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Anzeige Die DEL ist direkt spannend in die Saison gestartet. Bereits jetzt gibt es die ersten Erkenntnisse, wobei derzeit Importspieler dominieren, und junge Spieler... Die DEL ist zurück – mit bekannten Favoriten
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© EHC Red Bull München Media/PR

Die DEL ist direkt spannend in die Saison gestartet. Bereits jetzt gibt es die ersten Erkenntnisse, wobei derzeit Importspieler dominieren, und junge Spieler vermehrt auf der Tribüne sitzen oder in der DEL2 spielen müssen.

Bis ein Meister feststeht, wird es noch mehrere Monate dauern. Dennoch kann bereits jetzt ein Blick auf die Favoriten und deren Chancen geworfen werden.

Red Bull München

Die Bullen sind derzeit der Favorit auf den Titel. Nach dem starken Saisonbeginn sehen das auch die Buchmacher so. Bei Eishockey Sportwetten haben die Münchner eine Quote von 3,20 auf den Titel, womit sie vor den Eisbären Berlin und den Adlern Mannheim liegen. In München hat man heuer große Pläne. In der vielleicht letzten Saison von Don Jackson soll der erste Meistertitel seit fünf Jahren geholt werden. Dafür wurde viel in neue Spieler investiert. Vor allem von der direkten Konkurrenz wurden wichtige Stützen verpflichtet. Aus Mannheim kommt Ben Smith. Der Amerikaner ist ein intelligenter Spieler, der dem Spiel in jeder Zone seinen Stempel aufdrücken kann. Mit seiner Erfahrung kann er das Spiel ausgezeichnet lesen und gute Aufbaupässe spielen. Mathias Niederberger kommt aus Berlin und ist direkt zum neuen Stammtorhüter ernannt worden. In der letzten Saison führte er noch die Eisbären mit einer Fangquote von 93 % zum Titel. Ebenfalls kommt von den Straubing Tigers der Center Andreas Eder und aus Wolfsburg der versatile Spielmacher Chris DeSousa. Ein Neuzugang vom Bruderteam aus Salzburg darf natürlich auch nicht fehlen. Hier konnte Austin Ortega, der im letzten Jahr bereits auf Leihbasis in Deutschland war, fix nach München. Mit diesem Team soll Don Jackson einen erfolgreichen Abschied aus München erhalten.

Eisbären Berlin

Mission: Triple. Mit diesem Ziel gehen die Eisbären Berlin in die neue Saison. Serge Aubin hat in der Hauptstadt wieder eine Mannschaft geformt, welche jedes Jahr um den Titel mitspielen kann. Vor allem in der Champions Hockey League startete man jedoch durchwachsen. Gegen HC Frölunda Göteborg darf man verlieren – so chancenlos, wie man im Hinspiel agierte, darf man diese Saison in der DEL nicht auftreten. In der Tabelle findet man sich ebenfalls nicht an der Spitze wieder. Die klare Niederlage gegen München wirft erneut Fragen auf. Die Saison wird aber nicht am Beginn entschieden. Bis zu den Play-offs fließt noch viel Wasser die Spree hinunter und bis dahin kann die Form wieder gefunden werden. Viele Neuzugänge gibt es bisher nicht. Im Tor soll Juho Markkanen den Platz von Niederberger einnehmen. Dem 20-Jährigen sieht man seine Unsicherheit noch an, sein ebenfalls junger Konkurrent Tobias Ancicka konnte jedoch bisher auch nicht überzeugen. Auch die Neuzugänge Frank Mauer und Peter Regin benötigen noch Eingewöhnungszeit. Diese darf nicht zu lange dauern, damit keine Unruhe in den Verein einkehrt.

Adler Mannheim

Wie die Berliner Eisbären sind auch die Adler Mannheim noch nicht richtig in der neuen Saison angekommen. Wie der SWR berichtete, sind die Adler nach der enttäuschenden Vorsaison auch nicht in der CHL vertreten. Dieses Jahr wiegt besonders der Abschied von Torhüter Dennis Endras schwer, welcher nach zehn Jahren zurück zu den Augsburger Panthern gewechselt ist. Wie der Bayrische Rundfunk analysiert, soll er dort die Stütze im Neustart sein. In Mannheim soll Felix Brückmann den langjährigen Stammtorhüter ersetzen. Ob er das schafft, steht noch in den Sternen. Früher in Mannheim und dann in Wolfsburg konnte er nur stellenweise überzeugen. Die 90 % Fangquote auf Eliteprospects der abgelaufenen Saison ist nicht schlecht, dennoch erhält er pro Spiel im Schnitt über zwei Gegentreffer. Zu viel für einen Meisterschaftsanwärter. In der Offensive hängt wieder der Großteil von der Vereinslegende Matthias Plachta ab. Der 31-jährige Freiburger liefert mittlerweile seit 13 Jahren seine Leistungen ab – in der abgelaufenen Saison war er einer der wenigen positiven Erscheinungen im Team. Diese Saison könnte es in Mannheim in beide Richtungen gehen. Dennoch bleibt Mannheim, wie jedes Jahr, ein Anwärter auf den Titel.
Geht es nach der Frühform, kann der Titel dieses Jahr nur nach München gehen. Das liegt einerseits an der Stärke der Bullen, andererseits schwächelt die Konkurrenz in Berlin und Mannheim. Die Saison ist jedoch lange und es kann viel passieren. Es reichen schon vier starke Spiele in den Play-offs, um die Titelhoffnungen der Münchner zu beenden. Es darf wieder ein heißer Winter erwartet werden, mit vielen Überraschungen und Aufregern. Erst nächstes Jahr wissen wird dann, wie der Nachfolger der Eisbären Berlin heißt.

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