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Ostrava. (PM MagentaSport / PM DEB) Aus der WM-Traum! Deutschland verliert das Viertelfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft mit 1:3 gegen die Schweiz. Die DEB-Auswahl erkämpft sich... Deutsches WM-Aus gegen die Schweiz nach schwachem Start: „Spiele,  die man gerne zurück hätte,  sind besonders ärgerlich!“

Frederik Tiffels von Team Deutschland und Christian Marti von Team Schweiz – © Moritz Eden / City-Press

Ostrava. (PM MagentaSport / PM DEB) Aus der WM-Traum! Deutschland verliert das Viertelfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft mit 1:3 gegen die Schweiz.

Die DEB-Auswahl erkämpft sich ein enges Spiel, obwohl die Schweizer deutlich besser in das Spiel starten, für Yasin Ehliz der Knackpunkt: „Die ersten 20 Minuten waren unser Problem. Wir waren zu langsam, die waren immer einen Schritt schneller, haben die Battles gewonnen.“ „Verschlafener Auftakt“ – deshalb ist Kapitän Moritz Müller besonders enttäuscht: „Spiele, die man gerne zurückhätte, sind besonders ärgerlich. Wenn man von Anfang an hier ein super Spiel macht und dann verliert, ist es leichter zu verdauen, als mit Bedauern zurückzublicken.“ Bundestrainer Harry Kreis versucht ein tröstliches Fazit: „Insgesamt bin ich mit der Mannschaft sehr zufrieden.“ Die Ziele waren nach der Vize-Weltmeisterschaft im letzten Jahr aber diesmal hoch: „Wir haben zwar das minimale Ziel erreicht, aber auch wir wollten mehr.“ Die Turnierleistung ist aber aus Sicht von Nico Sturm ein gutes Signal in der Eishockeywelt: „Wir haben uns wieder von einer sehr, sehr guten Seite hier präsentiert. Nicht nur heute, sondern das ganze Turnier lang. Wir haben uns viel Respekt wieder erarbeitet.“

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips vom WM-Viertelfinale Schweiz gegen Deutschland übersendet durch MagentaSport.

Die 87. IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Tschechien gibt’s noch bis 26. Mai live bei MagentaSport. Am Samstag überträgt MagentaSport ab 14 Uhr beide Halbfinals und am Sonntag das Spiel um Platz 3 sowie das Finale der Eishockey-Weltmeisterschaft ab 20 Uhr.

Spieler von Team Schweiz feiern das Tor zum 2:0 – © Moritz Eden / City-Press


Deutschland – Schweiz 1:3

Die Schweiz dominierte die ersten 20 Minuten im Viertelfinale gegen Deutschland, führt mit 2:0, doch die DEB-Auswahl kämpfte sich im 2. Drittel zurück ins Spiel. Im letzten Abschnitt ließen die Deutschen kaum Chancen der Eidgenossen zu. Das Spiel bleibt bis in die Schlussphase eng, ehe die Schweizer die Partie mit einem Empty-Net-Tor entscheiden.

Harold Kreis, Bundestrainer: „Was diese Mannschaft auszeichnet, und deswegen ist es auch so enttäuschend. Die gehen raus ins 2. Drittel und versuchen mit aller Mühe, das Spiel zu drehen. Sie haben dann für mich das Spiel der Schweizer doch sehr eingeengt, wo wir mehr Spielanteile hatten.“
Auf dieses Team ist er stolz: „Das zeichnet die Mannschaft aus, schon das ganze Turnier. Wenn es nicht so gelaufen ist, auch gegen die Franzosen, die Mannschaft kämpft sich zurück. Wir haben uns in diesem Spiel zurückgekämpft, es hat aber einfach nicht gereicht gegen eine Schweizer Mannschaft, die schon 2 Tore im 1. Drittel geschossen hat.“
Deswegen ist sein Turnierfazit auch: „Die Mannschaft hat alles rausgeholt. Das ist wichtig, wenn man sagt, wir haben das rausgeholt, was in uns steckt. Wir haben heute eine Mannschaft im Viertelfinale gehabt, gleicher Gegner, anderer Ausgang, die es vielleicht besser verstanden hat, über 60 Minuten ihre Chance zu nutzen als wir. Aber insgesamt bin ich mit der Mannschaft sehr zufrieden. Ich bin mit dem Einsatz sehr zufrieden. Mit dem Ergebnis ist keiner zufrieden, aber wir sprechen immer von Prozess. Also da ist keine Kritik an dem Prozess.“
Auch wenn er sich mehr gewünscht hätte: „Wir haben zwar das minimale Ziel erreicht, aber auch wir wollten mehr.“
Trotzdem antwortete er auf die Frage, ob Deutschland weiterhin eine Top-8-Nation ist, selbstbewusst mit: „Absolut.“





DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Natürlich überwiegt aktuell die Enttäuschung über das Ausscheiden im WM-Viertelfinale. Wir haben uns wieder zurückgekämpft, aber es hat heute dann nicht mehr ganz gereicht, das Spiel noch für uns zu entscheiden. Dennoch sind wir sehr stolz auf die gesamte Mannschaft, den Coaching-Staff und auch das ganze Team drumherum. Für die hervorragende Arbeit möchte ich auch im Namen der Verbandsführung ein großes Dankeschön aussprechen. Es war insgesamt wieder eine gute Turnierleistung, die die Mannschaft in diesem Jahr gezeigt hat.“

Moritz Müller, Kapitän Deutschland: „Spiele, die man gerne zurückhätte, sind besonders ärgerlich. Wenn man von Anfang an hier ein super Spiel macht und dann verliert, ist es leichter zu verdauen, als mit Bedauern zurückzublicken. Die Chancen kommen nur einmal, aber jetzt ist es ebenso. Wir hatten nicht den Start, den wir haben, wollten und die Schweiz ist ein Stück weit gebaut, um eine Mannschaft wie uns bei einer WM zu schlagen.“
Nach dem Spiel sitzt die Enttäuschung bei ihm tief: „Einmal jetzt nach dem Spiel die Enttäuschung, weil wenn man im Viertelfinale ist, hat man letztes Jahr gesehen, wo die Reise noch hingehen kann. Dementsprechend schade und ein Stück weit eine vertane Gelegenheit, wenn man da ist. Auf der anderen Seite haben wir auch vor dem Turnier und während dem Turnier immer wieder betont, wie schwer es überhaupt ist, ins Viertelfinale zu kommen. Das ist nicht gegeben. Hier kommen viele Mannschaften hin, die nichts anderes vorhaben, als uns zu schlagen für einen dieser Viertelfinalplätze. Das musst du erst mal schaffen. Deswegen auf der einen Seite gut, dass wir das gemacht haben, aber jetzt ist erst mal die Enttäuschung groß, dass wenn man da war, dass man nicht weitergegangen ist.“

Nico Sturm, Stürmer Deutschland: „Es wäre wieder möglich gewesen heute. Ich glaube, dass wir im 2. und im 3. Drittel mehr fürs Spiel gemacht haben als die Schweizer. Aber wir haben leider vor allem die ersten 10 Minuten ein bisschen verschlafen, hatten ein bisschen zu viel Respekt, waren ein bisschen zu spät im Zweikampf, waren ein bisschen zu langsam. Wir haben dementsprechend auch viele Strafen genommen in der 1. Hälfte des Spiels gerade. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir gemerkt haben, wir können mit denen nicht nur mitspielen, sondern wir können, wenn wir unser Spiel durchziehen, mehr fürs Spiel machen.“ Sein Turnierfazit ist trotzdem sehr positiv: „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Wir haben uns wieder von einer sehr, sehr guten Seite hier präsentiert. Nicht nur heute, sondern das ganze Turnier lang. Wir haben uns viel Respekt wieder erarbeitet.“

J.J. Peterka, Stürmer Deutschland: „Ich glaube, dass wir vor allem Ende des 2. Drittels und im 3. Drittel sehr viel Momentum hatten, wo wir uns auch wirklich gut festspielen konnten in der Zone, immer wieder Schüsse kreieren konnten mit Nachschüssen, aber wir das Ding am Ende nicht rein machen konnten.“
Aus seiner Sicht hat die Schweiz das hervorragend verteidigt: „Sie standen einfach, muss man ihnen auch ein Kompliment aussprechen, sehr, sehr gut strukturiert. Sie haben die Linien sehr, sehr gut verteidigt, haben gut zugemacht. Deswegen war es einfach, für uns, vor allem am Anfang sehr, sehr schwer ins Drittel reinzukommen und wenn wir drinnen waren, Plays zu machen.“

Yasin Ehliz, Stürmer Deutschland: „Die ersten 20 Minuten waren unser Problem. Wir waren zu langsam, die waren immer einen Schritt schneller, haben die Battles gewonnen. Es war kein gutes 1. Drittel von uns. Danach sind wir besser aus der Kabine gekommen, aber es hat am Ende leider nicht gereicht.“ Das Turnier sieht er trotzdem sehr positiv: „Bis auf die 2 Spiele gegen Schweden und die USA haben wir ein überragendes Turnier gespielt. Sehr viele Tore geschossen. Ich glaube, so viele Tore haben wir noch nie in einem Turnier geschossen. Das können wir auf jeden Fall mitnehmen. Und wie wir nach diesen 2 schlechten Spielen von uns aus der Kabine rausgekommen sind und 4 ordentliche Spiele abgeliefert haben, war gut zu sehen.“

Michael Fora von Team Schweiz und Maximilian Kastner – © Moritz Eden / City-Press


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Samstag, 25. Mai: 2x Halbfinale (ab 14.00 Uhr/18.00 Uhr)
Sonntag, 26. Mai: Spiel um Platz 3 (ab 15 Uhr), Finale (ab 20 Uhr)

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