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Ulm. (PM Devils) In einem hitzigen und körperbetonten Spiel erkämpften sich die Devils die Heimpunkte gegen den ERSC Amberg vor rund 360 Zuschauern. Doch... Devils Ulm ringen zu Hause die Wild Lions nieder

Ulm – Amberg – © Willpics4U

Ulm. (PM Devils) In einem hitzigen und körperbetonten Spiel erkämpften sich die Devils die Heimpunkte gegen den ERSC Amberg vor rund 360 Zuschauern.

Doch bis die Punkte eingefahren waren, hatten man gegen den aktuell Siebt-Platzierten Mit-Bayernliga-Aufsteiger der vergangenen Saison die erwartet harte Schlacht zu schlagen:
die Gäste, im ersten Drittel besser im Spiel und taktisch gut eingestellt, machten es den Devils schwer Ihr Spiel auf zu ziehen.

Trotzdem gelang den Gastgebern durch Dörner, der mit einem Traumpass Podesvas bedient wurde, in der 19. Min das erste Tor – welches Amberg sofort auszugleichen wusste. Mit einem eher glücklichen 1:1 aus Devils-Sicht ging es in die Pause.

Die Ansage des Ulmer Trainerteams aus der Drittelpause schien gefruchtet zu haben: so trat die Mannschaft taktisch klüger und eiskalt vor dem Tor auf: Stempfel versenkte zum 2:1 und 7 Minuten später gelang Podesva das dritte Tor der Devils.
Doch Amberg zeigte sich absolut unbeeindruckt, traf noch in der gleichen Minute und hielt das Spiel mit 3:2 eng. Wiederum schaffte es Ulm mit Wirz 4 Minuten später erneut die Führung aus zu bauen und bewahrte einen kühlen Kopf.

Ab Spielmitte bestimmten diverse Strafzeiten der an Erfahrung jungen Linesperson den Spielverlauf. Nachdem zunächst die DEVILS eine Unterzahl zu überstehen hatten, und Bätge im Tor der Wild Lions hervorragende Chancen zu vereiteln wusste, erwischte Amberg eine doppelte Strafzeit, die Folgen haben sollte.

Denn das Schlussdrittel wurde durch Syneks Treffer nach nur 12 Sekunden perfekt eingeläutet! Amberg versuchte nun durch Konter und über sehr körperliches Spiel zu punkten.
So konnte Marco Pronath in der 45 Minute Güssbacher überwinden – und die Gäste witterten mit dem 5-3 eine erneute Chance das Spiel zu drehen.

Doch es sollten keine Tore, dafür noch Fäuste fliegen – nachdem sich die Stimmung nach einem knappen Save des Ulmer Goalies bei den Gästen weiter aufheizte und auf beiden Seiten übertriebene Härte geahndet wurde, entwickelte sich nach einem Zusammenprall mit Tanner Campbell und anschließender Rudelbildung ein ausgedehnter Faustkampf zwischen Maag und Ihm, wodurch beide verfrüht zum duschen geschickt wurden…
Am Sieg der Ulmer änderte die chaotische Schlussphase nichts mehr:
es stehen hart erarbeitete 3 Punkte mehr auf der Haben-Seite der Devils, die sich nun am spielfreien Sonntag verdient regenerieren können.

Die kommende Woche warten auf die Neu-Ulmer gleich zwei dicke Brocken: sowohl Freitagabend 20 Uhr als auch Sonntag 18 Uhr heißt es wieder Face-Off in der Neu-Ulmer Eissporthalle am Donaubad.
Zu Gast werden die hoch gehandelten Teams der Peissenberg Miners und der EA Schongau sein.
Am Freitag, den 18.11.22, ist zudem „Ladies Night“ – neben einer Prosecco-Begrüßung erhalten alle Damen freien Eintritt!


