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Bonn. (PM MagentaSport) Bremerhavens Pinguins marschieren unbeirrt gen Titel: 4:1 in der Halbfinal-Serie gegen den bisherigen Meister München! In Spiel 5 feiern die Penguins... Deutsche Frauen makellos und abgeklärt ins WM-Viertelfinale, Bremerhaven dominiert den Ex-Meister: „Jetzt holen wir uns den Titel“

Die Spieler der Fischtown Pinguins feiern den Einzug ins Finale – © City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Bremerhavens Pinguins marschieren unbeirrt gen Titel: 4:1 in der Halbfinal-Serie gegen den bisherigen Meister München!

In Spiel 5 feiern die Penguins einen verdienten 3:0-Sieg. Damit ist der Einzug am 17. April in die Final-Serie perfekt. „Wir verdienen es. Wir haben eine tolle Serie gespielt, haben unser Spiel durchgezogen. Wenn man mal von Spiel 3 absieht, hat jeder alles gegeben und wir haben uns dadurch in die Position gebracht, wo wir hinwollen und die wir verdienen. Jetzt wollen wir uns den Titel holen“, feiert Bremerhavens Torschütze zum 1:0, Jan Urbas. Für den amtierenden Meister ist die Saison zu Ende. EHC-Boss Christian Winkler will bei der Aufarbeitung zuerst bei sich beginnen, gibt eine klare Tendenz zu einem Verbleib von Trainer Toni Söderholm. „Das ist der Plan mit 100prozentiger Sicherheit. Es war auch vieles gut. Man muss auch mal jemanden ein bisschen Zeit geben, etwas zu entwickeln.“ Bremerhaven wartet nun auf seinen Finalgegner aus dem Duell Eisbären Berlin und den Straubing Tigers (Mittwoch live ab 19.15 Uhr), bei dem die Hauptstädter ebenfalls in Spiel 5 das Final-Ticket lösen können.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der Frauen-WM den 4. Sieg im 4. Spiel der Gruppenphase geholt und damit die volle Punkteausbeute in der Gruppe B erreicht. Zum Abschluss besiegt die DEB-Auswahl China mit 3:0. Damit wurde das Viertelfinale am Donnerstag makellos erreicht, der Gegner heißt Tschechien: „Wir wurden von Spiel zu Spiel besser. Jeden Tag haben wir gesehen, wie das Team zusammenwächst und Selbstvertrauen bekommt. Jetzt hoffen wir, dass das Ergebnis bedeutet, dass wir bereit fürs Viertelfinale sind“, bilanziert Bundestrainer Jeff MacLeoad.

Nachfolgend die Stimmen vom DEL-Halbfinale 5 zwischen Bremerhaven gegen München plus 4. WM-Spiel der deutschen Frauen gegen China übersendet durch MagentaSport.

In der Halbfinal-Serie trifft Berlin am Mittwoch in Spiel 5 gegen Straubing an – live ab 19.15 Uhr. Die Viertelfinals der Frauen starten am Donnerstag gegen Tschechien. Um 17 Uhr bereitet sich der Vize-Weltmeister bei den Männern, Deutschland, ab 17 Uhr mit dem Test in Tschechien vor. Live und kostenlos ab 17 Uhr bei MagentaSport.

General Manager Alfred Prey von den Fischtown Pinguins und Managing Director Sports Christian Winkler von Red Bull – © City-Press



Stimmen vom DEL-Halbfinale: Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 3:0 (Endstand Serie: 4:1)

