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München/Dresden. (PM)  Geglückte Revanche gegen den Rekord-Weltmeister: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die zweite Begegnung gegen Russland in der Dresdener EnergieVerbund Arena knapp mit 2:1...
Goalie Niklas Treutle wehrt einen Schuss ab - © by Eishockey-Magazin (RK)

Goalie Niklas Treutle wehrt einen Schuss ab – © by Eishockey-Magazin (RK)

München/Dresden. (PM)  Geglückte Revanche gegen den Rekord-Weltmeister: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die zweite Begegnung gegen Russland in der Dresdener EnergieVerbund Arena knapp mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) für sich entschieden. Tags zuvor hatte es in Chemnitz erst im Penaltyschießen ein 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) gegeben.

Im Vergleich zum ersten Duell hatte Bundestrainer Pat Cortina das deutsche Team auf zwei Positionen verändert. Für Hamburgs Stürmer Thomas Oppenheimer rückte Alexander Oblinger (ERC Ingolstadt) ins Team, auf der Torwartposition kam Niklas Treutle für Felix Brückmann (Adler Mannheim) zum Einsatz.

Der für die Hamburg Freezers in der DEL spielende Schlussmann bekam gleich zu Beginn ordentlich zu tun. Denn die Russen starteten furios. Zwar wurde Treutle ein uns andere Mal auf die Probe gestellt, doch der Freezer blieb kalt und liess sich nicht überraschen. Auf Seiten des deutschen Teams scheiterten Marcel Müller (MODO Hockey/Schweden) per Handgelenkschuss sowie Bernhard Ebner (Düsseldorfer EG) im ersten Durchgang per Schlagschuss.

Nach dem ersten Wechsel gingen die Gastgeber engagierter zu Werke. Die „Sbornaja“ schwächte sich zudem durch Undiszipliniertheiten selbst, so dass die Cortina-Truppe besonders im Powerplay zu einigen guten Möglichkeiten durch Frank Mauer (Adler Mannheim), Marcel Müller und Sinan Akdag (Krefeld Pinguine) kam.

Akdag war es auch, der die deutschen Farben zur Hälfte des Spiels – ebenfalls in Überzahl – in Führung brachte. Garrett Festerling (Hamburg Freezers) hatte den aufgerückten Verteidiger sehenswert in Szene gesetzt, so dass Akdag den präzisen Pass nur noch flach in die Maschen lenken musste. Martin Buchwieser (EHC Red Bull München) sowie der erneut sehr agile Müller hätten das Resultat noch weiter nach oben schrauben können, hatten aber Pech im Abschluss.

Im Schlussabschnitt drängten die Russen mit Macht und wütenden Attacken auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder an Treutle im deutschen Gehäuse. Zwar wurde der Sturmlauf der Gäste fünf Minuten vor Ende mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt, doch sorgte Matthias Plachta (Adler Mannheim) kurz darauf mit einer sehenswerten Einzelaktion für die 2:1-Entscheidung und den achten deutschen Sieg im 102. Vergleich mit den Russen.

Pat Cortina (Bundestrainer): „Wir haben zwei gute Spiele absolviert. Im ersten Drittel haben wir heute nicht so gut gekämpft und sind nicht so viel gelaufen. Aber wir haben wenige Gegentore bekommen, das ist im internationalen Eishockey wichtig. Es ist nicht so einfach zwei Spiele aufeinander ohne Ruhepause zu bestreiten. Ich gratuliere den Jungs.“

Torsten Ankert (Kölner Haie): „Es war wie gestern ein sehr enges Spiel. Beide Mannschaften haben wenige Chancen zugelassen. Endlich haben wir mal ein Überzahl-Spiel von uns auch in Tore ummünzen können.“

Gerrit Fauser (Hannover Scorpions): „Wir haben heute toll gekämpft. Das war auch nötig, denn im Vergleich zum ersten Spiel haben die Russen noch eine Schippe drauf gepackt. Gegen einen starken Gegner mussten wir uns die Torchancen regelrecht erzwingen.“

Sören Sturm (EHC Red Bull München): „Der Sieg heute kam durch eine starke Teamleistung zustande. Wir haben uns auch durch den Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen lassen und haben vor allem auch in Unterzahl gut gearbeitet.“

Frank Mauer (Adler Mannheim): „Die Russen waren im Vergleich zum ersten Spiel deutlich aggressiver, aber wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen. Manchmal hat die richtige Abstimmung noch gefehlt. Dennoch haben uns diese Partien als Mannschaft sehr viel gebracht.“

Marcel Müller (MODO Hockey/Schweden): „Wir haben uns und das deutsche Eishockey in beiden Partien sehr gut präsentiert. Gehapert hat es noch etwas an der Chancenverwertung. Dafür standen wir in der Defensive meist richtig gut.“

Deutschland: Treutle (Brückmann) – Reul, Reiss; Hager, Schütz, Mauer – Ankert, Akdag; Driendl, Buchwieser, Müller – Ebner, Kohl; Plachta, Fauser, Oblinger – Bittner, Sturm; Festerling, Hinterstocker, Wolf

Tore:

31:29 1:0 PP1 GER 82 Sinan Akdag (81 Torsten Ankert, 54 Garrett Festerling),

55:20 1:1 PP1 RUS 38 Ilya Zubov (8 Yevgeni Timkin),

56:57 2:1 EQ GER 22 Matthias Plachta (27 Bernhard Ebner, 34 Benedikt Kohl)

Strafminuten:

Deutschland 14

Russland 18

Zuschauer: 3.150

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