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Der Rückstand auf Platz 10 wird immer größer: Buchloer Chancen auf die Pre-Playoffs schwinden nach 1:4 Niederlage in Dingolfing deutlich

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Dingolfing/Buchloe. (chs) Jetzt wird es ganz schwer für die Buchloer Piraten.

Denn nach der 1:4 (0:0, 0:3, 1:1) Auswärtsniederlage am Freitag in Dingolfing und dem zeitgleichen Erfolg der Miners Peißenberg in Kempten ist der Abstand der Freibeuter auf Rang 10 inzwischen auf satte sechs Punkte angewachsen. Bei nur noch drei ausstehenden Hauptrundenspielen droht dem ESV so nun der vorzeitige Gang in die Abstiegsrunde, auch wenn rechnerisch dies noch nicht endgültig besiegelt ist. Doch die Gennachstädter haben es jetzt nicht mehr in der eigenen Hand und brauchen nach der siebten Auswärtsniederlage in Folge wohl ein kleines Wunder, wenn man im Schlussakkord doch noch irgendwie in die Pre-Playoff-Ränge rutschen möchte.

Denn auch in Dingolfing, die sich durch den Sieg weiterhin berechtigte Hoffnungen auf die direkte Playoff-Qualifikation machen dürfen, blieben die Buchloer nach den beiden Niederlagen vom vergangenen Wochenende erneut punktlos. „Wir haben nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, in dem wir eigentlich gut gestartet sind, dann im zweiten Abschnitt den Faden verloren“, meinte ESV-Trainer Dominic Weis, dessen Schützlinge sich über weite Strecken zwar kämpferisch nichts groß vorwerfen konnten, aber in den entscheidenden Momenten vorne zu harmlos blieben und sich dafür hinten gegen die offensivstarken Isarrats die Gegentore fingen.

Dabei hatte – wie sich beide Trainer einig waren – das Spiel eigentlich sehr ausgeglichen begonnen. Beide Teams suchten im Auftaktabschnitt schnell den Zug zum Tor und damit auch den Abschluss. Doch beide Torhüter, die immer wieder im Mittelpunkt standen, waren absolut auf der Hut. So ging es dann ein wenig überraschend torlos aber dennoch durchaus leistungsgerecht mit dem 0:0 in die Pause, aus der anfangs eigentlich auch wieder die Buchloer den etwas aktiveren Start erwischten. Doch das große Manko an diesem Abend blieb – neben einem schwachen Überzahlspiel – die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. „Das zieht sich schon durch die ganze Saison, dass wir aus den Chancen einfach kein Kapital schlagen können“, monierte Weis. Effektiver machten es da die Hausherren, die nach gut 25 Minuten durch Mitch Walinski in Front gingen. Und das hinterließ im Buchloer Spiel wie angeklungen dann schon ein wenig Spuren, was der EVD sofort nutzte. Ein Powerplay brachte durch einen für ESV-Schlussmann Dieter Geidl unhaltbar abgefälschten Schuss von Niklas Zeilbeck das 0:2 für die Gastgeber (35.), dem erneut Walinski nur zwei Minuten später das 0:3 folgen ließ, als der US-Amerikaner nach starkem Querpass von David Zucker nur noch den Schläger hinhalten musste (37.).

Folglich ging es für die Piraten mit dem klaren Rückstand ins letzte Drittel, in dem sich die Buchloer zwar nicht aufgaben, aber schnell durch das nächste Powerplaygegentor von Kevin Lengle den nächsten Nackenschlag kassierten (44.). „Die Dingolfinger sind offensiv brutal stark und machen dann halt auch in Überzahl ihre Tore, während wir mit unseren Situationen eher kläglich scheitern“, nannte Weis auch offen und ehrlich einen Faktor, der an diesem Abend mit ausschlaggebend war. Denn das Buchloer Überzahlspiel blieb an diesem Abend viel zu harmlos, was auch ein mögliches Comeback verhinderte. Schließlich verkürzten die Piraten durch Mateo Cabral – nach energischer Vorarbeit von Marc Krammer – nochmals per Shorthander auf 1:4 (50.) und hatten Sekunden später Pech, als Alexander Thiel bei einem Pfostenschuss den neuerlichen Anschluss um Zentimeter verpasste. Doch mehr sollte nicht mehr herausspringen, auch weil man mit einem Mann mehr auf dem Eis zu ungefährlich und Dingolfing bis zum Schluss defensiv stabil blieb und den unter dem Strich verdienten Sieg nicht mehr aus der Hand gab.


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