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    Seit Anfang 2019 ist der frühere finnische Eishockeyspieler Toni Söderholm bei der deutschen Nationalmannschaft verantwortlicher Bundestrainer. Bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr... Der Bundestrainer hat hohe Ziele mit der Nationalmannschaft

Bundestrainer Toni Söderholm – © Sportfoto-Sale (DR)

 

 

Seit Anfang 2019 ist der frühere finnische Eishockeyspieler Toni Söderholm bei der deutschen Nationalmannschaft verantwortlicher Bundestrainer. Bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in der Slowakei präsentierte sich Deutschland in guter Verfassung und konnte bei diesem Turnier eine tragende Rolle spielen. Die Eishockey-Nationalmannschaft qualifizierte sich als Tabellendritter der Gruppe A für das Viertelfinale. Hier bekam es die Mannschaft von Trainer Söderholm mit Tschechien zu tun. Gegen dieses Team war Deutschland jedoch chancenlos und verpasste durch eine deutliche 5:1-Niederlage den erhofften Einzug in das Halbfinale. In diesem Jahr wollte die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2020 in der Schweiz den nächsten Schritt gehen und möglichst unter die besten vier Teams in der Endrunde kommen. Daraus kann bekanntermaßen nichts werden, weil die für den Mai geplante Weltmeisterschaft abgesagt werden musste. Das Eishockey wurde durch den Corona-Virus insgesamt schwer getroffen. Aber sowohl in der DEL, als auch bei der Nationalmannschaft hofft man auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Rund um den Eishockeysport findet man mittlerweile auch bei vielen Buchmachern Wettangebote, sodass es nicht immer einfach ist, die Übersicht zu behalten. Daher ist es auf jeden Fall gut, dass man im Internet die Erfahrungen mit verschiedenen Wettanbietern verfolgen kann.

Söderholm hat volles Verständnis für Absage der Weltmeisterschaft

Der Bundestrainer der Nationalmannschaft hat laut eigener Aussage großes Verständnis für die Absage der geplanten Weltmeisterschaft in der Schweiz. In dieser schwierigen Phase gilt es schließlich Fokus auf wichtigere Dinge zu legen, um gemeinsam diese weltweite Krise zu besiegen. Bezogen auf seine Aufgabe beim deutschen Team zeigte sich der Finne verständlicherweise schwer enttäuscht. Das ist nachvollziehbar, weil die WM in der Schweiz der nächste wichtige Höhepunkt für die deutschen Kufencracks werden sollte. Söderholm wollte ursprünglich bei dem diesjährigen Highlight die gute Entwicklung fortsetzen und seine Mannschaft vor allem mit Blick auf die Olympischen Spiele 2022 in Peking weiterentwickeln. Auf unserer Seite gibt es hierzu viele Infos rund um die Eishockey-Nationalmannschaft, die helfen auf dem Laufenden zu bleiben.

Chancen und Risiken für den Eishockeysport

Der Bundestrainer sieht für die Zeit nach der Corona-Krise positive Chancen für den Eishockeysport. Denn nach einer Beruhigung der Lage werden sich die Leute stark nach ihrem Lieblingssport sehnen. Dadurch werden die Freude und die Begeisterung unter anderem für das Eishockey noch größer sein. Auf der anderen Seite sorgt die schwierige Phase für Probleme und bringt Risiken mit sich. Das hängt auch damit zusammen, dass die finanziellen Möglichkeiten bei den Vereinen und den Verbänden deutlich niedriger sein könnten, als das vor der Epidemie der Fall war.

Der Bundestrainer sieht noch viel Arbeit

Trainer Söderholm gab in der jüngeren Vergangenheit häufiger die Parole aus, dass das deutsche Eishockeyteam bei jedem wichtigen Turnier das Ziel haben muss unter die Top 4 zu kommen. Allerdings wird das kein einfacher Weg und es muss für die Erreichung dieses langfristigen Ziels noch viel und hart gearbeitet werden. Das fängt laut Bundestrainer bei den Trainingsmöglichkeiten für die jüngeren Spieler an. Hier muss es eine deutlich bessere Zusammenarbeit zwischen den Schulen und den Vereinen geben, um junge Talente frühzeitig fördern zu können. Durch solche Maßnahmen kann es der DEB schaffen, dass es in Zukunft eine deutlich größere Anzahl talentierter Eishockeyspieler gibt. Darüber hinaus hält es der Mannschaftstrainer für sinnvoll, dass der Import-Spieler Anteil in der DEL reduziert wird. Dies soll dazu führen, dass mehr junge deutsche Eishockeyspieler die Möglichkeit haben, in frühen Jahren wichtige Erfahrungen für die weitere Karriere und Entwicklung zu sammeln. Ein motivierendes Zeichen für die jungen Spieler ist mit Sicherheit, dass beispielsweise die Adler Mannheim ihr Vertrauen in Jugendspieler mit Verträgen dokumentieren.

Eishockey Weltmeisterschaft im kommenden Jahr nutzen

Ganz wichtig für die Eishockey-Nationalmannschaft ist, dass man trotz der Absage der diesjährigen Weltmeisterschaft positiv bleibt. Nach Überwindung der Krise muss der Fokus schnell auf die WM 2021 in Weißrussland gerichtet werden. Schließlich hat die DEB-Auswahl dort die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln und sich mit den besten Eishockeymannschaften der Welt zu messen. Bei diesem Turnier können sich die Spieler mit Blick auf das olympische Turnier in Peking weiter verbessern. Bezogen auf die Olympischen Spiele in China träumt sicher nicht nur Toni Söderholm, sondern genauso die Spieler und die vielen Eishockeyfans insgeheim vom Gewinn einer Medaille.

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