnis. Von Anfang war es einfach für mich, hier anzukommen“, meint der Goalie, der vereinslos in diese Saison gestartet war. Mittlerweile treibt er seine Gegenspieler in den Wahnsinn. „Der Kölner Torhüter ist schon brutal, hat ein brutales Spiel gemacht“, bilanziert Bremerhavens Bennet Roßmy.

Wolfsburg verschärft Berlins Ergebniskrise. Die Eisbären kassieren die 4. Niederlage aus den letzten 5 Spielen. „Die Ansätze sind die Richtigen. Nur, was uns zurzeit nicht gelingt, ist, die wichtigen Momente zu gewinnen. Die Kleinigkeiten, die zum Tor oder Gegentor führen. Wenn wir das verbessern, bin ich mir sicher, sind wir bald wieder in der Erfolgsspur“, beschwört Eric Mik nach einer „vernünftigen“ Partie. Der Meister ist aktuell Sechster, droht aus der direkten Playoff-Quali zu fliegen. Am Sonntag kommt Nürnberg (live ab 13.45 Uhr).

Was ist denn hier los? Plötzlich siegen die Kellerkinder der PENNY DEL – Dresden, Frankfurt und Iserlohn. Frankfurt sorgt mit dem 3:1 in München dafür, dass die beiden längsten aktuellen Serien reißen.: die eigene Pleitenserie nach 9 Niederlagen und Münchens Lauf nach 8 Siegen. „Es war zu Larifari. Die Pässe waren ungenau. Man war die berühmte halbe Sekunde zu spät. Es war kein furchtbar schlechter Auftritt von uns, aber wenn du so ein Spiel noch rumreißen willst, dann muss mehr kommen“, kritisiert Konrad Abeltshauser auf Seiten der Münchner.

Dresden lässt sich nicht abschütteln und feiert den 2. Saisonsieg gegen Augsburg. „Ein schönes nachträgliches Weihnachtsgeschenk“, freut sich Niklas Postel. Auf Augsburger Seite sind nur die Fans positiv hervorzuheben. Rund 800 machten sich mit einem Sonderzug auf den Weg nach Dresden. „Applaus an die Fans, dass sie sich die Reise antun in der Weihnachtszeit“, honoriert Enrico Henriquez Morales, der einen „viel zu lässigen Auftritt“ seines Teams monierte.

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen des 32. Spieltags der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.

Weiter geht es am Sonntag – ab 13.45 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen den EHC Red Bull München. Heute Abend um 20 Uhr spielt die deutsche U20 Auswahl gegen die Slowakei – live und kostenlos bei MagentaSport.

Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 2:5

Phillip Preto vom ERC Ingolstadt – © Marco Leipold / City-Press

Nach zuletzt 2 Niederlagen feiert Ingolstadt den Sieg im Topspiel bei den Adler Mannheim. Damit ziehen die Panther in der Tabelle am direkten Konkurrenten vorbei. Bei Mannheim fehlt in den letzten Spielen die Konstanz. Aus den vergangenen 5 Auftritten gab es nur 2 Siege.

Lukas Kälble, Adler Mannheim: „Wir sind nicht gut genug rausgekommen im 1. Drittel, sind dann dem Spiel hinterhergerannt. Müssen wir aufarbeiten. Wir haben viel nach vorne geschissen und sind dann in die Konter gelaufen.“

Philipp Rosa-Preto, ERC Ingolstadt: „Unser Plan war 60 Minuten unser Eishockey zu spielen, was uns gut gelungen ist. Im 2. Drittel war es ab und zu etwas schwieriger, aber das haben wir gut überstanden. Wir wollen immer viele Schüsse zum Tor bringen, aber teilweise haben wir dann nur 1 Tor geschossen mit vielen Schüssen. Heute hat es geklappt, dass mit weniger Schüssen mehr reingegangen sind. Ich glaube, jeder hat Vollgas gegeben und wir verdient gewonnen haben.“

Kölner Haie – Pinguins Bremerhaven 3:0

Köln weiter im Flow. Gegen die Pinguins Bremerhaven gelingt der 11. Sieg aus den letzten 12 Spielen und der 6. Heimsieg in Folge. Für Bremerhaven ist es die 3. Niederlage aus den vergangenen 4 Spielen.