München weiter mit Söderholm? „Mit hundertprozenziger Sicherheit“

Christian Winkler, Managing Director EHC Red Bull München, zeigt sich als fairer Verlierer und spricht ein großes Lob für Bremerhaven aus: „Ich gratuliere zum Einzug ins Finale. Was hier alles kontinuierlich aufgebaut worden ist über die Jahre ist sensationell. Allen voran Alfred Prey. Bremerhaven hatte immer wieder den Momentumschwung auf seiner Seite. Wir haben in Spiel 3 ein perfektes Spiel gezeigt. Das hätten wir öfter gebraucht und deswegen steht Bremerhaven verdient im Finale.“
Bei der Frage nach den Gründen für das Ausscheiden zeigt er sich selbstkritisch: „Ich fange erstmal bei mir an. Ich muss jetzt erstmal in den Spiegel schauen, was man richtig und falsch gemacht hat und einen Energiecheck machen. Wir haben eine überragende Serie gegen Wolfsburg gespielt, die uns schon einen Schub gegeben hat. Wir haben eine Kabine, die weiß wie man Titel holt, aber Bremerhaven hatte immer die richtige Antwort.“
Ob man zur kommenden Saison beim Personal an ein paar Stellschrauben drehen wird, lässt er vorerst offen. „Wir werden eine Analyse machen und in der kommenden Saison wieder voll angreifen. Wir hatten Aufs und Abs, keine Frage. Wir haben uns meiner Meinung nach ab Januar stabilisiert und waren schon in der Lage den nächsten Schritt zu machen. Ich fange erstmal bei mir selbst an bevor ich über andere rede und Parolen raus gebe. Wir werden uns zusammensetzen, alles analysieren und mit Sicherheit die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Toni hat ein sehr gutes erstes Jahr geliefert. Es war nicht einfach die Schuhe von Don anzuziehen.“
Demnach ist der aktuelle Stand, auch in der kommenden Saison gemeinsam mit Toni Söderholm zu agieren? „Das ist der Plan mit hundertprozentiger Sicherheit. Es war auch vieles gut. Man muss auch mal jemanden ein bisschen Zeit geben etwas zu entwickeln.“
Maximilian Kastner, EHC Red Bull München: “ Wir haben keinen Weg gefunden durchzukommen und können uns deswegen an der Nase anschreiben, dass wir kein Tor geschossen haben. Zum Teil haben wir gut gespielt, aber schön spielen hilft nicht, wenn die Effizienz nicht da ist.“
Probleme, die sich durch die ganze Saison gezogen haben. „Wir haben uns schwer getan die Konstanz zu finden. Wir haben nie wirklich eine Siegesserie aufbauen können.

Ziga Jeglic von den Pinguins Bremerhaven und Benjamin Smith von Red Bull – © City-Press


Prey jubelt und bremst, Urbas beschwört: „Jetzt wollen wir uns den Titel holen.“

Alfred Prey, Teammanager Fischtown Penguins Bremerhaven, ist überwältigt nach dem Finaleinzug: „Man hat zu Saisonbeginn schon gemerkt, dass in der Mannschaft was drinsteckt und dass die Mannschaft den Willen hat etwas Besonderes zu schaffen. Je weiter die Saison fortgeschritten ist, desto mehr ist das Selbstvertrauen gewachsen. Wir haben ein super Trainerteam. Die Mannschaft war immer auf den Punkt eingestellt. Heute sehen wir das Ergebnis – wir stehen im Finale gegen Straubing oder Berlin.“ Man konnte auch endlich den Angstgegner München bezwingen. „In Bremen gibt es das Sprichwort ‚Dreimal ist Bremer Recht‘. Wir haben dreimal gegen München verloren. Wir waren jetzt einfach dran. Entscheidend waren die ersten beiden Spiele, die uns so viel Selbstvertrauen gegeben haben. Es war ein verdientes Weiterkommen.“ Anschließend warnt er vor zu viel Euphorie vor dem Finale. „Wir müssen mit beiden Beinen an Deck bleiben. Am Ende wird der Eishockey-Gott entscheiden.“ Auch was das Feiern angeht, will sich Alfred Prey eher zügeln. „Es gibt noch nichts zu feiern. Ich werde heute schon ein Bier trinken, aber mehr auch nicht.“ Der
Jan Urbas, Fischtown Penguins Bremerhaven, über die Fortsetzung des Märchens: „Wir verdienen es. Wir haben eine tolle Serie gespielt, haben unser Spiel durchgezogen. Wenn man mal von Spiel 3 absieht, hat jeder alles gegeben und wir haben uns dadurch in die Position gebracht, wo wir hinwollen und die wir verdienen. Jetzt wollen wir uns den Titel holen.“

Bundestrainer Jeff MacLeod – © Sportfoto-Sale (DR)


