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Füssen. (PM EVF) Der EVF hat einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Zwei starke Drittel und ein völlig verkorkster Schlussabschnitt bedeuteten eine 2:5-Niederlage... Der EV Füssen geht zum Saisonstart leer aus

Maximilian Dropmann – © EVF Media/PR

Füssen. (PM EVF) Der EVF hat einen Fehlstart in die neue Saison hingelegt.

Zwei starke Drittel und ein völlig verkorkster Schlussabschnitt bedeuteten eine 2:5-Niederlage (2:0, 0:0, 0:5) in Landsberg. Drei Gegentreffer innerhalb von zweieinhalb Minuten drehten das Spiel, der Gastgeber legte auch noch ein Überzahltor und einen Treffer ins leere Tor nach. Dass das Momentum inklusive Scheibenglück in diesem letzten Drittel bei den Gastgebern lag zeigen auch die beiden Pfostentreffer der Füssener, als man auf den Anschluss drängte.

Ein richtig gutes Anfangsdrittel spielte der EVF, agierte defensiv praktisch fehlerfrei. Zu Chancen kamen die Gastgeber eigentlich nur bei zwei Überzahlspielen, spätestens bei Benedikt Hötzinger war aber Ende. Das war auch der große Unterschied zum EVF, der seine ersten beiden Powerplays durch Leon Dalldush und Maximilian Dropmann perfekt zum 0:2 nutzte. Beim dritten Überzahlspiel wäre Dalldush sogar fast der dritte Treffer gelungen.

Auch im mittleren Abschnitt hielten die Schwarz-Gelben den Gegner auf Distanz und damit aus gefährlichen Schusspositionen. Zur Spielhälfte lag bei einer Füssener Druckphase erneut das dritte Tor in der Luft, die Stürmer scheiterten jedoch knapp. Erst in der 38. Minute hatte der HCL eine starke Chance, Hötzinger hielt überragend. Auf der anderen Seite blieb Torhüter Güßbacher gegen Seppänen Sieger. Ohne weiteren Treffer ging es in die Pause.

Dass der EVF seine Chancen zum dritten Tor nicht genutzt hat rächte sich in den letzten zwanzig Minuten bitter. Erst hielt Hötzinger noch gegen Carciola und war auch in Unterzahl nicht zu überwinden. Dann brachte ein Konter nach langem Pass durch Steven Ipri doch den Anschlusstreffer. Nur 24 Sekunden später traf Adriano Carciola per Bauerntrick zum Ausgleich. Janne Kujala nahm zwar sofort eine Auszeit, doch zwei Zeigerumdrehungen später liefen die Füssener in einen zweiten Konter von Ipri, den dieser wieder zum 3:2 abschloss. Danach drängte der EVF auf den Ausgleich, scheiterte aber mehrmals. Auf der anderen Seite legte Carciola in Überzahl per Winkelschuss seinen zweiten Treffer nach. Das war natürlich die Vorentscheidung, zumal Füssen einfach kein Glück mehr hatte. Im Powerplay setzte Neudecker die Scheibe an die Latte, Straub traf kurz darauf den Pfosten, ein Abpraller fand vor dem offenen Tor keinen Abnehmer. Es sollte aber nicht mehr sein, bei gezogenem Torhüter traf Riley Stadel fast über die gesamte Eisfläche zum Endstand. (MiL)

Tore: 0:1 (9.) Dalldush (Straub, Neudecker/5-4), 0:2 (19.) Dropmann (Helenius, Noack/5-4), 1:2 (44.) Ipri (Neal, Reuter), 2:2 (45.) Carciola (Strodel, Lavallee), 3:2 (47.) Ipri (Neal, Stauder), 4:2 (51.) Carciola (Lavallee, Ipri/5-4), 5:2 (58.) Stadel (ENG). Strafminuten Landsberg 14, Füssen 12. Zuschauer 1196.


Ein insgesamt ausgeglichenes Spiel haben die Gäste aus Peiting am Sonntag in der Schlussphase mit 3:2 (0:0, 1:2, 2:0) für sich entschieden. Wie schon am Freitag konnte der EVF eine Führung nach zwei Spieldritteln nicht ins Ziel bringen und unterlag am Ende unglücklich. An der eigenen Torausbeute gilt es in den kommenden beiden Heimpartien gegen Passau (Dienstag, 19.30 Uhr) und Höchstadt (Freitag, 19.30 Uhr) auf jeden Fall zu arbeiten.

Starke Torhüterleistungen bei einer großen Anzahl an Chancen auf beiden Seiten, 0:0 endete das Startdrittel im Nachbarschaftsduell mit dem EC Peiting. Die Füssener waren dabei der Führung näher als die Gäste.

Das verdiente 1:0 erzielte dann Janne Seppänen zu Beginn des mittleren Abschnitts. Allerdings hielt der Vorsprung nicht lange, ein schlimmer Abwehrfehler brachte den Gästen den Ausgleich. Maximilian Dropmann konnte zwar in Überzahl zu erneuten Führung abstauben, allerdings vergaben die Schwarz-Gelben auch in Person von Leon Dalldush die Riesenmöglichkeit zum 3:1. Wie schon in Landsberg sollte sich das rächen.

Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen brachten den EVF im Schlussdrittel in Bedrängnis. Zwei kurz aufeinander folgende Strafzeiten wurden überstanden, danach konnte ein Peitinger aber nahezu unbedrängt den Ausgleich erzielen. Zimmermann hatte nach schöner Einzelleistung die erneute Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Hechenrieder. Als die Füssener Abwehr wieder nicht ganz im Bilde war markierten dagegen die Gäste den Siegtreffer. Alle Bemühungen des EVF auf den Ausgleich inklusive Ziehen des Torhüters blieben in der Schlussphase erfolglos. Der Fehlstart war perfekt. (MiL)

Tore: 1:0 (24.) Seppänen (Noack, Zimmermann), 1:1 (27.) Beck (Payeur, Gohlke), 2:1 (32.) Dropmann (Seppänen, Noack/5-4), 2:2 (49.) Feuerecker (Besl, Payeur), 2:3 (54.) Besl (Payeur, Miller). Strafminuten Füssen 8, Peiting 8. Zuschauer 1248.

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