Düsseldorf. (EM) Er ist so ein klein wenig ein Wandler zwischen den Eishockeywelten: Sten Fischer (23) steht bei den Kölner Haien unter Vertrag, spielt aber seit einigen Wochen mit einer Förderlizenz für den Kölner Erzrivalen Düsseldorfer EG in der DEL2.
Im vergangenen Sommer wechselte der 23- jährige gebürtige Berliner zu den Haien. Trotz seiner jungen Jahre hat Sten Fischer schon einiges erlebt. Aufgewachsen ist er in der Hauptstadt und die ersten Schritte auf dem Eis hat er auch bei den Eisbären Juniors Berlin gemacht. Im zarten Alter von 14 Jahren ging es in den Süden in die Red Bull Organisation. Fischer spielte in der Salzburger Red Bull Hockey Akademie in der U16, U18 und U20. Für Deutschland trug er in der U16, U17 und U18 den Bundesadler auf der Brust.
Der EHC Red Bull München beorderte ihn in der Saison 22/23 erstmals aus der Salzburger Partnerorganisation ins Münchner DEL-Team. In insgesamt 31 DEL-Partien lief er für München auf. In den letzten beiden Spielzeiten statteten ihn die Münchner mit einer Förderlizenz für Zweitligist Kaufbeuren aus. Seine Bilanz dort: 69 Spiele, 17 Scorerpunkte.
Im Sommer sollte dann der nächste Karriereschritt in Köln in Angriff genommen werden. „Sten kennt die PENNY DEL bereits aus seiner Zeit in München und hat trotz seiner jungen Jahre schon in verschiedenen Profiligen Erfahrung sammeln können. Er ist gut ausgebildet und bekommt bei uns die Möglichkeit, die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu machen“, so Haie-Sportchef Mathias Baldys zur Verpflichtung damals.
In 22 Spielen konnte er bereits sein Können im Haie-Trikot zeigen. Gemeinsam mit Marco Münzenberger wurde er mit einer Förderlizenz für den rheinischen Rivalen Düsseldorf ausgestattet. Beide bilden gelegentlich auch eine Fahrgemeinschaft, um so oft wie möglich auch in Düsseldorf am Training teilnehmen zu können. Der sportliche Höhenflug der Kölner in der DEL ist vielleicht auch ein wenig Fluch und Segen für die Younsgter zugleich. In Düsseldorf konnte Sten Fischer mit sieben Beihilfen in 14 Spielen schon zeigen was in ihm steckt. Am Freitag gegen Regensburg stand er mit dem erfahrenen Kevin Maginot in der ersten Verteidigungslinie mit über 23 Minuten Eiszeit auf dem Eis.
„Ich versuche einfach mein Bestes zu geben und bin für die Förderlizenz sehr dankbar. Es hilft mir den Spielrhythmus nicht zu verlieren und mich zu verbessern“, so Sten Fischer.
Eishockey-Magazin traf Sten Fischer am letzten Freitag nach dem Sieg mit der Düsseldorfer EG gegen Regensburg und sprach mit ihm über das Spiel, seine Situation und natürlich auch über die kommende Aufgabe in Kassel.
Düsseldorfer EG – Eisbären Regensburg (06.02.2026)
Düsseldorfer EG – Blue Devils Weiden (20.01.2026)

































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