Frauen-WM in USA: Deutschland – China 3:0

Die deutschen Eishockey Frauen überzeugen auch im letzten Vorrundenspiel gegen China. Im 4. Spiel gibt es den 4.Sieg zu bejubeln – 3:0 in einer souveränen Art und Weise. Deutschland stand bereits vor der Partie als Gruppensieger fest und konnte sich demnach auch für die am Donnerstag startenden Viertelfinals qualifizieren. Trotzdem agiert die DEB-Auswahl konzentriert und von Beginn an hungrig auf den nächsten Erfolg. Nach 28 Sekunden gelingt Laura Kluge der Blitztreffer zum 1:0. In der Folge kontrolliert Deutschland die Partie und fährt einen ungefährdeten 3:0-Sieg ein. Den Titel des MVPs auf deutscher Seite sicherte sich Verteidigerin Carina Strobel. Bundestrainer Jeff MacLeod gab Goalie Sandra Abstreiter eine Pause und so kam Lisa Hemmerle zu ihrem ersten Einsatz in der Nationalmannschaft, den sie mit einem Shutout krönte. Die deutsche Mannschaft hat (gemeinsam mit Kanada) die wenigsten Gegentore in der Vorrunde hinnehmen müssen – 2 Gegentore in 4 Spielen. Im Viertelfinale am Donnerstag, 11. April 2024, trifft Deutschland auf den Dritten der Gruppe A. Der genaue Gegner steht nach dem Spiel zwischen Tschechien und der Schweiz heu Nacht fest.

Die DEB-Auswahl zeigt von Beginn an, dass sie auch gegen China keinen Gang zurückschalten wollen. Bereits nach 28 Sekunden trifft Laura Kluge zur 1:0-Führung. Mit dem Blitzstart gelingt der optimale Start in das abschließende Vorrundenspiel. Die deutsche Mannschaft trifft am Donnerstag, den 11. April, im Viertelfinale auf den Dritten der Gruppe A. Der Gegner steht nach dem Spiel zwischen Tschechien und der Schweiz fest. Alle deutschen WM-Spiele überträgt MagentaSport live und kostenlos.

Jeff MacLeod, Bundestrainer: „Wir hatten ein schwieriges Spiel vor uns, weil wir gegen Schweden so ein Hoch erlebt haben. Die Mädels haben sich gut fokussiert. Wir haben während des Spiels an ein paar Dingen gearbeitet und unseren Job erledigt. China hat hart gespielt.“
Deutschland schafft die perfekte Gruppenphase mit 4 Siegen aus 4 Spielen. „Wir wurden von Spiel zu Spiel besser. Jeden Tag haben wir gesehen wie das Team zusammenwächst und Selbstvertrauen bekommt. Jetzt hoffen wir, dass das Ergebnis bedeutet, dass wir bereit fürs Viertelfinale sind. Das Mindset wird das Gleiche sein, wie in den letzten Spielen.“

Daria Gleißner, Verteidigerin DEB-Team: „Wir standen defensiv sehr gut, haben wenig zugelassen. Die Chancenauswertung war mangelhaft, aber ich denke wir können mit dem 3:0 zufrieden sein und sind megahappy, dass wir 4 Siege einfahren konnten.“
Trotz des ungefährdeten Sieges sieht sie noch Verbesserungspotenzial an gewissen Stellen. „Die Einstellung, wie wir rauskommen. Vielleicht war die ein oder andere ein bisschen müde nach den harten Spielen. Dennoch bin ich zufrieden mit der Mannschaft. Ich bin stolz auf die Mädels. Die Vorrunde können wir jetzt abhaken und konzentrieren uns jetzt aufs Viertelfinale. Es geht jetzt um alles. Wir müssen alles reinschmeißen, wir wollen ins Halbfinale. Wenn wir die Kleinigkeiten richtig machen, dann haben wir auch eine gute Chance.“

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Mittwoch, 10.04.24 – Halbfinale 5
Ab 19.15 Uhr: Eisbären Berlin – Straubing Tigers (Stand Serie: 3:1)

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WM-Viertelfinale: Deutschland – Tschechien (Uhrzeit tba)

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