Janne Juvonen, 4. Shutout im 18. Spiel für die Kölner Haie: „Ich würde sagen, das ist ein guter Lauf. Das Team hat einen großen Anteil daran. Ich kann keinen Shutout erreichen, wenn das Team nicht so gut spielen würde.“ Über sein Geheimnis: „Ich habe kein Geheimnis. Ich versuche einfach die Scheibe zu halten und die Jungs helfen mir dabei. Es ist sehr schön hier zu spielen. Von Anfang war es einfach für mich hier anzukommen.“
Bennet Roßmy, Pinguins Bremerhaven: „Wenn man keine Tore schießt, kann man keine Spiele gewinnen. Wir hatten die Chancen, da muss dann auch mal einer oder zwei reingehen. Der Kölner Torhüter ist schon brutal, hat ein brutales Spiel gemacht. Das darf keine Ausrede sein, wir müssen einfach Tore schießen, da führt kein Weg dran vorbei. Wir haben ein gutes Spiel gespielt über 60 Minuten. Wir haben Druck gemacht. Dass wir in Überzahl das 1:0 fressen, ist natürlich bitter. Das darf nicht passieren und dann rennen wir hinterher.“

Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 1:2

Nach 6 Niederlagen in Folge gegen die Eisbären entführen die Grizzlys erstmals wieder 3 Punkte. Damit verschärfen sie die Ergebniskrise der Eisbären. Aus den letzten 5 Spielen setzte es für den amtierenden Meister 4 Niederlagen. Der Rückstand auf Spitzenreiter Köln beträgt nun schon 18 Punkte.

Eric Mik, Eisbären Berlin: „Wir haben eine vernünftige Partie abgeliefert. Aber, wenn du die Tore nicht schießt, dann kannst du das Spiel nicht gewinnen. Wir hatten genug Chancen, müssen nur etwas kaltschnäuziger sein. Wenigsten 2 Chancen mehr machen, dann gewinnen wir das Spiel. Wolfsburg hat es gut gemacht, die haben das beste Unterzahlspiel der Liga. Das hat man gemerkt. Beim Powerplay haben sie nicht viel zugelassen. Die Ansätze sind die Richtigen. Nur, was uns zurzeit nicht gelingt, ist, die wichtigen Momente zu gewinnen. Die Kleinigkeiten, die zum Tor oder Gegentor führen. Wenn wir das verbessern, bin ich mir sicher, sind wir bald wieder in der Erfolgsspur.“

Justin Feser, Siegtorschütze zum 2:1 für die Grizzlys Wolfsburg: „Für das 1. Spiel nach Weihnachten war es ein großes Spiel. Beide Teams wollten das größtmögliche Kapital aus ihren Chancen herausholen, umso schöner, dass wir es nach Hause bringen konnten. Das ist wichtig für uns.“

Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers 2:3

Nürnbergs Torwart #30 Evan Fitzpatrick (re.) rettet hier gegen Straubings #18 Tyler Madden (li.).
Foto: ISPFD

Nach 3 Siegen in Folge setzt es für die Nürnberg Ice Tigers eine bittere Niederlage gegen die Straubing Tigers. Die wiederum kommen nach Rückstand zurück und feiern ihren 6. Sieg in Folge, trotz personeller Engpässe.

Evan Barrett, Nürnberg Ice Tigers: „Wir sind sehr enttäuscht, es ist nicht akzeptabel. Wir haben 2 Drittel lang so gut gespielt und haben es dann im 3. Drittel hergegeben. Da wartet Arbeit auf uns und es kommen schwere Aufgaben auf uns zu. Manchmal läuft es einfach nicht in deine Richtung. Aber wir machen weiter, weil wir die Punkte brauchen, um da hinzukommen, wo wir hinwollen.“

Marcel Brandt, Straubing Tigers: „Ich bin froh, dass es vorbei ist. Ein sehr, sehr schwieriges Spiel. Ich meine, wir spielen wieder einmal mit einem dezimierten Kader. Jeder schmeißt sich rein, wir arbeiten hart. Hut ab vor der Mannschaftsleistung jedes Mal wieder. Hin und her mit Chancen auf beiden Seiten und am Ende mit dem glücklichen Ende für uns. Planen kann man aktuell gar nichts. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, dass die Jungs wieder zurückkommen, gesund werden. Heute haben auch wieder ein paar angeschlagen gespielt. Das wird irgendwann schwer zu kompensieren.“

EHC Red Bull München – Löwen Frankfurt 1:3

Mirko Pantkowski von den Löwen Frankfurt bei einer Torchance – © Bruno Dietrich / City-Press

Frankfurt beendet nach 9 Niederlagen in Folge den Negativlauf und das ausgerechnet bei dem Team mit der längsten aktiven Siegesserie. Für München ist es die 1. Niederlage nach 8 Siegen am Stück.

