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Grefrath. (PM GEG) Auch nach dem Ende des Karnevals gehen beim Grefrath Phoenix die „tollen Tage“ weiter. Es ist Playoff-Zeit, im Eishockeysport gerne auch... Derby-Kracher zum Halbfinale – Grefrath Phoenix erwarten Black Tigers Moers

Trainer Joschua Schmitz – © Grefrath Phoenix Media /PR (DK)

Grefrath. (PM GEG) Auch nach dem Ende des Karnevals gehen beim Grefrath Phoenix die „tollen Tage“ weiter.

Es ist Playoff-Zeit, im Eishockeysport gerne auch als „fünfte Jahreszeit“ bezeichnet. Im Halbfinale der K.O.-Runde kommt es für die Eishockeyfans am Niederrhein nun zu einem regelrechten Kracher. Im ersten Spiel der „Best-of-3“-Serie erwartet die GEG am Freitagabend, 16.02. (20:00 Uhr) die Black Tigers vom GSC Moers. Zum Derby werden im Grefrather EisSport & EventPark viele Fans erwartet. Bei den Blau-Gelben hofft man dabei erstmals die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken.

Grefrath gegen Moers – Was hat es da in der Vergangenheit nicht schon für spannende und packende Duelle gegeben?! Wenn am Freitagabend die beiden niederrheinischen Dauer-Rivalen und „Lieblingsgegner“ aufeinander treffen, wird dies sowohl für die Akteure auf dem Eis, als auch für die Anhänger beider Mannschaften ohne Zweifel der Höhepunkt der bisherigen Eishockey-Saison sein. Dabei darf man ruhig auch die eine oder andere Superlative bemühen: Mit der GEG trifft die stärkste Verteidigung der Liga auf die Mannschaft mit dem torgefährlichsten Angriff. Die beiden bislang besten Goalies mischen hingegen nicht mehr mit. Während sich Grefraths Leon Jessler inzwischen gen Duisburg in die Oberliga verabschiedet hat, fällt die starke Moerser Torfrau Tatjana Pfeifer bis zum Saisonende verletzungsbedingt aus. Dennoch steht mit Mathis Kaiser auf Grefrather Seite, sowie Philipp Nikolic auf Seiten der Grafschafter ebenso starker Ersatz zur Verfügung.

„Die Begegnung hätte gut und gerne auch ein hübsches Finale abgegeben“, so GEG-Trainer Joschua Schmitz vor dem mit viel Spannung und Vorfreude erwarteten Spiel. Dass es nun bereits im Halbfinale zum „Showdown“ der Niederrheinischen Dauer-Rivalen kommt, tut der Spannung und Vorfreude indes keinen Abbruch.

Bereits in der Vorsaison, trafen beide Teams in den Playoffs aufeinander. Damals hatten die Black Tigers im Viertelfinale nach einer spannenden Serie mit 2:1 Siegen das bessere Ende für sich und schickten den Phoenix schließlich vorzeitig in die Sommerpause. Keine Frage, dass die Blau-Gelben diesmal Revanche nehmen und unbedingt den Spieß umdrehen möchten.

Dass man die besonders offensivstarken Raubkatzen durchaus bändigen kann, hat das Team von der Niers in dieser Saison schon zeigen können. In beiden Hauptrunden-Begegnungen siegte jeweils der Phoenix mit 6:2 und 3:1 und sicherte sich in der Endabrechnung hinter Bergkamen Platz zwei vor den drittplatzierten Moersern. Während der Phoenix im Viertelfinale den Neusser EV 1b in zwei Begegnungen mit 11:0 und 10:0 ausschalten konnte, taten sich die Black Tigers mit zwei 6:5-Erfolgen gegen die Hammer Eisbären 1b schon etwas schwerer.

Dennoch sieht Headcoach Joschua Schmitz sein Team nicht automatisch in der Favoritenrolle: „Von den beiden Hauptrunden-Siegen können wir uns in der K.O.-Runde nichts kaufen. Im Gegenteil: Sie dürften die Black Tigers zusätzlich anspornen. Die Gäste haben eine extrem starke Truppe zusammen. Da sind viele Jungs im Team, die ein gutes Hockey spielen und jedem Gegner Probleme bereiten können. Immerhin waren die Moerser das einzige Team, welches in der Hauptrunde den Runden-Sieger Bergkamen schlagen konnte. Für uns spricht hingegen die mannschaftliche Geschlossenheit und die große Ausgeglichenheit im Kader. Es wird ein heißer Tanz. Die Jungs sind absolut heiß“.

Zwei Mannschaften auf Augenhöhe, dazu das Finale als Anreiz, auf dem Eis alles zu geben… Vieles spricht also für eine packende Halbfinal-Serie. Gut möglich, dass die Fans am Ende der entscheidende Faktor sein werden.

„Wir hoffen auf richtig lautstarken Support unserer Zuschauer. Das kann schon enorm pushen und im entscheidenden Moment den Unterscheid ausmachen“, so Joschua Schmitz. Bei den Blau-Gelben hofft man dabei sogar die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken und am Freitagabend das Grefrather Eis-Oval in einen wahren Hexenkessel zu verwandeln. „Natürlich freuen wir uns auch auf viele Gästefans. Wenn Stimmung aufkommt und es knistert, machen Derbys einfach nochmal so viel Spaß. Auf der Tribüne, wie auch auf dem Eis“, so Schmitz.

Aufgrund des erwarteten Zuschauerandrangs empfiehlt es sich, rechtzeitig zur Halle zu kommen. Die Abendkasse öffnet bereits eine Stunde vor Spielbeginn gegen 19:00 Uhr. Wie bei allen Heimspielen gilt auch diesmal „Pay what you want!“ bei freier Sitzplatzwahl. Neben der Pistenbar wird erneut ein zusätzlicher Snackpoint geöffnet sein und die Fans mit Getränken und Snacks versorgen. Natürlich wird auch der Fanartikel-Stand und das obligatorische „Puckwerfen“ in der zweiten Drittelpause nicht fehlen. Bereits am Sonntagabend, 18.02. kommt es um 18:00 Uhr in der ENNI.Eiswelt Moers zu Spiel 2. sollte die Serie dann noch nicht entschieden sein, wird es am Freitag, 23.02 (20:00 Uhr) auf Grefrather Eis ein entscheidendes drittes Spiel geben.

Playoffs. Halbfinale. Derby-Stimmung. Wer möchte das schon gerne versäumen?
Die Halbfinal-Termine (Best-of-3) im Überblick:
Spiel 1 – Freitag, 16.02., 20:00 Uhr (Grefrather EisSport & EventPark)
Spiel 2 – Sonntag, 18.02., 18:00 Uhr (ENNI.Eiswelt Moers)
Im Bedarfsfall Spiel 3 – Freitag, 23.02., 20:00 Uhr (Grefrather EisSport & EventPark)





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