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Neuss. (PM DEL2) Es geht wieder los: Am 01. Oktober beginnt in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) die Saison 2021/2022 und damit die... DEL2 hofft auf vollständige Rückkehr der Fans / Auf- und Abstieg kann Erfolgsgeschichte im deutschen Eishockey werden

Rene Rudorisch – © DEL2 Media/PR

Neuss. (PM DEL2) Es geht wieder los: Am 01. Oktober beginnt in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) die Saison 2021/2022 und damit die neunte Spielzeit.

Dann kämpfen 14 Teams um die begehrten Playoff-Plätze und den Ligaverbleib. Die geplanten Umsätze der Clubs belaufen sich auf 40,4 Millionen Euro für die Hauptrunde. Allerdings sind dabei auch einzelne Sonderfaktoren – bedingt durch die Coronahilfen -enthalten. Die Personalkosten aller Teams liegen bei circa 22 Millionen Euro. Zudem wurde durch die Clubs bei der Budgetplanung ein Puffer eingebaut, der größte seit 2013, um auf eventuell auftretende coronabedingte Effekte reagieren zu können. Nachdem in der Saison 2019/2020 mit 42 Millionen Euro ein Umsatz-Rekordwert aufgestellt wurde, ist dieser in der letzten Spielzeit auf 35 Millionen Euro zurückgegangen.

Da in der Saison 2020/2021 keine Zuschauer in die Arenen durften, hofft die DEL2 in der anstehenden Spielzeit auf eine vollständige Rückkehr der Fans in die Stadien. „Wir leben noch immer in der Corona-Pandemie. Überwiegend sind an den DEL2-Standorten 3G-Nachweise für einen Spielbesuch ausreichend. Wir hoffen, dass die Fans ihre Mannschaften in der neuen Spielzeit lautstark von den Rängen unterstützen. Die Teams haben es mehr als verdient. Als kleinen Service wird es noch vor dem Saisonstart auf der DEL2-Website eine Übersicht der jeweiligen Vorgaben vor Ort geben“, erklärt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. Auch für den Sport wird es weiterhin Hygienemaßnahmen geben. Es gilt die 3G-Regel. Dabei müssen sich die Spieler, die nicht geimpft oder genesen sind, täglich einem Schnelltest oder zwei Mal in der Woche einem PCR-Test und einem aktuellen Schnelltest am Spieltag unterziehen.

Mit den Selber Wölfen begrüßt die Liga den sportlichen Aufsteiger aus der Oberliga. Selb ist ein aufstrebender Eishockey-Standort mit tollen Fans und Eishockey-Tradition. „Die Verantwortlichen haben im Sommer hart für die Lizenz gearbeitet. Der Verein braucht aber sicher auch Zeit und Geduld in der DEL2 sportlich anzukommen. Selb ist ein Standort mit viel Entwicklungspotenzial und hat klare Visionen für den Nachwuchs“, erklärt Rudorisch. Mit den Bietigheim Steelers gab es in der vergangenen Spielzeit erstmals wieder einen sportlichen Aufsteiger in die DEL. Auch in der neuen Saison hat der DEL2-Meister das Aufstiegsrecht. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben im Vorfeld der Saison die Löwen Frankfurt nachgewiesen.

Aus der DEL wird es in jedem Fall einen sportlichen Absteiger geben und die DEL2 in der Saison 2022/2023 mit 15 Mannschaften an den Start gehen. Wenn die Löwen Frankfurt Meister werden und in die DEL aufsteigen, wird es aus der ersten Liga zwei Absteiger geben. „Der Auf- und Abstieg kann eine Erfolgsgeschichte im deutschen Eishockey werden. Die letzte Saison hat dies unter Beweis gestellt. Ich bin überzeugt, dass dies auch in der aktuellen Spielzeit der DEL im Abstiegskampf deutlich wird. Nachdem aus der DEL2 heraus in den letzten Jahren mit den Steelers und den Fischtown Pinguins zwei Clubs erfolgreichen lizenziert haben, hoffen wir natürlich auch darauf, das ein sportlicher Absteiger aus der DEL nach der Saison 2021/2022 die Weichen stellt, in der DEL2 erfolgreich lizenzieren zu können“, so Rudorisch.

Mit dem Start in die neue Saison kommt es aus auch zu zahlreichen Änderungen im Regelwerk. Diese sollen die Sicherheit und den Spielfluss erhöhen. Wichtige Anpassungen gibt es bei den Regeln „Hoher Stock“, „Goalie-Trapez“, „Videobeweis“ und „Faustkämpfe“.
„Für den Schiedsrichterbereich wird es ein besonderes Jahr. Dafür sorgen die zahlreichen Neuerungen in der Strafenauslegung und die damit verbundenen Umsetzungen. Im Sommer wurde das IIHF-Regelbuch in großer Form umstrukturiert. Allerdings blieb für die vielen angestrebten Änderungen, die durchaus nachvollziehbar sind, wenig Zeit zur Einführung. Für mich persönlich kommen diese Änderungen für eine professionelle Umsetzung zu spät. Änderungen in solchem Ausmaß sollten bereits Ende eines Jahres für die Folgesaison bekannt sein. Die Schiedsrichter haben zahlreiche Schulungen erhalten, aber wir alle werden in der neuen Saison noch einiges dazulernen“, äußert sich Rudorisch über die Änderungen des Regelwerkes.

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