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Iserlohn. (MK) Und wieder einmal wurde es sehr spät am Iserlohner Seilersee. Um exakt 23 Uhr war in der Partie gegen Schwenningen der Sieger... Der Captain geht voran! Torsten Ankert führt die Roosters zum Overtime-Sieg gegen Schwenningen

(C) by Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Und wieder einmal wurde es sehr spät am Iserlohner Seilersee. Um exakt 23 Uhr war in der Partie gegen Schwenningen der Sieger gefunden.

Die Iserlohn Roosters bleiben weiter im Rennen um einen Playoff-Platz. Durch einen 3:2 Sieg in der Verlängerung gegen die Schwenninger Wild Wings behaupteten die Sauerländer ihren hauchdünnen Vorsprung auf den Tabellenfünften aus Düsseldorf.

Wild Wings können knappe Führung nicht über die Zeit bringen

Gegen die Schwarzwälder waren die Roosters im ersten Drittel das aggressivere Team. Den Schlagschuss von Kapitän Ankert fälschte Lowry zum 1:0 in der 9. Minute ab. Topgoalie Eriksson im Kasten der Wild Wings war die Sicht dabei geschickt genommen worden. Nur knapp zwei Minuten später aber gelang Tyson Spink mit einem fulminanten Schuss aus spitzem Winkel der 1:1 Ausgleich. Im Mitteldrittel ließen die Gastgeber etwas die Zügel schleifen und prompt gingen die Wild Wings in Führung. Brückner schlenzte nach gewonnenem Bully aus dem Bullykreis zum 1:2 ein. Die Roosters benötigten sehr lange, um den fast nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich doch noch zu schaffen. Sie kämpften mit zunehmender Spielzeit nicht nur gegen klug agierende Schwenninger, sondern auch gegen die immer schwerer werdenden Beine an. Tyson Spink (47.) hätte allein vor Iserlohns Keeper Jenike alles klarmachen können, scheiterte aber an Iserlohns unumstrittener Nummer eins. Trotz des enormen mentalen Drucks und der sichtlich schwindenden Kräfte gelang den Roosters aber doch noch der Ausgleich. Dieser war dem Kapitän Torsten Ankert vorbehalten. In seinem 750. DEL Match nahm er aus der halbrechten Position einfach mal Maß und traf über die Fanghand Erikssons zum umjubelten 2:2 Ausgleich. Es war Ankerts erster Saisontreffer und sein insgesamt sechzehntes Tor in der DEL. Sonst ist er eher der Mann aus dem Iserlohner Maschinenraum, der die Schüsse vor dem eigenen Tor blockt. In der Overtime setzte dann Raedeke den Schlusspunkt zum wichtigen 3:2 Sieg. Friedrichs Konter ließ Eriksson abprallen und Raedeke beendete als Nutznießer mit seinem Tor das Spiel.

Roosters behaupten Platz vier

Mit den zwei gewonnenen Zählern behaupten die Iserlohner hauchzart Platz vier mit einem Punktedurchschnitt von 1,471 vor den mit 7:1 in Augsburg erfolgreichen Düsseldorfern (1,444). Spannender geht es kaum.

Heute schon wieder im Bus zum Auswärts-Doppelpack in Ingolstadt und München

Die Terminhatz geht für die Roosters bereits am morgigen Donnerstag (19:30 Uhr) mit dem Nachholspiel in Ingolstadt weiter. Bereits am heutigen Mittwoch brach die Iserlohner Reisegruppe gen Süden auf. Es folgt am Freitag die Weiterreise nach München, wo man nur 24 Stunden später auf den Tabellenzweiten der Süd-Division trifft. Zum Abschluss der Hauptrunde erwarten die Sauerländer dann am Sonntag auf eigenem Eis den ERC Ingolstadt. Ein Einsatz der gegen Schwenningen fehlenden Dieter Orendorz, Jens Baxmann und Steve Whitney ist fraglich.

Sonderlob für den Kapitän

Trainer Brad Tapper war nach dem Sieg gegen Schwenningen stolz auf seine hart arbeitende Mannschaft. Nun gelte es weiter Punkte im Kampf um die Playoffs zu sammeln. Ein Sonderlob sprach er seinem Kapitän Torsten Ankert aus, der entgegen seiner sonst ausgezeichnet ausgefüllten Rolle in der Defensive, mit zwei Torbeteiligungen den Grundstein für den Erfolg legte .

Wenn Playoffs, dann drohen Berlin oder Bremerhaven

Sollten die Roosters die Playoffs erreichen, dann „droht“ ihnen als Vierter das Duell gegen den Nord-Primus Eisbären Berlin und als Tabellen.-Dritter der Vergleich gegen die unbequemen Fischtown Pinguins Bremerhaven. Gespielt werden würde ab dem 20. April im Modus „best of three“.

Das sagt Brad Tapper zum Spiel

Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings
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Die DEL hat in dieser "Corona-Saison" 20/21 den Spielbeginn gestaffelt festgelegt. Wann wäre unter Zulassung von Zuschauern an einem Freitagabend der ideale Spielbeginn?

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