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Kempten. (PM ESC) So hart kann der Sport sein, Kempten lieferte eine klasse Leistung ab, war über weite Strecken des Spiels die überlegene Mannschaft,... Der Eishockeygott ist kein Allgäuer

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Kempten. (PM ESC) So hart kann der Sport sein, Kempten lieferte eine klasse Leistung ab, war über weite Strecken des Spiels die überlegene Mannschaft, schaffte es aber einfach nicht den Puck ins Tor der Pinguine zu bugsieren.

Alleine drei Pfostentreffer belegen das Glück der Brunnenstädter, oder eben auch das Pech der Gäste. Von allen Seiten hagelte es Lob für die starke Leistung, bis hin zum Sprade Moderator der Hausherren oder auch Trainer Robert Linke der den sehr glücklichen Sieg seines Teams natürlich gerne annimmt. Hätte es nach dem ersten Drittel 0:3 gestanden hätte sich niemand von seinem Team beschweren können konstatierte er bei der PK. Enttäuschend bei der Partie war allerdings die Zuschauerzahl mit nicht einmal 800 Besuchern. Für ein Bayernliga Playoffspiel deutlich zu wenig, vor allem wenn man bedenkt das erneut an die 200 Fans aus Kempten den Weg in die Augsburger Vorstadt genommen hatten.

Große Erleichterung vor dem Spiel bei den Kemptenern, der am letzten Wochenende schmerzlich vermisste Filip Kokoska war wieder mit an Bord. Das er nach dem Virusinfekt noch nicht bei 100% angekommen ist war klar, aber er stellte sich in den Dienst seiner Mannschaft. Die Sharks konnten somit zum ersten Mal wieder mit vier Reihen an den Start gehen. Im Tor stand seit langem wieder Luca Mayer. Vom Start weg war es ein hochklassiges temporeiches Spiel ohne großes Abtasten. Kempten hellwach, diktierte ganz klar die ersten 20 Minuten. Mit viel Tempo und gutem Forecheck ließ man die Hausherren überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Beste Chancen wurden herausgespielt und die Pinguine konnten sich mehr als einmal bei Stefan Vajs im Tor bedanken, der alleine gegen den extrem agilen Nikolas Oppenberger dreimal in allerhöchster Not klären musste. Eine Führung der Gäste wäre zu diesem Zeitpunkt hochverdient gewesen.

Auch im zweiten Abschnitt Playoff Hockey mit hoher Intensität, Königsbrunn jetzt deutlich besser im Spiel. Viel Tempo und beste Chancen auf beiden Seiten. Gegen Drittelende Kempten dann dreimal in Unterzahl, darunter auch 30 Sekunden doppelt. Aber Luca Mayer hielt sein Team mit sensationellen Paraden im Spiel so dass es auch torlos in die zweite Pause ging. Im letzten Abschnitt das gewohnte Bild, Kempten im Vorwärtsgang, darauf aus das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch Königsbrunn rettete sich in die zehnminütige Verlängerung und schaffte es auch da sämtliche Chancen der Allgäuer zunichte zu machen. Mit tatkräftiger Unterstützung seines Torgestänges und starken Saves hielt Vajs die 0. Aber auch Königsbrunn hatte Chancen, vor allem mit schnellen Kontern. Doch Rückkehrer Luca Mayer erwischte in seinem ersten Spiel nach längerer Zeit einen Sahnetag, zeigte seine Klasse und musste sich erst im Penaltyschießen geschlagen geben.

Ein bärenstarker Auftritt der Sharks der Mut macht für das Spiel vier am Sonntag. Noch ist die Serie nicht entschieden und mit der gezeigten Leistung sollte es doch auch endlich mit dem ersten Sieg in der Serie klappen. Wenn der Eishockeygott dann auch endlich seine Liebe zum Allgäu entdeckt.

Statistik:

EHC Königsbrunn: – ESC Kempten 1:0 n.P. (0:0,0:0,0:0,1:0)

Tore:
1:0 Trupp (Penalty)

Strafminuten:
EHC Königsbrunn: 8
ESC Kempten: 12

Zuschauer: 786





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