Konrad Abeltshauser, EHC Red Bull München: „Es war zu Larifari. Die Pässe waren ungenau. Man war die berühmte halbe Sekunde zu spät. Es war kein furchtbar schlechter Auftritt von uns, aber wenn du so ein Spiel noch rumreißen willst, dann muss mehr kommen. Das war etwas wenig.“

Daniel Pfaffengut, Löwen Frankfurt: „Die letzten Spiele haben wir immer wieder mal gute Leistungen gezeigt, vielleicht über 40 Minuten. Wenn wir Tore geschossen haben, haben wir hinten zu viele kassiert. Heute waren wir schon im 1. Drittel von Anfang an ready. Wir sind mit einem Mindset raus, wie wenn wir hinten sind. Das hat sich ausgezahlt. Wir laufen diese Saison oft Führungen hinterher. Es ist leichter, wenn man das erste schießt. Wir haben den matchplan über 60 Minuten umgesetzt. Das Einzige, das wir uns ankreiden können, sind Strafen, weil die unnötig sind. Ansonsten kann man nicht besser auswärts bei so einem formstarken Gegner auftreten.“

Dresdner Eislöwen – Augsburger Panther 3:1

Dresden feiert den 2. Saisonsieg gegen Augsburg und den 2. Sieg aus den vergangenen 3 Spielen. Für Augsburg dagegen geht der miese Lauf weiter. Aus 7 der letzten 8 Spiele ging man als Verlierer vom Eis.

Niklas Postel, Dresdner Eislöwen: „Es war recht zäh. Wir waren, was die Strafen angeht, recht undiszipliniert. Das hat uns in einigen Spielen schon das Genick gebrochen. Wir haben uns vorgenommen, dass wir da besser aufpassen. Aber die Unterzahl ist gut gestanden. Das ist echt eine Bank bei uns. Sonst 1, 2 Dinger reingearbeitet. Ein schönes nachträgliches Weihnachtsgeschenk!“

Enrico Henriquez Morales, Augsburger Panther: „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen und sind viel zu lässig über das Eis gelaufen, da gewinnt man keine Spiele.“ Über die 800 mitgereisten Fans. „Wir wussten, dass sie kommen. Applaus an die Fans, dass sie sich die Reise antun in der Weihnachtszeit. Es ist einfach schwierig. So wollen wir nicht auftreten und dann ist es schwierig Spiele zu gewinnen.“

Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings 4:2

Iserlohn feiert den 2. Sieg aus den letzten 3 Spielen und hält damit weiter den Abstand aufs Tabellenende. Schwenningen ist nun das Team mit der längsten Niederlagenserie. Die letzten 8 Spiele gingen alle verloren.


Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings (26.12.2025)

U20-WM in den USA live & kostenlos: heute gegen Slowakei, am Montag gegen Schweden

MagentaSport und MagentaTV bescheren den Eishockeyfans noch mehr Festtage: Die U20-Weltmeisterschaft findet vom 26. Dezember bis zum 6. Januar in den „Twin Cities“ Minneapolis und St. Paul im Eishockey-verrückten US-Bundesstaat Minnesota statt. MagentaSport und MagentaTV übertragen die vier deutschen Vorrundenspiele und die gesamte k.o.-Phase live und kostenlos für alle. Christoph Fetzer und Christoph Stadtler kommentieren die Partien, Patrick Ehelechner ist als Experte dabei.
In der Gruppe A trifft Deutschland im 2.Spiel auf die Slowakei (Samstag ab 20.00 Uhr live), Schweden (Montag ab 19.00 Uhr live) und die Schweiz (Dienstag ab 20.00 Uhr live). Deutschland muss mindestens Gruppen-Vierter werden, um sich für die Viertelfinals zu qualifizieren. Ansonsten droht die Relegation. MagentaSport zeigt alle Entscheidungen live und kostenlos.

Eishockey live bei MagentaSport
Sonntag, 28.12.2025
Ab 13.45 Uhr: Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers, Dresdner Eislöwen – EHC Red Bull München

Ab 16.15 Uhr: ERC Ingolstadt – Grizzlys Wolfsburg, Straubing Tigers – Iserlohn Roosters, Pinguins Bremerhaven – Löwen Frankfurt, Kölner Haie – Schwenninger Wild Wings
Ab 18.45 Augsburger Panther – Adler Mannheim

U20-WM | Start Gruppenphase: live und kostenlos
Samstag, 27.12.2025
ab 20.00 Uhr: Slowakei – Deutschland
Montag, 29.12.2025
ab 19.00 Uhr: Deutschland – Schweden
Dienstag, 30.12.2025
ab 20.00 Uhr: Schweiz – Deutschland


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