ERSC verliert beim Tabellen-Vize in Ulm

Amberg. (PM; ERSC) Der ERSC Amberg hat sein Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Devils Ulm/Neu-Ulm mit 5:3 (1:1,3:1,1:1) verloren, am Ende verdient.

Es wäre für die Salinger-Truppe durchaus mehr zu erreichen gewesen, aber ein schwächerer Mittelabschnitt mit einigen unglücklichen Gegentreffern und insgesamt zu vielen Strafzeiten verhinderte das. Unter anderem setzte es Spieldauerstrafen für Shawn Campbell und später Tanner Campbell.

Im Anfangsdrittel gerieten die Löwen schon nach zwei Minuten in Unterzahl, verteidigten die Phase aber problemlos. Die erste große Möglichkeit im Spiel hatte dann der ERSC durch eine Doppelchance für Felix Köbele und Tanner Campbell, die an Devils-Goalie Max Güßbacher scheiterten. In der Folge konnten sich die Löwen etwas im Abwehrdrittel der Gastgeber festsetzen, aber es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Danach gestaltete die Partie sich ausgeglichen, mit einigen Torszenen auf beiden Seiten, die Torhüter machten aber einen sicheren Eindruck. In der Schlussphase des Abschnitts wurde es dann ereignisreicher. Zunächst ging Ulm 100 Sekunden vor dem Ende durch Marius Dörner – der einen Pass unhaltbar für Timon Bätge abfälschte – mit 1:0 in Führung. Amberg konnte aber 15 Sekunden vor der Pause durch Marc Roth ausgleichen, dessen Schuss Güßbacher durch die Schoner rutschte. Bis dahin ein gerechtes Resultat.

Im Mittelabschnitt konnte der ERSC die Leistung nicht bestätigen. Das lag wohl auch daran, dass man nach 38 Sekunden bereits wieder in Rückstand geriet. Bei einem an sich harmlosen Schuss von Benedikt Stempfel war Bätge die Sicht verdeckt. Aber es ging weiter mit den „billigen“ Gegentoren. Als Amberg gerade eine Unterzahl überstanden hatte, fand der Puck nach einem Schuss von Martin Podesva über einen Amberger Schlittschuh den Weg ins Tor zum 3:1. Zwar konnte Kevin Schmitt noch in der gleichen Minute nach Vorlage von Felix Köbele zum 3:2 verkürzen, aber in der Schlussphase kam es nochmals schlimm für die Löwen. Erst erhöhte Michael Wirz im Nachschuss auf 4:2, dann kassierten Köbele und Shawn Campbell noch weitere Strafen, für den Deutsch-Kanadier sogar eine 5-minütige. So ging es in doppelter Unterzahl ins Schlussdrittel und dort dauerte es nur 12 Sekunden, bis Dominik Synek das 5:2 machte. Amberg antwortete in der gleichen Minute durch Köbele, sogar in Unterzahl. Die Unparteiischen bewerteten die Situation allerdings anders – und in diesem Fall gab es leider keinen „Videoassistenten“. Zum 5:3 kam der ERSC aber trotzdem durch Marco Pronath. Das war dann allerdings auch der Endstand, trotz turbulenter Schlussphase, in der es dann eine Strafzeitenflut gab.

Devils Ulm/Neu-Ulm – ERSC Amberg 5:3 (1:1,3:1,1:1)
Tore: 1:0 (19.) Dörner (Podesva), 1:1 (20.) Roth (Mennear,Köbele), 2:1 (21.) Stempfel, 3:1 (29.) Podesva, 3:2 (29.) Schmitt (Köbele,S.Campbell), 4:2 (33.) Wirz, 5:2 (41.) Synek (5-3), 5:3 (45.) Pronath (Köbele,T.Campbell).
Zuschauer: 450
Strafen: Ulm 16 Minuten + 5 + Spieldauer (Maag), Amberg 16 + 10 (Söllner) + je 5 + Spd. (S.Campbell, T.Campbell)

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