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Herne. (PM HEV) Der Herner EV hat das Heimspiel am Ostersamstag zuhause gegen den Herforder EV mit 6:3 (1:1/2:1/3:1) für sich entschieden und damit... Der Herner EV erspielt sich das Playoff-Heimrecht im Viertelfinale!

Tim Luca Krüger – © Sportfoto-Sale (DR)

Herne. (PM HEV) Der Herner EV hat das Heimspiel am Ostersamstag zuhause gegen den Herforder EV mit 6:3 (1:1/2:1/3:1) für sich entschieden und damit das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale gesichert.

Am Ostermontag steht das letzte Hauptrunden-Spiel zuhause gegen die Hannover Scorpions auf dem Plan (18.30 Uhr).

Die Partie gegen die Ostwestfalen begann mit einer Verspätung von dreieinhalb Stunden, da Herford in einer Vollsperrung auf der Autobahn 2 stand. Danny Albrecht musste auf Colton Kehler, Richie Mueller, Nils Elten und Aaron Krebietke verzichten. Auch Nico Kolb und Maik Klingsporn standen nicht zur Verfügung. Bei beiden war es aber nur eine Vorsichtsmaßnahme.
Die Mannschaften schenkten sich auch nach dem späten Spielbeginn nichts. Nils Liesegang brachte Herne, bei angezeigter Strafe gegen die Gäste, in Führung (15.), doch Tim Lucca Krüger glich nur zwei Minuten später für Herford aus. Mit 1:1 ging es auch verdient in die Drittelpause.

In Abschnitt zwei kamen die Ice Dragons deutlich besser aus der Kabine und waren in den ersten zehn Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Erneut war es Krüger, der seine Mannschaft mit 1:2 in Führung brachte (25.). Herford hätte nach 30 Minuten auch höher führen können, doch der starke Björn Linda sicherte Herne den knappen Rückstand. Erst mit dem Ausgleichstreffer (33.) von Patrick Asselin, der einen Liesegang-Pass ins Tor abfälschte, war der HEV wieder im Spiel. Bei einer weiteren Kontersituation erzielte Manuel Malzer im Nachschuss den 3:2-Führungstreffer (36.).

Im Schlussabschnitt nutzte Herford die erste eigene Überzahl zum Ausgleich. Marius Garten ließ Björn Linda keine Chance (46.). Dieser Treffer hätte jedoch nicht zählen dürfen, da Marcus Marsall von einem gegnerischen Schläger im Gesicht getroffen wurde und zu diesem Zeitpunkt am Boden lag. Doch Herne ließ sich auch davon nicht beeindrucken. Kapitän Michel Ackers sorgte in Spielminute 56 mit einem Hammer von der blauen Linie für den umjubelten Treffer zum 4:3 (56.). Manuel Malzer legte seinen zweiten Treffer nach (58.) und Christoph Ziolkowski entschied die Partie mit einem Empty-Net-Goal endgültig (59.).

„Ich muss meiner Mannschaft, aber auch der ganzen Organisation ein großes Kompliment machen. Wir alle haben wir dreieinhalb Stunden gewartet. Das ist nie einfach. Ein riesiges Dankeschön von meiner Seite“, sagte Danny Albrecht nach dem Spiel. „Wir haben das Heimrecht geschafft. Dies war unser Ziel“, war der HEV-Coach glücklich und auch erleichtert.

Tore: 1:0 14:14 Liesegang (Asselin/Marsall) 1:1 16:53 Krüger (Lalonde/Schnell) 1:2 24:10 Krüger (Kovacs/Bombis) 2:2 32:15 Asselin (Liesegang) 3:2 35:17 Malzer (Pfeifer/C. Ziolkowski) 3:3 45:48 Garten (Naud/Bombis) – PP1 4:3 55:42 Ackers (C. Ziolkowski/T. Ziolkowski) – PP1 5:3 57:41 Malzer (Piskor/T. Ziolkowski) 6:3 58:43 C. Ziolkowski (Fominych/T. Ziolkowski) Strafen: 6 – 20

Ice Dragons trotz Niederlage in den PrePlayOffs
3:6-Niederlage in Herne nach Stauchaos

Herford. (PM HEV) Herford in der Warteschleife – trotz einer 3:6 (1:1/1:2/1:3)-Niederlage beim Herner EV darf sich der Herforder Eishockey Verein über die Teilnahme an der PrePlayOff-Runde in der Oberliga Nord freuen.

