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Adler müssen bis zum Ende der Hauptrunde 2019/20 auf Thomas Larkin verzichten Neuss. (EM/DEL) Am vergangenen Sonntag sorgten in der Deutschen Eishockey Liga zwei... DEL Disziplinarausschuss zieht Mannheims Larkin für neun Spiele aus dem Verkehr – Iserlohns Rumble muss drei Partien aussetzen

Adler müssen bis zum Ende der Hauptrunde 2019/20 auf Thomas Larkin verzichten

Jack Skille prallt mit voller Wucht gegen die Torlatte – © Sportfoto-Sale (JB)

Neuss. (EM/DEL) Am vergangenen Sonntag sorgten in der Deutschen Eishockey Liga zwei Szenen für Aufsehen.

Beim Spiel der Adler Mannheim in Bremerhaven schoss Mannheims Thomas Larkin Hauptschiedsrichter Marian Rohatsch regelrecht ab. In Iserlohn checkte Roostersverteidiger Cris Rumble Nürnbergs Torschützen Jack Skille ins Tor. Der Nürnberger krachte daraufhin mit dem Kopf gegen die Torlatte.

Die Deutsche Eishockey Liga hat die Videobilder der beiden Strafen entsprechend ausgewertet und folgendermaßen begründet:

Strafe gegen Thomas Larkin
Gem. § 1 Disziplinarordnung ist auf Antrag der Ligagesellschaft gegen Thomas Larkin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Larkin soll bei dem Spiel Pinguins Bremerhaven gegen Adler Mannheim am 02.02.2020 den Schiedsrichter Marian Rohatsch in der 40.Spielminute mit einem Schuss nach dem Pfiff verletzt haben.

Der Disziplinarausschuss hält die Sperre von neun Spielen in Verbindung mit der Geldstrafe für angemessen.

Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass der Spieler Larkin in der 40. Spielminute den Puck auf den Schiedsrichter Rohatsch geschossen hat. Dies stellt ein Vergehen dar, dass gemäß Regel 116 V. Ziff. 2 mit einer Matchstrafe zu ahnden ist. Anhand der Videoaufzeichnungen, der eigenen Stellungnahme des Spielers Larkin und der Schiedsrichter steht fest, dass der Spieler Larkin die Scheibe abgeschossen und diese den Schiedsrichter Rohatsch im Gesicht getroffen und ihn dabei so verletzt hat, dass er das Spiel nicht mehr weiterleiten konnte.

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Regel 116 – Übergriffe gegen Offizielle

V. Matchstrafe

2. Ein Spieler oder Teamoffizieller, der einen Stock gegen einen Spieloffiziellen wirft oder schwingt (mit oder ohne Kontakt) oder den Puck auf ihn schießt.

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§ 27 der Disziplinarordnung der Deutschen Eishockey Liga sieht für Vergehen nach Regel 116 V. einen Strafrahmen zwischen 8 und 32 Spielen vor. Bei der Bemessung der Sperre hat der Disziplinarausschuss berücksichtigt, dass die Abgabe des Schusses deutlich nach dem Abseitspfiff erfolgte. Der Spieler Larkin hat in seiner Stellungnahme selbst eingeräumt, den Abseitspfiff wahrgenommen zu haben. Zudem ist anhand der Videobilder ersichtlich, dass der Spieler Larkin nach Ertönen des Pfiffs den Puck zunächst antippt, dieser leicht vom Eis abhebt und erst an- schließend der Schuss ausgeführt wurde. Ein Spieler hat nach der Unterbrechung des Spiels durch den Offiziellen (hier Abseitspfiff) das Spielen der Scheibe zu unterlassen. Der Spieler ist für den Verlauf des Schusses vollumfänglich selbst verantwortlich.

Bei der Bemessung der Sperre hat der Disziplinarausschuss auch die Entschuldigung des Spielers Larkin mildernd berücksichtigt.

Strafe gegen Chris Rumble
Der Verteidiger fehlt Roosters in den Spielen gegen München Krefeld und Berlin

Der Spieler Christopher Rumble wurde im Spiel Iserlohn Roosters gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am 02.02.2020 vom Schiedsrichter in der 32. Spielminute wegen einem Check von hinten mit einer großen plus Spieldauerdisziplinarstrafe belegt.

Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Check von Hinten gemäß DEL Regel 123 vorliegt und hält die Sperre von drei Spielen in Verbindung mit der Geldstrafe für angemessen. Christopher Rumble hat seinen Gegenspieler Jack Skille nach einem erfolgreichen Torschuss rücksichtslos von hinten gecheckt, dabei ihn mit dem Kopf an die Torlatte befördert und verletzt.

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