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Linz. (PM Black Wings) Nach der Saison, ist vor der Saison. Die Vorbereitungen auf die Spielzeit 2024/25 laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren. Für... Die Black Wings Linz geben einen ersten Einblick in ihre Personalplanungen für die Spielzeit  2024/25

Steinbach Black Wings Linz – © Hannes Draxler

Linz. (PM Black Wings) Nach der Saison, ist vor der Saison. Die Vorbereitungen auf die Spielzeit 2024/25 laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren.

Für die sportliche Führung gibt es dabei in diesem Jahr viel zu tun, denn zahlreiche Verträge der Kampfmannschaft laufen aus. Lediglich sieben Stammspieler besitzen auch für die kommende Meisterschaft ein gültiges Arbeitspapier in der Stahlstadt. Ein Überblick:

Tor (1):
Rasmus Tirronen: Der 33-Jährige war in der Regular Season einer der wichtigsten Eckpfeiler der Steinbach Black Wings. Der Finne zeigte in der ersten Meisterschaftsphase beeindruckende Konstanz und schraubte seine Fangquote auf 92,4 SV% und war damit drittbester Goalie der ICEHL. Dabei spielte der Schlussmann in seiner zweiten Spielzeit in der Stahlstadt 36 von 48 Matches und führte seine Vorderleute mehrmals in engen Duellen zum Sieg. In den Playoffs war auch der Familienvater gegen den Meister machtlos und konnte in den fünf Spielen im Viertelfinale nicht ganz an seine Werte von davor anschließen. Dementsprechend motiviert wird Tirronen, der auf dem Eis äußerst leidenschaftlich sein Tor beschützt, im nächsten Jahr mit den Linzern wieder angreifen.

Verteidigung (2):
Gerd Kragl: Nach seiner bitteren Saison im Vorjahr, die mit einem Kreuz- und Seitenbandriss bereits im Dezember endete, lieferte Kragl 2023/24 ein bravouröses Comeback. In seiner bereits 10. Spielzeit mit mindestens einem Spiel in der Kampfmannschaft strahlte der Eigenbauspieler erneut in jeder Situation seine Ruhe aus. Der mittlerweile 26-Jährige bildete zum größten Teil mit Martin Stajnoch das zweite Verteidigungspaar und steuerte erstmals in einer Spielzeit zwei Tore bei. Noch unverzichtbarer ist der waschechte Linzer für seine Teamkollegen in der Kabine geworden und zählt als Assistant Captain zu den wichtigsten Führungsspielern der Oberösterreicher.

Matt MacKenzie: Mit Matt MacKenzie holten sich die Steinbach Black Wings vor dieser Saison einen verlässlichen Scorer für ihre blaue Linie ins Team. Der Kanadier war vor allem im Spielaufbau eine unersetzbare Stütze und war mit Logan Roe als Top-Duo gesetzt. Sieben Tore und 21 Vorlagen konnte der 32-Jährige für sich verbuchen. Vor allem das ausbaufähige Powerplay durfte durch die krachenden Abschlüsse des Rechtsschützen Teilerfolge feiern. Doch auch vor dem eigenen Gehäuse stand der Vater von drei Kindern stets seinen Mann und resümiert deshalb mit einer starken Plus- / Minus-Bilanz von +27.

Angriff (4):
Shawn St-Amant: Nach seiner erfolgreichen Premierensaison für die Steinbach Black Wings legte Shawn St-Amant 2023/24 nochmal ordentlich einen drauf. Der 27-Jährige steigerte seine Ausbeute im Grunddurchgang um beinahe 20 Punkte und avancierte damit zum zweitbesten Scorer der Linzer hinter Graham Knott. Die nominell zweite Angriffsformation verstand sich vor allem in der ersten Saisonhälfte praktisch blind und gehörte lange Zeit zu den schnellsten und erfolgreichsten Linien der Liga. Neben 17 Toren bereitete der Kanadier ganze 33 weitere Treffer vor und war damit auch in dieser Kategorie beinahe an der teaminternen Spitze. Dabei gehörte der bodenständige Angreifer in Unterzahl und Überzahl zur ersten Wahl von Head Coach Philipp Lukas.

Niklas Bretschneider: Der flinke Stürmer gehörte auch in seinem vierten Jahr zu den härtesten Arbeitern in den hinteren Angriffsformationen. Mit seinem Einsatz im Penaltykilling sorgte der gebürtige Wiener für wertvolle Entlastung der Scoring-Linien. Der 24-Jährige war dabei auch 2023/24 wieder ein Dauerbrenner und verpasste während der gesamten Meisterschaft nur ein Spiel. Punkte technisch blieben “Breddy” zwei Tore und vier Assists vergönnt.

Nico Feldner: Mit Nico Feldner konnten die Steinbach Black Wings einen wertvollen Nationalspieler für sich gewinnen. In seinem ersten Jahr in der Stahlstadt bewies der Tiroler auf Anhieb sein Talent. Trotz elf verpasster Spiele aufgrund einer Verletzung zum Jahreswechsel brachte es der 25-Jährige auf die gleiche Ausbeute als in seiner Saison davor in Innsbruck. Nach der tragischen Verletzung von Stefan Gaffal füllte Feldner seinen Spot in der ersten Linie erfolgreich. Sechs Tore und 10 Vorlagen möchte der Angreifer kommende Saison dennoch weiter ausbauen.

Sean Collins: Der 34-jährige Routinier übernahm in seinem ersten Jahr die schwierige Position als Mittelstürmer der ersten Linie. Der Kanadier war dabei von Anfang an spielerisch konträr zu seinen Vorgängern und bekam vor allem in der Rückwärtsbewegung deutlich mehr Aufgaben zugewiesen. Mit seiner Größe galt er in den Zweikämpfen als wichtiger Arbeiter, um Kapitän Brian Lebler Räume in den gefährlichen Zonen zu schaffen. Mit 14 Toren und 16 Vorlagen reihte sich der unermüdliche Zwei-Wege-Center bei den Stahlstädtern ein. Durch eine Option hat sich sein Vertrag während der Saison bereits automatisch verlängert und Collins wird auch im kommenden Jahr für die Linzer auf das Eis gehen.




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