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Pfaffenhofen/Buchloe. (chs) Der ESV Buchloe hat am Freitagabend beim Gastspiel in Pfaffenhofen die bisher höchste Niederlage der Saison einstecken müssen. So deutlich wie es... Dezimierte Piraten bleiben in Pfaffenhofen glücklos

Pfaffenhofen/Buchloe. (chs) Der ESV Buchloe hat am Freitagabend beim Gastspiel in Pfaffenhofen die bisher höchste Niederlage der Saison einstecken müssen.

So deutlich wie es das Endergebnis von 1:7 (1:1, 0:4, 0:2) vermuten lässt war das erste Spiel nach der Corona-Zwangspause der Buchloer aber nicht unbedingt. Den personell gebeutelten Freibeutern glückte vor dem Tor an diesem Abend schlichtweg fast gar nichts, weshalb man die Partie am Ende zwar absolut verdient, aber dennoch um das ein oder andere Tor zu hoch verlor. Schwerwiegender als die Niederlage war zudem jedoch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Kapitän David Strodel, dem im Mitteldrittel vorzeitig vom Eis musste.

Schon vor dem Spiel stellte die personelle Situation ESV-Trainer Christopher Lerchner vor einige Herausforderungen. Denn nach der gut eineinhalbwöchigen Corona-Pause konnte die Buchloer nur mit vier gelernten Verteidigern im mit dreizehn Feldspielern arg dezimierten Kader auflaufen. Verzichten mussten die Piraten zudem auch auf ihre etatmäßige Nummer 1 im Tor Johannes Wiedemann, wodurch Alexander Reichelmeir zu seinem ersten Einsatz von Beginn an kam und Nachwuchs-Goalie Dominik Held erstmals als Backup mit an Bord war. Doch der Start verlief für die Rot-Weißen noch recht verheißungsvoll, als Michal Petrak nach gut drei Minuten gingen die Buchloer schließlich in Front. Nachdem Alexander Krafczyk sich gut durchgesetzt hatte, aber noch an Torwart Nicola Henseleit gescheitert war, besorgte Michal Petrak im Nachschuss das 1:0 (4.). Die Gastgeber glichen die frühe Führung aber nur vier Minuten später durch Jakub Felsöci wieder aus. Anschließend hatten beide Teams im Startabschnitt ihre Momente vor den jeweiligen Toren, doch beide Schlussleute ließen zunächst keine weiteren Treffer zu, weshalb es mit dem gerechten Remis in die Pause ging.

Das Mitteldrittel startete dann gleich vom Bully weg wie die Feuerwehr. Während Alexander Krafczyk schon 16 Sekunden nach Wiederbeginn aus halbrechter Position die erste große Möglichkeit liegen ließ, machten es die Icehogs im direkten Gegenzug besser. Einen Alleingang netzte Nick Endreß zum 1:2 ein (21.). Doch die Piraten blieben auch nach diesem Rückschlag am Drücker. Problem war nur, dass man aus den zahlreich vorhandenen Einschussmöglichkeiten kein zählbares Kapital schlagen konnte. Entweder blieb man zu ungenau oder fand in Henseleit den Meister. Der Keeper parierte bis zur Drittelmitte gleich mehrfach überragend und verhinderte so immer wieder den Ausgleich. Und während auf der einen Seite die Scheibe einfach nicht ins Tor gehen wollte, fielen die Treffer auf der anderen Seite dann fast wie von selbst. Binnen drei Minuten schraubten die Pfaffenhofener durch Tore von Robert Gebhart (32.), Michael Pfab (35.) und Jakub Felsöci (35.) den Spielstand auf 5:1 in die Höhe – was bei dem kleinen ESV-Kader fast schon einer Vorentscheidung gleichkam. Zu allem Überfluss schied dann auch noch Kapitän David Strodel verletzt aus, womit die Gennachstädter fortan nur noch zu Zwölft und mit drei etatmäßigen Verteidigern agieren konnten. Maximilian Schorer rückte somit für den Rest des Spieles zu seinem Bruder Andreas in die Defensive.

Doch auch die beiden konnten im Schlussdrittel nicht verhindern, dass die Icehogs durch Daniel Hanlon (44.) und Robert Gebhart (57.) noch zum 1:6 bzw. 1:7 trafen. Und da den Buchloer im letzten Drittel auch spürbar die nötige Kraft zu einer möglichen Aufholjagd fehlte und das Pech vor dem gegnerischen Tor weiter förmlich am Schläger klebte, blieb es am Ende bei der deutlichen Niederlage.

Diese ist zumindest nur von geringer Bedeutung, da die Buchloer schon vor der Partie ihren Platz unter den ersten Acht sicher hatten. Für das letzte Hauptrundenspiel am Sonntag zu Hause gegen Königsbrunn (18 Uhr) heißt es nun die Kräfte wieder zu bündeln, um dort ein besseres Ergebnis zu erzielen, wie es bei der Rückkehr nach der coronabedingten Spiel- und Trainingspause am Freitag in Pfaffenhofen der Fall war.

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