Nachdem mit dem Krefelder EV, den Saale Bulls Halle und der EG Diez-Limburg gleich drei Teams aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen die Saison vorzeitig beendeten, steht für die Ice Dragons am kommenden Mittwoch ein Ausscheidungsspiel um den Einzug in die PlayOff-Runde auf dem Programm. Mit den Rostock Piranhas ist auch der Gegner bereits bekannt, wobei jedoch das letzte Spiel der Ostseestädter am Ostermontag bei den TecArt Black Dragons Erfurt darüber entscheidet, wer der Kontrahenten das Heimrecht genießt.

Bevor das Westfalenduell in Herne startete, hatte die Mannschaft von Chefcoach Jeff Job eine stundenlange Anfahrt hinter sich, da man in die Vollsperrung der A2 zwischen Bielefeld und Gütersloh geraten war und rund vier Stunden im Stau feststeckte. So wurde der geplante Spielstart kurzfristig von 17.00 Uhr auf 20.30 Uhr verschoben, um das für beide Teams wichtige Duell zur Austragung zu bringen.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe mit Torchancen auf beiden Seiten. In der 15. Minute eröffnete Nils Liesegang den Torreigen für die Hausherren und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Noch vor dem ersten Seitenwechsel egalisierte Tim-Lucca Krüger jedoch nach toller Vorarbeit durch Christophe Lalonde mit seinem Treffer zum 1:1.

Im zweiten Drittel erhöhte Herford zunächst den Druck und Tim-Lucca Krüger brachte die Gäste in der 25. Minute mit seinem zweiten Tor verdient mit 2:1 in Führung. Doch der Herner EV fand nach rund der Hälfte der Spielzeit besser in die Partie und glich in der 33. Minute durch Patrick Asselin zum 2:2 aus. Noch vor dem letzten Wechsel erzielte Manuel Malzer in der 36. Minute die erneute Führung der Gastgeber und so ging es mit 3:2 in die Pause.

Im Schlussabschnitt schlug zunächst Marius Garten in Überzahl zu und sorgte für den 3:3-Ausgleich in der 46. Minute. In den folgenden Minuten entwickelte sich nochmals ein offener Schlagabtausch und beide Teams suchten die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Michél Ackers nutzte schließlich eine Überzahlsituation in der 56. Minute und stellte die Weichen für die Gastgeber auf Sieg. Als Manuel Malzer in der 58. Minute seinen zweiten Treffer zum 5:3 erzielte, war die Vorentscheidung gefallen. Christoph Ziolkowski sorgte 75 Sekunden vor dem Ende für den 6:3-Endstand durch ein EmptyNetGoal.

Der Herforder Eishockey Verein schaut nun mit Spannung auf das Spiel der Rostock Piranhas am Ostermontag. Sollte der kommende Gegner in den PrePlayOffs bei den TecArt Black Dragons Erfurt mindestens einen Zähler einfahren, genießen die Piranhas Heimrecht am kommenden Mittwoch. Sollte jedoch Erfurt nach regulärer Spielzeit gewinnen, so dürfen sich die Ice Dragons auf das Ausscheidungsspiel in heimischer imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ freuen.

Tore:
1:0 14:14 Nils Liesegang (Patrick Asselin / Marcus Marsall)
1:1 16:53 Tim-Lucca Krüger (Christophe Lalonde / Nico Schnell)
1:2 24:10 Tim-Lucca Krüger (Matyas Kovacs / Björn Bombis)
2:2 32:15 Patrick Asselin (Nils Liesegang)
3:2 35:17 Manuel Malzer (Valentin Pfeifer / Christoph Ziolkowski)
3:3 45:48 Marius Garten (Guillaume Naud / Björn Bombis) PP1
4:3 55:42 Michél Ackers (Christoph Ziolkowski / Thomas Ziolkowski) PP1
5:3 57:41 Manuel Malzer (Dominik Piskor / Thomas Ziolkowski)
6:3 58:45 Christoph Ziolkowski (Denis Fominych / Thomas Ziolkowski) EN

Strafen:
Herne 6 Minuten
Herford 20 Minuten

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Die DEL hat in dieser "Corona-Saison" 20/21 den Spielbeginn gestaffelt festgelegt. Wann wäre unter Zulassung von Zuschauern an einem Freitagabend der ideale Spielbeginn?

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