Landshut. (MR) Im richtungsweisenden Spiel traf die Deutsche Frauen Eishockey Nationalmannschaft heute in ihrem zweiten Spiel auf die bisher ungeschlagenen Slovakinnen. Ein Sieg war für die Titelverteidigerinnen daher Pflicht, wollten sie auch dieses Jahr den Cup holen. Am Ende gab es einen hart umkämpften 3:2 Sieg.
Die Frauen spielten heute in rot und gaben Gas, wie aber auch die in weiß gekleideten Slovakinnen. Das erste Powerplay konnte das Team von Jeff MacLeod ausnutzen (Emily Nix, 6.). Doch wenig später hatte Nikola Rumanova den Ausgleich erzielt (7.). Deutschland musste sich gleich zwei Male in Unterzahl erwehren, und Lisa Hemmerle im Tor, die heute das Vertrauen vom Bundestrainer bekommen hatte, konnte manch guten Safe auspacken. In eigener Unterzahl und der letzten Minute vor der Pause war sie allerdings doch machtlos bei guter Seitenverlagerung und Schuss vom langen Pfosten (20.). Im zweiten Abschnitt bot sich das gleiche Bild, es ging bemüht hin und her, und beide Seiten hatten ein paar gute Ideen, die aber lange Zeit nicht in weitere Tore mündeten. In Überzahl brachten Franziska Feldmeier, Daria Gleissner oder auch Emily Nix ihre Versuche nicht unter, und nach Beendigung der Strafzeit bekam die Slovakin direkt den Puck und tauchte vor der guten Hemmerle auf, die mit dem Schoner parierte. In der 33. Spielminute war es aber doch soweit, und Tabea Botthof konnte – auf der blauen Linie verschiebend und verzögernd – den 2:2 Ausgleich erzielen. Da war wieder großer Jubel in der mit 1825 Zuschauern gefüllten Halle.
Ruppiges, nickeliges Spiel
Das Spiel wurde zunehmend ruppiger und härter, hart in den Bandenzweikämpfen und erst recht, wenn es um das Tor herum zu Rudelbildung kam. So fuhren mehrere Male gleich beide Kontrahentinnen zur Strafbank. Beide Teams drückten auf den nächsten, wahrscheinlich entscheidenden Treffer, mit etwas mehr Spielanteilen für Team Germany. Doch wer auch immer, von wo auch immer sich versuchte, im dritten Abschnitt wollte kein Treffer mehr fallen. Und für die Deutschen Frauen muss man hier sagen, dass sie am Ende noch in Unterzahl spielten und sich dort in die Verlängerung verteidigt haben. Und in dieser traf dann Nicola Hadraschek mit einem satten Schuss zwischen Arm und Körper, vor allem aber an der Torsteherin vorbei in die Maschen. Zweiter Sieg für die Deutschen Frauen! Und jetzt haben sie es im letzten Spiel (gegen Ungarn) selbst in der Hand, den Titel zu verteidigen.
Celina Haider zum Spiel
Für das DEB-Team spielten:
70 Lisa Hemmerle – 8 Ronja Hark, 20 Daria Gleissner – 11 Nicola Hadraschek Eisenschmid, 17 Emily Nix, 25 Laura Kluge; 14 Carina Strobel, 46 Hanna Weichenhain – 7 Franziska Feldmeier, 9 Svenja Voigt, 34 Celina Haider; 5 Charlott Schaffrath, 21 Tabea Potthof – 10 Katharina Häckelsmiller, 41 Mathilda Heine, 71 Anne Bartsch; 26 Tara Schmitz, 44 Hanna Hoppe – 24 Lucia Schmitz, 39 Aileena Dopheide, 79 Anna Rose
Die Tore erzielten:
1:0 (05:44) Emily Nix (Nicola Hadrachek, Laura Kluge) PP1
1:1 (06:01) Nikola Rumanova (Bianka Kostkova, Lucia Matejkova)
1:2 (19:35) Simone Bednarik (Barbora Kapicakova, Janka Hlinkova) PP1
2:2 (32:33) Tabea Botthof (Aileena Dopheide, Anne Bartsch)
3:2 (62:26) Nicola Hadraschek (Emily Nix, Carina Strobel)
Schiedsrichter: Vanessa Anselm (GER), Reica Staiger (SUI) – Leonie Ernst (GER) Tiina Saarikmaki (FIN)
Strafen: GER – 14 Min.; SVK – 18 Min.
Zuschauer: 1825
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